Teil 4: Von Orjol nach Woronesch

New Silk Road Rallye Köln-Peking: Teil 4

Am 14. September starteten elf Teams in Oldtimern und zwei Begleitfahrzeuge auf die New Silk Road Rallye entlang der legendären Seidenstraße von Köln nach Peking. Bereits haben die Teams Weißrussland erreicht. In Teil 4 berichten wir von den Tagen 7 und 8, von Homel über Orjol bis nach Woronesch.

Teil 4 der Oldtimerrallye Köln – Peking

Tag 7: Homel –  Orjol (471 km)

Nach dem Frühstück um 06:00 Uhr fahren die Teilnehmer im Konvoi zur russischen Grenze. Auf ihrem Weg sammeln die Oldtimerfahrer auf kleinen Hinterstraßen Impressionen des weißrussischen Dorflebens: Kleine, meist hölzerne Häuser mit farbigem Anstrich, auf den Bus wartende Schulkinder in Uniformen. Die Grenzübergänge verlangen den Rallyefahrern einiges an Geduld ab: Formulare, Pässe, Zulassungsscheine und Zollerklärungen abgeben und dann natürlich noch einiges an Wartezeit. Auf der russischen Seite gestaltet sich das Prozedere noch aufwendiger: Hier wird alles kontrolliert, sogar unter dem Auto und insgesamt zwei Mal. Die Reisenden werden im Dreiländereck Ukraine, Russland und Weißrussland insgesamt fünf Stunden lang durchleuchtet.

Nachdem das Wetter zu Regen und Wind umgeschlagen hat, kommen die Rallyeteilnehmer in Ojrol abends an. Sie gelangen schnell zu Ihrem Hotel, wo sie schnell zu Bett finden. Während sich bei einem gemeinsamen Abendessen für den nächsten Tag gestärkt wird, gibt die russische Reiseleiterin Alla Informationen für den Ablauf des nächsten Tages bekannt.

Teil 4: Das Wetter wird besser! Deshalb heißt es Dach auf und Sonne tanken!
Das Wetter wird besser! Deshalb heißt es Dach auf und Sonne tanken!

Tag 8: Orjol-Woronesch (351 km)

Beim Frühstück wird sich über das Volvo Team unterhalten. Das Radlager des Volvos ist defekt und muss getauscht werden. Alla versucht telefonisch eine Werkstatt aufzutreiben. Sie und das Team bleiben in Orjol, um eine Lösung zu finden.

Der Rest des Teams fährt weiter gen Woronesch. Der Mercedes und der Jaguar sind soweit wieder fahrbereit. Auf geht die Fahrt in das über 350 km entfernte Woronesch. Das Wetter spielt heute sehr gut mit. Die GPS-Geräte leiten die Rallyefahrer, inzwischen kommen alle mit den Navigationsgeräten gut zurecht. Die meisten Teilnehmer fahren individuell, die Enten reihen sich dicht aneinander. Die Einheimischen fotografieren und filmen die Oldtimer während der Stopps oder der Fahrt.

Der heutige Zwischenstopp führt die Rallyeteilnehmer in die Stadt Jelez, gelegen an einem Don-Nebenfluss. In Jelez geht es in der Fußgängerzone Pizza essen, währenddessen alle Teams eintrudeln.  Nach der Mittagspause setzt die Gruppe ihre Fahrt fort. Bei der Einfahrt in die Stadt Woronesch herrscht aufgrund der Million Einwohner reger Verkehr.

Teil 4: Tankstopp bei Orjol
Tankstopp bei Orjol

Das heutige Ziel ist das Hotel Hampton by Hilton, welches im Stadtzentrum liegt. Alle Teams bis auf Alla, der Volvo und die beiden Motorbikes sind angekommen. Problematisch gestaltet es sich auch für Teilnehmer Boris, sein VW Iltis hat Schwierigkeiten mit der Zündung. Im Laufe des Abends steht fest, dass das Team Volvo seine Reise entlang der Seidenstraße aufgeben muss. Es stehen leider keine Ersatzteile zur Verfügung. Alle Reiseteilnehmer sind ein bisschen traurig und hoffen, dass es nicht noch ein weiteres Team trifft. Für den VW Iltis-Fahrer Boris gibt es gute Nachrichten: Er und Christian können das Fahrzeug wieder fahrtüchtig machen. Somit kann es morgen für die üblichen Teilnehmer in das 581 km entfernte Wolgograd gehen.

Während der gesamten Dauer der New Silk Road Rallye werden wir Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig mit neuen Bildern und Berichten versorgen. Bleiben Sie gespannt und schauen Sie regelmäßig bei unserem Onlinemagazin oder auf der Facebook-Seite New Silk Road vorbei! Wir wünschen allen Teams erlebnisreiche Tage, viel Sonne, und immer sichere Fahrt!

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New Silk Road Rallye

Für Sie schreibt: Mailin Zanke

China Tours Auszubildende. Mailin ist davon überzeugt, dass jegliche Auslandserfahrungen ein Gewinn sind und man nie genug reisen kann.

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