Archiv für September 2011


Die Goldene Woche: Eine Nation im Urlaub

30. September 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Am 1.Oktober, dem Nationalfeiertag Chinas, beginnt in Reich der Mitte die „Golden Woche“. Vom 1. bis zum 7.Oktober macht ganz China „blau“. Dieser kollektiv Urlaub der ganzen Bevölkerung führt all jährlich nicht nur zu einen gigantischen Verkehrschaos.

Individueller Urlaubsanspruch ist in China nicht weit verbreitet. Stattdessen gibt es Feiertag an denn die ganze Bevölkerung frei hat. Während der Feiertage fahren viele Chinesen zu ihren Familien und Bekannten oder bereisen das eigene Land. Überall wird der sich dieses Jahr zum 62-mal jährende Tag der Gründung der Volksrepublik Chinas gefeiert, mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen.

Soweit zur Theorie…was das genau bedeutet, habe ich bei meiner eigenen China-Reise im vergangenen Jahr erlebt! Wir waren gerade auf unserer Rundreise „China zu Land und zu Wasser“ in Peking angekommen und vom Bus aus sahen wir schon die vielen vielen Menschen, die den Tian’anmen-Platz bevölkerten. (weiterlesen…)

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Shanghai Inside: Kulturinvasion

29. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Brand Fury One trägt eine Gasmaske. Flink und konzentriert arbeitet er an seinem Graffiti. DJ Milan J kredenzt die passende Musik. Weiter vorne laufen Modells auf dem Laufsteg. Frau Ana präsentiert ihre neue Kollektion und im Hintergrund erhebt sich der Oriental Pearl Tower. Eine alternative Künstlerszene wächst in Shanghai.

Wer am vergangenen Wochenende auf dem Black Rabbit Festival die Hüften zu Ludacris geschwungen hat, der war mit großer Wahrscheinlichkeit in der darauffolgenden Woche auch unter den Besuchern der Design Art & Fashion Fair am Bund. (weiterlesen…)

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Vom Himmelstempel auf die höchste Aussichtsplattform der Welt

28. September 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Ob das aufregende Flair einer Supermetropole wie Shanghai oder Peking, ein romantisches Teehaus in Suzhou oder der atemberaubende Blick von der Großen Mauer: China ist ein Knüller! /von Carsten Heinke

Im Wasser des Huangpu-Flusses spiegeln sich Gegenwart und Zukunft –auf der einen Seite der „Bund“,  eine Uferpromenade mit prächtigen Kolonialbauten aus dem 19. Jahrhundert, auf der anderen Seite silberne Glaspaläste. Am Bund schwingt eine Gruppe Frühsportler in perfekter Übereinstimmung ihre Fächer, im Hafen ertönt ein Schiffshorn – eine gewaltige Stadt erwacht zum Leben. (weiterlesen…)

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Plant for the Planet: Unaufhörliche Gletscherschmelze

28. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

China Tours liegt als Spezialist für China Reisen nicht nur das Wohl der Kunden am Herzen, sondern auch der Faktor Umwelt. Nicht umsonst sind wir Partner von dem Baumpflanz-Projekt Plant-for-the-Planet, welches sich als Ziel gesetzt hat, weltweit 1 Milliarde Bäume zu pflanzen. Das Projekt von Kindern für Kinder erlebt mittlerweile eine gobale Präsenz.

Anting, die Tochter von China Tours-Geschäftsführer Liu Guosheng, ist bereits Botschafterin.

Anting, die Tochter von China Tours-Geschäftsführer Liu Guosheng, ist bereits Botschafterin.

In den sogenannten Plant-for-the-Planet Akademien erfahren die Kids mehr über die Ursachen des Klimawandels und wie Umweltschutz betrieben werden kann. Wenn auch Ihr Kind Botschafter für Klimagerechtigkeit werden möchte, kann es eine der zahlreichen Akademien besuchen. Unter anderem findet eine Veranstaltung am 22.10.2011 in Hamburg statt.  Finden Sie hier alle Termine und Orte. Besuchen Sie eine Akademie mit Ihren Kindern auf einer China-Reise: unsere Rundreise “China for family” bringt Ihren Kindern neben Chinas Kultur und Bräuchen auch das Umweltbewusstsein näher.

Auf der Interntseite von Plant-for-the-Planet finden Sie alle Infos rund um die Schüler-Intiative sowie Neuigkeiten rund um den Klimawandel und -schutz. Unter anderem wird über die dramatische Gletscherschmelze an Nord- und Südpol berichtet, welche der deutlichste Indikator für den akuten Klimawandel ist. So wurde festgestellt, dass auch wieder in diesem Jahr  die Nordost- und die Nordwestpassage über Grönland im Sommer eisfrei war, so wie es bereits erstmals Anfang 2008 der Fall war. So sind die Temperaturen am Nordpol allein in den letzten 30 Jahren um 3 Grad Celsius gestiegen.

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Alles Mtyhos! – Alle Chinesen essen Hunde und Katzen

27. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Im Rahmen unserer Buchvorstellung “Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über China” stellen wir eines der bekanntesten Mythen vor. Wer in China Fleisch ist, sollte wachsam sein, könnte es sich doch um Hund oder Katze auf dem Teller handeln. Die Autorin Françoise Hauser klärt diesen klassischen Mythos auf.

Wo ist der Hund versteckt? Sind es die kleinen Spießchen in der Vorspeisenrunde oder das dunkle Fleisch beim zweiten Gang? Ist die Textur nicht ein ganz klein bisschen anders, als man es vom Rind erwarten würde?

Keine noch so leckere Küchen-Kreation fasziniert den westlichen Besucher so sehr wie das berühmt-berüchtigte Hundefleisch. Verwerflich ist es, den besten Freund des Menschen auf dem Teller zu servieren, ja fast schon verschlagen! Und so kursieren Geschichten von Reisenden – meist die Kusine des Freundes eines Freundes oder Ähnliches – die den mitgebrachten Schoßhund ahnungslos (und lebendig) mit ins Restaurant nahm, nur um ihm als Nächstes in süß-saurer Soße wieder zu begegnen. Auch wenn diese Geschichten eindeutig ins Reich der modernen Fabeln gehören – wer nimmt schon seinen Hund mit auf eine China-Reise? – ein wenig furchterregend sind sie schon. Denn es bleibt der nagende Gedanke: Was, wenn es stimmt?

Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über China

Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über China

Sicher ist: Der Tourist freut sich, wenn ihm der Schnappschuss eines schlachtreifen Hundes am Markt gelingt. Zum Schaudern, zu Hause. Das ist der Beweis, sie tun es wirklich! Auch Katzen , Gürteltiere , Ratten und zahllose andere Braten in spe sind beliebte Fotomotive. Wer sie sucht, muss allerdings nach Südchina fahren, oder genauer gesagt, in die Provinz Kanton (Guangdong ). Denn vor allem dort greifen die Köche zu all den spektakulären Zutaten. Der Rest des Landes schüttelt derweil den Kopf. So wie sich die Deutschen Nase rümpfend abwenden, wenn der Franzose sich einen leckeren Kuheuter brät oder Froschschenkel goutiert, so finden es auch viele Nordchinesen, gelinde gesagt, zweifelhaft, was in Kanton alles auf den Teller wandert.

Doch warum tun die Kantonesen das? Die Antwort ist simpel: Weil sie können! Der chinesische Religionenmix aus Buddhismus, Daoismus und Ahnenverehrung kennt keine unüberwindbaren Nahrungsmitteltabus. Auch der Einwand, Buddhisten seien doch naturgemäß eher der vegetarischen Nahrung zugetan, ist in China dank einer buchstabengetreuen Auslegung schnell abgewiesen:
Buddhisten dürfen keine Tiere töten – das lässt man andere erledigen – essen darf man sie wohl. Über den religiösen Wahrheitsgehalt
ließe sich vielleicht streiten, praktisch ist diese Auslegung, wie man sie auch in der Mongolei und anderen buddhistischen Ländern mit fleischlastigem Speisezettel findet, aber allemal.

Eine große Auswahl an geeigneter Fauna hat der subtropische und tropische Süden ohnehin, denn er ist mit vielen Gebirgsflächen und anderen, landwirtschaftlich schwer bebaubaren Gebieten mit großer Artenvielfalt gesegnet. Die Versuchung auf Wildtiere zurückzugreifen, war für Nordchinesen wahrscheinlich nie so groß wie für ihre südlichen Landsleute, zumal der Norden schon zu Beginn unserer Zeitrechnung unter der Abholzung zu leiden hatte und der Wildtierbestand daher schon früh zurückging.

Gründe, auch unkonventionelle Zutaten zu testen, gab es im ganzen Land genug: Seit jeher wurde das chinesische Kaiserreich immer wieder von Katastrophen heimgesucht…

Mehr zu diesem Mythos und weiteren wie “Chinesen sehen alle gleich aus.” oder “Chinesen dürfen nur ein Kind haben.” können Sie im Buch von Françoise Hauser nachlesen.

Titel: Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über China

256 Seiten. Kartoniert.

Preis: € 16,95 [D] / € 17,50 [A] / SFR 24,50*

ISBN 978 3 8062 2390 3

Erscheint am 27. September 2011 im Konrad Theiss Verlag, Stuttgart.

* = UVP in der Schweiz

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三寸天堂 Drei-Daumen Paradies von Yan Yidan

22. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Die Schlussmusik der beliebten chinesischen Fernsehserie Bubujingxin ist zur Zeit ein sehr beliebtes Lied in China. Es steht auf Platz 1 neuen Hitliste in Baidu – Musik. Yan Yidan, die chinesische Sängerin hat das Lied komponiert, geschrieben und selbst gesungen.

Melancholisch drückt das Lied aus, dass  man nichts an der Unvorhersehbarkeit des Lebens ändern kann und  nur noch Erinnerungen bleiben, wenn die Liebe vorbei ist. Die Erinnerungen befinden sich in dem sogenannten Drei – Daumen Paradies.
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Shanghai schnallt sich die Laufschuhe an

21. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Shanghai

Shanghai

Der Countdown läuft. Noch drei Monate bis zu Shanghais großem Marathon. Und wenn man den Trainingsplänen aus dem Internet Glauben schenkt, dann kann selbst eine Couchpotato in drei Monaten Marathon-Fit werden.

25.000 Läufer werden dieses Jahr am 4. Dezember in Shanghai zum Toray Cup International Marathon erwartet. Natürlich gibt es auch einen Halb-Marathon und einen kurzen Gesundheitslauf. Doch für alle, die sich sagen Ganz oder Gar nicht, startet der Marathon am Volkspark und führt dann nach (weiterlesen…)

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Shanghai Inside: Shanghai ganz “Bio”

19. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Was vermisst ein Expat in Shanghai? Holländischen Käse? Französischen Wein? Eine ordentliche Bratwurst? Oder ein Muffin aus biologischen Zutaten? Seit alle zwei Wochen der Jiashan Farmer´s Market in der französischen Konzession stattfindet, gehören diese Sehnsüchte der Vergangenheit an.

Eine kleine Gasse führt zu einem versteckten Innenhof zwischen der Jiashan- und der Shaanxi-Strasse. Links und rechts stehen Blumentöpfe. Es gibt einige kleine Cafés. Die Sonne scheint durch die Laubkronen der alten Platanen. Hier verkaufen Shanghais junge Selfmade-Unternehmer alle zwei Wochen ihre selbstproduzierten oder direkt importierten Köstlichkeiten.  (weiterlesen…)

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Oktoberfest auf Chinesisch: Beijing International Beer Festival

16. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Dass die Chinesen das deutsche Oktoberfest lieben und sich nun auch nach China geholt haben, davon haben wir bereits in unserem Artikel “Oktoberfest in China” berichtet. Doch was spielt sich da genau vor Ort ab?! Tom-Veit Weber war beim “Beijing International Beer Festival” live dabei und erzählt, wie viel Oktoberfest in Peking möglich ist.

Chinesen kopieren ja bekanntlich gern  erfolgversprechende Dinge, seien es Designer-Handtaschen, Autos oder neuerdings auch ein Alpendorf im beschaulichen Österreich – also warum nicht auch das größte Volksfest der Welt. In Deutschland zieht das Oktoberfest alljährlich Millionen von Besuchern zum feuchtfröhlichen Maßkonsum in die Festzelte. Da dachte sich ein chinesischer Investor „Das kann ich auch.“ und entwarf in 5 Jahren ein Plagiat des Münchener Originals.
Für 100 Millionen Euro erbaute man ein Areal mit 8 festinstallierten Hallen und über 84.000 Sitzplätzen, die in deutschem Ambiente hergerichtet wurden. Man schaffte über 4.000 Mitarbeiter heran, die einem mit Trachten bekleidet ein Gefühl wie bei der Wiesn vermitteln sollten. Vier Millionen Schaulustige wurden auf dem „Beijing International Beer Festival“ erwartet. (weiterlesen…)

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Buchtipp: Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über China

15. September 2011 veröffentlicht in Heimspiel

China Tours empfiehlt das Buch “Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer” von Françoise Hauser, welches die bekanntesten Vorurteile gegenüber Chinesen behandelt und richtig stellt.

Gräbt man hierzulande ein Loch – ein ordentlich tiefes Loch muss es schon sein! – kommt man angeblich in China raus. Doch vom Land der Mitte trennen uns weit mehr als nur ein ehrgeiziges Bauprojekt oder ein Langstreckenflug über 9000 Kilometer. Bei aller Faszination bleiben uns Land und Bewohner auch in Zeiten des globalen Dorfes fremd und viele Aspekte der jahrtausendealten chinesischen Kultur unverständlich.

Zwischen der verklärenden Chinoiserie des 18. Jahrhunderts und der Olympia-Kritik heute – wir betrachten China immer noch durch die Brille der Mythen und Halbwahrheiten, Verklärungen und Verteufelungen, die jedoch oftmals weit an der chinesischen Realität vorbeizielen. Dabei macht es China dem ausländischen Betrachter auch nicht leicht, seine Kultur, Politik und Geschichte zu verstehen – so groß und vielseitig, so schnelllebig und gleichzeitig zutiefst traditionsbewusst, manchmal unlogisch aus westlicher Sicht und doch absolut schlüssig aus östlichem Blickwinkel ist das Land. (weiterlesen…)

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