HotPot: Ein Feuertopf in Chengdu

In Chengdu in der Provinz Sichuan, östlich des tibetischen Hochplateaus, soll es die besten HotPots geben – eine Art chinesisches Fondue!

Der chinesische Feuertopf ist übrigens aus der Not heraus entstanden. Damals im 5. Jahrhundert wurden meist im Winter Gemüsereste zusammen in einem Topf gekocht. Nahrungssmittel konnten in den langen Wintern schon mal knapp werden. Zusammen mit ein paar Gewürzen ergaben die Reste eine nette Mahlzeit – der Feuertopf war geboren.

Die Stadt Chengdu, die wohl eher für seine Pandabären als für gutes Essen bekannt ist, ist das HotPot Eldorado in China. Hier gibt es HotPot-Restaurants an jeder Ecke, fast schon wie in Hong Kong das legendäre Dim Sum.

Hot Pot alleine zu essen ist langweilig – deshalb nimmt man sich am besten eine Hand voll Freunde mit und zelebriert das Essen gemeinsam. Es gibt verschiedene Varianten von HotPots, aber der klassische Feuertopf steht dabei immer in der Mitte des Tisches. Nun werden jede Menge Köstlichkeiten serviert – von Hähnchen, über Rind und Fisch ist alles dabei. Auch Vegetarier kommen  auf Ihre Kosten. Neben allerlei Gemüse gibt es auch Tofu und Nudeln!

Dann geht es an die Dips – dabei kommt der scharfe Szechuanpfeffer aus Sichuan ins Spiel. Man kann viele verschiedene Zutaten wie Knoblauch, Erdnusssoße, Essig, Öl, den Szechuanpfeffer und vieles mehr mit einander zu seinem persönlichem Dip mischen. Oft ist der Szechuanpfeffer ohnehin schon im Feuertopf, also Vorsicht bei der Dosierung!

Mit den Dips und dem kochenden Feuertopf auf dem Tisch kann es nun losgehen. Zuerst wirft man Pilze, Fleisch oder was man gerade mag in den Topf. Wenn die Zutaten gar sind, sollte man zunächst einmal ohne den Dip probieren um den geschmacklichen Unterschied wahrzunehmen. Sobald die Zunge einmal mit dem Szechuanpfeffer in Berührung gekommen ist, schmeckt auf einmal alles anders!

Den chinesischen Feuertopf sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Folgende unserer China Reisen führen Sie auch nach Chengdu: www.chinatours.de/chengdu

 

Für Sie schreibt: Felix Dohmeier

Auslandsreporter

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