Chinesisches Rezept zum Laternenfest: „Tangyuan“ Klebreisklöße mit Honig-Sesam

Auf den 15. Tag nach dem Mondkalender fällt das Laternenfest, mit dem die Feierlichkeiten des Frühlingsfestes abgeschlossen sind. An diesem Tag werden vielerorts bunte Laternen aufgehängt. Nicht zu vergessen ist die Spezialität für das Laternenfest ,,Tangyuan“, Klöße aus klebrigem Reismehl mit süßer Füllung.

Am Tag der ersten Vollmondnacht im neuen Mondjahr werden die kleinen Klöße verspeist. Die runde Form der Klöße soll das Zusammenfinden der Familie symbolisieren. Die kleinen Klöße aus Klebreismehl werden mit Sesam, Erdnuss oder roter Bohnenpaste gefüllt. Wir stellen Ihnen ein Rezept mit einer Honig-Sesam-Füllung vor.

Die Zutaten für das chinesische Rezept:

  • 200 g Klebreismehl
  • 120 g schwarzer Sesam
  • 45 g Schmalz
  • Honig
  • Zucker
  • Wasser

Die Zubereitung des chinesischen Rezeptes:

1.    Für den Teig das Klebreismehl in eine Schüssel geben und zunächst mit 60 ml heißen Wasser vermischen, dann 60 ml kaltes Wasser hinzugeben und so lange zu einem Teig kneten, bis dieser elastisch ist. Der Teig sollte ca. 30 Minuten ruhen.
2.    In der Zwischenzeit den Sesam in einer Pfanne bei niedriger Temperatur rösten. Nach dem Abkühlen den Sesam mit einem Nudelholz oder in einer Mühle mahlen.
3.    Den Sesam mit dem Schmalz zu einer homogenen Masse vermischen und nach Belieben mit Zucker und Honig süßen.
4.    Anschließend aus der Sesam-Schmalz-Masse ca. 32 kleine Kügelchen formen.
5.    Den Teig aus dem Klebreismehl ausrollen und zu einer Rolle formen, die zu 32 gleichmäßigen Scheiben geschnitten wird.
6.    Nun die Sesam-Kügelchen in die Teigscheiben legen und gut einbetten. Anschließend die Teigscheiben zu einer ebenmäßigen  Kugel rollen.
7. Die Teigklößchen vorsichtig in einen Topf mit kochenden Wasser legen. Wenn die Tangyuan an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Sie werden schwimmend in einer Schüssel mit etwas Kochwasser serviert.

Guten Appetit!

Eine Übersicht zu allen China Feiertagen finden Sie hier.

Für Sie schreibt: Nicol Hartz

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