New Silk Road 2016 Oldtimerrallye :: Tag 15-16 Von Jazliq nach Khiva

In den Tagen 15 und 16 der New Silk Road 2016 Oldtimerrallye fuhren die Teilnehmer innerhalb Usbekistans von Jazliq nach Khiva. Es ging vorbei an einer Wüstenlandschaft mit ausgetrockneten Seen und Baumwollfeldern.

Tag 15: Von Jazliq nach Nukus

Die Strecke an diesem Tag betrug 230 km und führte durch den Nordwesten Usbekistans, von der Kleinstadt Jasliq nach Nukus, einer Stadt mit 230.000 Einwohnern. Zu Beginn der Strecke ging es durch viel Wüste und einem großen, ausgetrockneten Salzsee. Die trockene Luft führte dazu, dass die Teilnehmer immer wieder Durst bekamen. Nach der Hälfte der Strecke änderte sich die Landschaft – es wurde wieder grüner. Bäume und Pflanzen waren zu sehen sowie Baumwollfelder, auf denen sich Pflücker mit weißen Sammelsäcken befanden. Früher befand sich in der Nähe der Aralsee, der sich im Laufe der Zeit durch Austrocknung immer weiter zurückgezogen hat. Es wurde schwieriger, den notwendigen Treibstoff für die Fahrzeuge zu bekommen. Zu einem allgemeinen Versorgungsengpass kam eine höhere Nachfrage durch die Landwirtschaft hinzu. Man befand sich in der Haupterntezeit von Mais und Baumwolle. Insgesamt fiel auf, dass die Menschen vor Ort mehr Wohlstand aufgebaut haben als in Kasachstan. Es machte sich der größere Einfluss Chinas bemerkbar: Man sah große Werbeplakate für chinesische Produkte am Straßenrand.

Tag 16: Von Nukus – Khiva

Dieser Abschnitt führte von Nukus nach Khiva – einer kleinen Stadt mit 50.000 Einwohnern. Die Strecke betrug 200 km. Insgesamt mussten alle Teilnehmer der Rallye nach wie vor darauf Acht geben an knappes Benzin zu kommen. Es ging durch eine Landschaft, die eine Mischung aus Steppe und sehr großen Baumwollfeldern war. Die Autos auf den Straßen hielten sich nunmehr weniger an Verkehrsregeln. Man sah viele Eselskarren, auf denen Ziegen und Baumwolle transportiert wurden. Insgesamt gestaltete sich die Fahrt einfach und die Straßenverhältnisse waren in Ordnung. Es herrschte eine angenehme trockene Wärme (26 Grad). Je näher man sich der Stadt Khiva näherte, desto mehr Autos befanden sich auf den Straßen. Kurz vor der Stadt ging es durch enge und sandige Wege, auf denen sich viele Autos, Menschen und Esel befanden. Durch umsichtiges Fahren gelang es schließlich am Hotel anzukommen. Im Rahmen einer Stadtführung besichtigte man eine über 1000 Jahre alte Moschee und eine Koranschule. In der Stadt wollten viele Händler Ihre Ware an den Mann bringen – unter Anderem die regional typische Schaffellmütze.

 

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Für Sie schreibt: Jörn Peter Looft

Marketing China Tours

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