China Veranstaltungen: Unsere Tipps für Juli 2017

Auch im Juli finden in ganz Deutschland wieder tolle Veranstaltungen rund um das Thema China statt! Von interessanten Vorträgen über Ausstellungen bis hin zu Konzerten ist für jeden etwas dabei.

Hier sind unsere Tipps für Juli 2017:

Chinas politische Entwicklung und internationale Verflechtung

03.07.2017, 18:15 Uhr, R. 203 (großer Hörsaal), Konfuzius-Institut Berlin (Goßlerstr. 2-4 14195 Berlin)“

Helwig Schmidt-Glintzer entwickelt in seiner soeben erschienenen Monographie Mao Zedong.
»Es wird Kampf geben« : Eine Biografie“ auf Grundlage neuer Quellen und Forschungen differenzierte Positionen zu Mao Zedong und
sucht seine Rolle in der chinesischen Entwicklung neu einzuschätzen.

Asien – Pazifik – Forum Bayern

05.07.2017, 09:00 Uhr – 16 Uhr, Rosenstraße 50, 90762 Fürth

„Die Region Asien-Pazifik bewegt die Weltwirtschaft. Ob als Absatz- oder Beschaffungsmarkt, Produktionsstandort oder Innovationsquelle – Asiens Bedeutung wächst rasant.

Das 13. Asien-Pazifik-Forum Bayern am 5. Juli 2017 ist eine der größten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland und bietet Ihnen wertvolle Informationen, nützliche Kontaktmöglichkeiten und frische Ideen rund um das Asiengeschäft.

Über 30 Asienexperten berichten aus erster Hand über ihre Erfahrungen in der Wachstumsregion Asien-Pazifik. In Panels und Fachvorträgen werden aktuelle Themen und Trends aufgegriffen und diskutiert.
Wirtschaftsminister H.E. Ramon M. Lopez und eine hochkarätige Unternehmerdelegation präsentieren das diesjährige Partnerland Philippinen. Mit Shenzhen, Chinas Hotspot für Innovationen und Start-ups, wurde erstmals eine Megacity Asiens eingeladen, sich vorzustellen. “

Programm und Anmeldung finden Sie unter: www.asien-pazifik-forum-bayern.de

„Chinas Künste erleben: Xiangqi, Weiqi (Go), Shogi
Schnupper-und Spieleabend“

06.07.2017, 19:00-21:30 Uhr, Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu Garden“, Feldbrunnenstraße 67, Raum Elbe (Konfuzius Institut Hamburg)

Im Rahmen der Öffnungszeiten des Teepavillons lädt das Konfuzius-Institut einmal im Monat zu einem lockeren Spielenachmittag ins Chinesische Teehaus ein. Im Mittelpunkt dieses Spielesamstags stehen die beiden chinesischen Brettspiele Xiangqi (China-Schach) und Weiqi (Go) sowie das japanische Shōgi, aber auch Mah-Jongg. Spieler des Xiangqi, Weiqi, Shōgi und Mah-Jongg üben sich hier in ihrer Kunst. Interessierte sind herzlich willkommen, den erfahrenen Spielern über die Schultern zu schauen und erste Einblicke zu gewinnen.

 G20 Hamburg Xiangqi-Turnier & Xiangqi-Kulturausstellung

10.07 – 11.07.2017, Chinesisches Teehaus, Feldbrunnenstraße 67, Hamburg

Montag,   10.07.2017, 09:00 – 18:00 Uhr
Dienstag, 11.07.2017, 09:00 – 15:00 Uhr

Um den G20-Gipfel in Hamburg zu feiern, veranstaltet die Europäische Xiangqi-Vereinigung das G20 Hamburg Xiangqi-Turnier vom 10. bis 11. Juli.

In diesem Mannschaftsturnier werden 8 Mannschaften aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Finnland Russland sowie eine Mannschaft aus der Stadt Xingyang, Ursprungs- und Heimatort der Xiangqi-Kultur und Mitorganisator der Veranstaltung teilnehmen. Die Stadt Xingyang ist ebenfalls Mitausrichter der Xiangqi-Kultur-Ausstellung (Chu & Han).

China – Ein Land der Superlative, Faszination und Unbehagen

Donnerstag, 13.07.2017, 19.00 Uhr, im Restaurant Ni Hao,
Wandsbeker Zollstraße 25-29, 22041 Hamburg 

Furcht vor China ist angesichts der immer deutlichen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung zu einer neuen Spielart der sprichwörtlichen “German Angst” geworden. Waren es vor wenigen Jahren noch die vielen Billigprodukte, die westliche Märkte zu überschwemmen drohten, so weckt heute Chinas erworbener Reichtum bei nicht wenigen Zeitgenossen starkes Unbehagen. China ist plötzlich überall, lauert hinter veritablen deutschen Mittelständlern, um sie aufzukaufen. Ein „höchster Führer“, den in Deutschland laut jüngster Umfrage gerade einmal 3% namentlich kennen, hält dieses System zudem fest im Griff und steht einer Partei mit 84 Millionen Mitgliedern vor. Unbehagen vor dem Unbekannten.

Dagegen steht die Faszination über die „Führungsstärke“, hinzu tritt der faszinierende Wandel von einem Quasi-Entwicklungsland Anfang der 90er Jahre zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht der Welt. Für manch einen ist das Reich der Mitte die neue Supermacht: Fassaden der Superlative, unbegreifliche Geldmengen, XXL- Infrastruktur vom größten Flughafen zum höchsten Wolkenkratzer. Aufträge für die Industrie, beeindruckende Absätze für den Handel – Deutschland prosperiert weiter dank China.

Doch was steckt wirklich hinter diesen „Chinabildern“?
Wege eines profunderen Chinaverstehens – frei von Superlativen und vorschneller Meinungsmache – zeigt dieser Vortrag von Marcus Hernig, der, wie er selbst sagt, „erst in China erwachsen geworden ist.

„China und die Kulturrevolution – der letzte lange Marsch“

13.07.2017, 19:30 Uhr, Bürgerforum 1. OG /Raum 3, Schwabenplatz 3, 70563 Stuttgart-Vaihingen

Buchlesung mit Dr. Cornelia Hermanns und dem DRACHENHAUS VERLAG

Die Kulturrevolution (1966-1976) spielt für Chinesen bis heute eine ganz eigene Rolle und ruft oft schmerzliche Erinnerungen wach.

Die Autorin Cornelia Hermanns stellt ihre Neuerscheinung „China und die Kulturrevolution – Der letzte lange Marsch“ vor. Sie hat sich in ihrer Arbeit aber nicht allein auf die Darstellung von Gewalt und Chaos beschränkt, sondern hat die „rationalen“ Momente der oft so irrational wirkenden Massenbewegungen nachgezeichnet.

Sie hat die Kulturrevolution als eine letzte Stufe eines ehrgeizigen, forcierten Entwicklungskonzepts beschrieben, das von der politischen Führung verfolgt worden ist, um die Volksrepublik als souveränen Staat zu konsolidieren. Doch dieses Konzept, die Entwicklung des Landes voranzutreiben, ist tragisch und katastrophal gescheitert.

Dr. Cornelia Hermanns ist Historikerin und Journalistin und arbeitet über China. Ihr neues Buch arbeitet das komplexe Thema der Kulturrevolution umfassend und übersichtlich auf, bettet es gekonnt in den weltgeschichtlichen Kontext ein und liest sich spannend wie ein Krimi!

Der Drachenhaus Verlag wurde im Oktober 2010 gegründet und spezialisiert sich auf Publikationen aus und über China. Die Neuerscheinung „China und die Kulturrevolution – Der letzte lange Marsch“ gehört in die Reihe „China Konkret“, in der Themen zur Gesellschaft und Politik Chinas auf wissenschaftlichem Niveau behandelt werden.

Vortrag: Gärten in China

13.07.2017, 18–20 Uhr, Seminarraum Lehrgarten des Kreisverbandes Kölner Gartenfreunde e.V., Walter-Binder-Weg, 50933 Köln Müngersdorf

Im alten China war der private Garten der ganze Stolz ihrer Besitzer und zwar vom Kaiser über die Mandarine bis hin zu den reichen Kaufleuten.
Gärten waren Orte ästhetischer Erbauung, der Begegnung und des Wirkens berühmter Maler und Dichter, sie waren Stätten ausschweifender Geselligkeit, aber auch Rückzugsorte und Zeugen der Bemühungen zahlreicher Emporkömmlinge um gesellschaftliche Anerkennung.
In seinem Garten hielt man Hof, unterhielt seine Gäste mit ausgelassenen Saufgelagen, man gab Jagdgesellschaften, feine Bankette – um sich bei hohen Beamten einzuschmeicheln –  spielte Schach, las, trank Tee oder man kalligrafierte und malte.

Im modernen China ist der klassische chinesische Garten zum Symbol für das hohe Niveau seiner jahrtausendealten Kultur geworden und entsprechend emotionsgeladen betrachten die meisten Chinesen ihre Gartenanlagen.

Oliver Fülling wird in seinem Vortrag, der von zahlreichen Bildern des Fotografen Christoph Mohr illustriert wird, einen Einblick in die alte Kunst der chinesischen Gartenarchitektur bieten.

Vernissage „Interaction – Contemporary Chinese Art in Nuremberg“

ERÖFFNUNG: Dienstag, 18.07.2017, 19:30 Uhr , Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg

„Eine äußerst abwechslungsreiche und vielschichtige Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus China zeigt das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Regionalpartnerschaft Nürnberg-Shenzhen vom 19. bis 31. Juli sowie vom 1. bis 29. September 2017 in seinen Räumlichkeiten am Nürnberger Stadtpark.
Seit der Öffnung Chinas für den Westen hat sich das Land so rapide gewandelt wie kein zweites. In kürzester Zeit sah sich China mit der westlichen Kultur konfrontiert, und lokale Identitäten wurden in ihren Grundfesten erschüttert. Universelle Themen wie Liebe, Tod, Gerechtigkeit oder die Sinnfrage ziehen sich durch alle Kulturen und wirken als Bindeglied zwischen den verschiedenen Kunsttraditionen von Ost und West. Diese Ausstellung zeigt einen Querschnitt der zeitgenössischen Kunst Chinas. Man erkennt darin die intensive Auseinandersetzung damit, sich neu zu definieren und das Andere in die eigene Identität aufzunehmen. Die zeitgenössische Kunst Chinas hat daher einen ganz eigenen Charakter, der auch im Dialog mit westlicher zeitgenössischer Kunst und Kultur entsteht.
Die Öffnung der Kulturen zueinander wurde durch die Annäherung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ermöglicht. Das diesjährige 45-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Deutschland fällt mit dem 20-jährigen Jubiläum der Regionalpartnerschaft zwischen Shenzhen und der Metropolregion zusammen. Das Doppeljubiläum schafft den gebührenden Rahmen für eine Ausstellung dieses Formats.

Ausgestellte Künstler:

Chen Wei, Chen Wenbo, Jiang Huan, Jiao Ningnan, Li Rongqiang, Li Qing, Liu Jin, Ma Dongmin, Mao Yan, Wang Ren, Wang Yu, Yang Liming, Yang Xun, Yi Bang Arts Studio
In Kooperation mit der Shenzhen Shangqi Cultural Diffusion Co., Ltd.
Das Konfuzius-Institut lädt alle Kunstinteressierten herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 18. Juli 2017, um 19:30 Uhr mit einer Einführung in die Ausstellung durch den Kurator Yang Yong aus Shenzhen und einem Grußwort von Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg. Der Künstler Chen Wei ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. “

Daten zur Ausstellung:

ERÖFFNUNG: Dienstag, 18. Juli 2017, 19:30 Uhr
Grußwort von Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Einführung durch Kurator Yang Yong aus Shenzhen

AUSSTELLUNGSZEITRAUM: 19. Juli bis 31. Juli sowie 1. September bis 29. September 2017, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr

NOW AND HERE: CHENGDU – SELECTED WORKS EXHIBITION OF LIU JIAKUN

22.07.2017 – 31.08.2017, Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin

Mit einem Fokus auf soziale Realität und unter Berücksichtigung des lokalen Kontexts und traditionellen Handwerks, zeigt das Werk Liu Jiakuns einen außergewöhnlichen Versuch, die traditionelle chinesische Haltung in eine zeitgemäße Architektursprache zu übersetzen um eine sensible Verwebung von individuellen und kollektiven Erinnerungen zu visualisieren. Viele Arbeiten des Künstlers werfen ein Licht auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem öffentlichen Leben der chinesischen Bürger und den urbanen Kulturräumen und auf eine mögliche Synthese zwischen zeitgenössischer Urbanität und Traditionen. All das manifestiert sich in den kulturellen Wurzeln von Liu Jiakuns Geburtsort Chengdu.

Gezeigt werden ausschließlich Projekte aus Chengdu, wie der West Village Yard, das Luyeyuan Buddhist Sculpture Museum, die recycelten Ziegelsteine vom Sichuan Erdbeben, das MoCA Chengdu, das Shuijingfang Museum. Die Ausstellung legt einerseits die urbane Entwicklung und den genius loci Chendus dar, demonstriert andererseits Chengdus humanistischen Standpunkt bei der Verwirklichung eines neuen Modells für Urbanisierung und möchte so ein neues Kapitel im Dialog über Stadtentwicklung zwischen Deutschland und China eröffnen.

Intensivkurs Chinesisch für Anfänger

29.07, 30.07, 04.08, 05.08, 06.08.2017, Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg, Speyerer Straße 6, 69115 Heidelberg

Chinesisch macht Spaß! Die chinesische Sprache ermöglicht nicht nur einen unmittelbaren Zugang zu den Menschen und der Kultur Chinas, sondern verschafft in einem Zeitalter beschleunigter Globalisierung auch einen strategischen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.

Sie wollen in nicht allzu viel Zeit einen guten Einstieg in die chinesische Sprache bekommen, ohne sich viele Tage dafür frei nehmen zu müssen? Unser Intensivkurs findet an fünf Terminen, die größtenteils an Wochenenden liegen, statt. Er wird Sie mit vielen alltagstauglichen Sätzen für erste Schritte in China wappnen.

Anmeldungen bis 14 Tage vor Kursbeginn unter info@konfuzius-institut-heidelberg.de.

Termine: Sa., 29. und So., 30. Juli 2017, Fr., 04., Sa., 05. und So., 06. August 2017

Kosten: 210 Euro, ermäßigt 157,50 Euro

 

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