Archiv für Februar 2011


Tischgespräch mit Vanessa Dahlmann – Unsere erste Stipendiatin verabschiedet sich

28. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Vanessa Dahlmann -Pech mit dem Wetter, aber trotzdem gut gelaunt

Vanessa Dahlmann -Pech mit dem Wetter, aber trotzdem gut gelaunt

Seit ihrem ersten Tag in Shanghai Ende August bis heute sind 6 Monate vergangen. In dieser Zeit war Vanessa Dahlmann für China Tours als Reporterin und Kolumnistin tätig. Sie berichtete von grünen Landschaften in Guilin, Haibao, dem scheinbar unsterblichen Maskottchen der Expo in Shanghai und einem Peking, das zwischen Rock und Räucherstäbchen wandelt. Die studierte Sinologin ist mit dem Anspruch angereist, das Land besser zu verstehen – dabei halfen ihr sicher auch die vielen Tischgespräche, die sie mit unterschiedlichen Menschen für uns führte. Heute drehen wir den Spieß einmal  um und stellen ihr ein paar Fragen.

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Interview mit unserer neuen Live-Reporterin aus China

25. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Zwei Mal pro Jahr schreibt China Tours ein Nachwuchsstipendium für angehende Journalisten aus, die für unser Online-Magazin live aus China berichten. Das letzte halbe Jahr konnten Sie dort die Artikel und Kolumnen von Vanessa Dahlmann verfolgen. Ab März berichtet nun unsere neue Stipendiatin Isabelle Harbrecht aus China.

Schon während ihres Studiums der Regionalwissenschaften Ostasien in Köln zog es die junge Frau immer wieder nach China. Insgesamt zwei Jahre verbrachte sie mit Sprachstudium, Praktika und Reisen im Reich der Mitte. Inzwischen hat sie ihre Zelte in Deutschland ganz abgebrochen und lebt in Shanghai. Wir stellen Ihnen Isabelle vor und freuen uns auf viele spannende Berichte.


Warum hast du dich auf das Stipendium von China Tours beworben?

Ich habe zwei große Leidenschaften: Reisen und Schreiben. (weiterlesen…)

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City Beats: Shanghai tanzt

24. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Shangai tanzt

Dass Shanghai eine Stadt ist, die ihren Besuchern viele verrückte Anblicke und Erlebnisse präsentieren kann, mag bereits das ein oder andere Mal gefallen sein. Achtzig Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, die zusammenströmen, um im spätwinterlichen Sonnenschein gemeinsam und vielleicht etwas ungelenk zu tanzen, sind jedoch auch hier nicht häufig anzutreffen.

Wer bereits in China war oder sich mit dem Leben in diesem Land auseinandergesetzt hat, wird vielleicht wissen, dass sich besonders ältere Chinesen gern in den frühen Abendstunden auf öffentlichen Plätzen zusammenfinden, um gemeinsam ihrer Liebe zur Bewegung zu frönen. Sie finden sich in Paaren zusammen, um zu alten chinesischen Schlagern in den Sonnenuntergang zu schwofen. (weiterlesen…)

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Tiefenentspannung in Guilin

21. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Auch Chinesen haben Spaß auf den Bambusbooten

„Boat?! Bamboo boat? Want to ride? Cheap, cheap!“ Eine belebte Promenade in Guilin. Ältere Damen ziehen unter sattgrünen Bäumen ihre Kreise und preisen Bootstouren an.

Erkundungen der Landschaften im Umland der Stadt sind immer wieder ein Erlebnis: Ob zu Fuß unterwegs, auf einem modernen kleinen Ausflugschiff oder auf einem der für die Gegend so typischen Bambusflöße – kleine schwimmende Plattformen aus dicken zusammengebundenen Bambusstämmen oder der Pflanze nachempfundenen Plastikrohren für die etwas moderneren Besucher – Reisenden bieten sich hier stets atemberaubende Anblicke. (weiterlesen…)

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Das Lieblingsgericht der ChinaTours Mitarbeiter

18. Februar 2011 veröffentlicht in Heimspiel
Gongbaojiding

Gongbaojiding

Scharfe Hühnerwürfel mit Erdnüssen “Gongbaojiding”

Eines der im Ausland bekanntesten chinesischen Gerichte aus der Sichuan-Küche, welches auch das Lieblingsgericht der ChinaTours-Mitarbeiter ist, wird heute Ihre Küche duften lassen. Das Gericht gibt es in China-Restaurants oftmals als „Kung Po“, jedoch stellt die Original-Version, wie bei den meisten Gerichten Chinas, ein interessanteres Geschmackserlebnis dar.

Folgende Zutaten brauchen Sie für die Zubereitung des Gerichts für 4 Personen:

• 500g Hühnerbrust
• ½ TL Salz
• ggf. ½ TL Glutamat
• 2 Eiweiß
• 1 Messerspitze weißer Pfeffer
• 1 EL Stärke
• 200g frisch geschälte Erdnüsse
• 1l Pflanzenöl
• 3 kleine getrocknete Chilis
• 1 EL gehackte Frühlingszwiebeln
• 4 dünne Ingwerscheiben
• 1 kleine Knoblauchzehe (in Scheiben geschnitten)
• 1 EL Reiswein
• 1-2 EL klare Brühe
• ½ TL Zucker
• einige Tropfen Reisessig
• 1 EL Sojasauce
• 1 TL Stärke mit 2 TL Wasser vermischt
• 1 EL Chiliöl

Zubereitung:

1. Die Hühnerbrust in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Salz, ggf. Glutamat, Eiweiß, Pfeffer und Stärke hinzugeben und alles gut durchmischen.
2. Den Wok erhitzen, das Öl darin erhitzen. Die Erdnüsse frittieren, bis sie eine dottergelbe Färbung annehmen. Herausnehmen und beiseitestellen.
3. Das Öl erneut erhitzen. Die Chilis anbraten, bis sie eine dunkelbraune Färbung annehmen, anschließend das Öl abgießen, dabei 50 Milliliter im heißen Wok belassen.
4. Frühlingszwiebeln, Ingwer – und Knoblauchscheiben hinzugeben und kurz anbraten. Hühnerwürfel, Reiswein, Brühe, Zucker, Sojasauce, Essig sowie Wasser gelöste Stärke hinzugeben, unterrühren und den Wok mehrmals schwenken. Die Erdnüsse hinzugeben, mit dem Chiliöl würzen und gut durchmischen. Das Gericht sofort servieren.
Als Beilage empfehlen wir Basmati-Reis.

Guten Appetit!

Weitere chinesische Rezepte finden Sie unter www.rezepte-china.de

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City Beats – Verrücktes Frühlingsfest in Shanghai

14. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Touristenmassen am Bund

Touristenmassen am Bund

Shanghai ist eine verrückte Stadt. Es ist immer was los, auf den Straßen kann man den unterschiedlichsten Menschen begegnen, im Licht der Neonröhren scheint in der chinesischen Metropole alles möglich zu sein – ein Potential, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt anzieht wie das Licht einer einsamen Straßenlaterne einen Schwarm Motten – und das sich in der vergangenen Woche vorübergehend potenziert zu haben scheint: Während des Frühlingsfestes stand die Stadt Kopf und das nicht nur wegen des tagelangen Dauerbeschusses mit Feuerwerkskörpern.

Die Feiertage über Neujahr bedeuten für Chinesen nicht nur eine alljährliche Familienzusammenführung. Als eine der Hauptferienzeiten des Landes nutzen viele ihre wenigen freien Tage, um zu reisen – im eigenen Land versteht sich. Und wenn man nicht eigentlich genau wüsste, wie viele Menschen doch im Reich der Mitte leben, so hätte man fast schon glauben können, dass es dieses Mal die ganze Nation geschlossen nach Shanghai verschlagen hat.

In den letzten Tagen schienen die Hauptattraktionen der Stadt wie zum Beispiel der Bund schier zu vor Menschenmassen zu bersten. Chinesische Touristen soweit das Auge reicht. Die sonst stets leeren Stadttour-Busse kreuzten plötzlich voll besetzt durch das südliche Ende der bekannten Nanjing Lu. Die U-Bahnen waren stets überfüllt, was an sich genommen nichts Neues ist – allerdings hielten sich die Fahrgastschwärme an keine der sonst so üblichen Stoßzeiten.

Sich selbst inmitten einer dieser wild gemischten chinesischen Touristengruppen wiederzufinden, sei es in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei einem Spaziergang durch die Innenstadt, konnte zu durchaus interessanten Szenen führen: Viele der frühlingsfestlichen Stadtbesucher schien es vom Lande nach Shanghai gezogen zu haben. Dies bedeutete einerseits, dass in den letzten Tagen ein fast schon exotisch anmutendes Wirrwarr aus den wildesten chinesischen Dialekten durch die Hochhäuserschluchen wehte, welches die meisten aus- aber auch inländischen Bewohner der Stadt bei bestem Willen nicht verstehen konnten. Auf der anderen Seite sah man sich als nicht-chinesischer Mitbürger plötzlich sehr vielen Menschen gegenüber, die ein fast schon unstillbares Interesse an einem zu entwickeln scheinen.

Einige sehr liebenswerte Reaktionen, die eben Letzteres nach sich zog, konnte ich in den letzten Tagen am eigenen Leib erfahren: Das Spektrum reichte vom verlegenen Winken, über interessiertes Anstarren – immerhin scheinen viele unserer Besucher noch nie in ihrem Leben einen Ausländer gesehen zu haben. Und wenn einige ganz Mutige dann die Frage stellen, ob sie sich mit einem fotografieren lassen dürfen – was während der Reisezeiten tatsächlich gar nicht so selten vorkommt – könnte man selbst fast schon Starallüren entwickeln.

Als ich am Wochenende nach Neujahr für ein solches Foto jedoch einen kleinen Säugling mit den Worten: „Guck mal, das ist jetzt deine ausländische Tante,“ in die Arme gelegt bekommen habe, war ich doch froh, dass der Trubel bald enden würde – auch wenn der kleine Fratz wirklich furchtbar niedlich war.

Inzwischen sind die Feierlichkeiten um das Frühlingsfest vorbei. Sieben Tage – und ein chinesisches Patenkind – später, hat Shanghai wieder zu seinem normalen verrückten Alltag zurückgefunden, nachdem sich die Stadt in der letzten Woche selbst mit Menschenmassen, dem Lärm von überdimensionalen Feuerwerkskörpern und ungewohnten aber lustigen Begegnungen übertrumpft hat.

Familienurlaub Shanghai -  das lohnt sich in jedem Fall.

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Blickwinkel – Chinesische Emanzipation

11. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Emanzipation auf Chinesisch

Emanzipation auf Chinesisch

Wer sich mit China beschäftigt, hat sicherlich schon mal von den berühmten Terrakotta-Kriegern in Xi’an gehört – aber auch von den Terrakotta-KriegerINNEN? Ein wahres Zeichen der Emanzipation im klassischen China!

Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um ein modernes Kunstwerk, das geschichtsträchtige Elemente chinesischer Handwerkskunst mit modernen Einflüssen verbindet. Aufgenommen im 798 Kunst Distrikt in Beijing.

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Aus der Mongolei über Taiwan und Henan bis hoch nach Tibet – China Tours intensiv

10. Februar 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Khongoryn Els

Die Mongolei – das Land Dschingis Khans, der Pferde, Reiter und der endlosen Weiten gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten der Welt: Nur etwa 3 Mio. Einwohner leben auf einer Fläche, die die Deutschlands um das Viereinhalbfache überragt. Steppen, Wüsten und Gebirge dominieren das Bild des Landes abseits Ulan Bators, des einzigen großen Ballungsraums. Reist man durch die abgeschiedenen Landstriche, wird schnell klar, weshalb Pferde einen so großen Stellenwert in der mongolischen Kultur einnehmen: Die stolzen Nomadenstämme brauch(t)en sie, um mit ihren Viehherden große Entfernungen in fruchtbare Gebiete zurückzulegen und, in der Vergangenheit allseits gefürchtet, zu Raubzügen und Eroberungsfeldzügen nach China, den mittleren Osten und bis nach Europa aufzubrechen. Gefahr für umliegende Staaten geht heute von den mongolischen Reiterhorden wohl nicht mehr aus – einen Eindruck seiner Ursprünglichkeit und Wildheit erfahren Besucher aber auch noch im 21. Jahrhundert. Dies und die unglaubliche Gastfreundschaft der Menschen machen die Mongolei zu einem der spannendsten Reiseziele der Region.

Die Tee- und Pferdestraße

Tibetisches Hochplateau

Tibetisches Hochplateau

Unerschrockene Händler aus den Provinzen Yunnan und Sichuan machten sich einst auf (weiterlesen…)

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Einladung zum Laternenfest

04. Februar 2011 veröffentlicht in Heimspiel
Lampions am Yu-Yuan Teehaus

Lampions am Yu-Yuan Teehaus

Ni Hao liebe China Freunde,

das Jahr des Tigers neigt sich dem Ende zu und das des Hasen steht kurz bevor. Am 03.Februar 2011 beginnen mit dem Frühlingsfest die chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten.

Die Feierlichkeiten finden mit dem Laternenfest ihr offizielles Ende. Auch China Tours wird das Laternenfest begehen und möchte Sie hierzu am Freitag, den 18. Februar 2011 zu unserer Veranstaltung im ‚Schein des Lampions’ recht herzlich einladen. Im Yu-Yuan-Teehaus, Feldbrunnenstrasse 67 in 20148 Hamburg erwartet Sie ab 19.00 Uhr ein buntes Programm rund um das Reich der Mitte. Sie haben Gelegenheit andere Chinareisende zu treffen, sich über Geschichten aus China auszutauschen und von China Tours zu neuen Reisen inspirieren zu lassen. Die Küchenchefs des Teehauses werden zum Abschluss der chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten etwas ganz besonderes für Sie zaubern. Folgen Sie also dem China Tours Lampion und lassen Sie uns gemeinsam das Jahr des Hasen begrüßen.

Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung (exkl. Getränke) beträgt 22.- Euro, die Sie vor Ort zahlen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie sich bis Montag, den 14. Februar 2011 bei Frau Heins telefonisch unter 040 819738-51 oder per E-Mail I.Heins@ChinaTours.de anzumelden.

Bis dahin verbleiben wir mit einem freundlichen Zàijiàn und freuen uns darauf, Ihnen am 18. Februar 2011 persönlich ein Xīn nián kuài lè (Frohes Neues Jahr) wünschen zu können.

Ihr Liu Guosheng im Namen des China Tours Teams

P.S. Besuchen Sie uns auch am Stand des Fremdenverkehrsamt China (Halle Halle B7 / 326) auf der Messe Hamburg Reisen (09.02.-13.02.) und sichern sich bei Buchung einer unserer Gruppenreisen den exklusiven Messerabatt.

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China Beats: Mit Krach ins neue Jahr

03. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Bunt und fröhlich – eines der vielen Strassenfeste zum Jahreswechsel

Das Frühlingsfest, wenn sich das alte und das neue Jahr nach dem Mondkalender die Hände reichen, ist einer der wichtigsten Feiertage des Reichs der Mitte und wird dem entsprechend zelebriert.

Zwei Wochen lag steht das ganze Land Kopf – zu dieser Zeit jagt ein Superlativ den nächsten und ein Aufenthalt im so fernen Osten wird zu einem überwältigenden Gemisch neuer Eindrücke: Leuchtende Farben, dominiert von feuerroten Lampions, Girlanden und Türschmuck. Musik und der Geruch gebratenen Essens, welcher von den vielen kleinen Straßenfesten hinüber weht – und das stets allgegenwärtige Feuerwerk.

Großer, schöner, bunter als in Deutschland sind viele der beeindruckenden Spektakel am Himmel nicht einmal geplant. Chinesen lieben ihre bunten Raketen (weiterlesen…)

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