New Silk Road Rallye Köln-Peking: Teil 8

Am 14. September starteten elf Teams in Oldtimern und zwei Begleitfahrzeuge auf die New Silk Road Rallye entlang der legendären Seidenstraße von Köln nach Peking. Bereits haben die Teams Kasachstan erreicht. In Teil 8 berichten wir von den Tagen 15 und 16, von Kul’sary über Jazliq bis nach Nukus.

Teil 8 der Oldtimerrallye Köln – Peking

Tag 15: Kul’sary –  Jazliq (Karakalpakstan) (451 km)

Heute geht es mal wieder um 7 Uhr los. Die Teilnehmer erwartet heute der wahrscheinlich anstrengendste Tag der Rallye. 454 Kilometer liegen vor den Oldtimerfahrern. Erschwerend kommen die sehr schlechten Straßen und die lange Wartezeit an der usbekischen Grenze dazu.

Die Gruppe trifft sich in Beineu, etwa 80 Kilometer vor der Grenze. Ein kurzer Tankstopp. Schlaglöcher zu vermeiden gestaltet sich heute wieder schwierig: Einige Schlaglöcher erreichen einen Durchmesser von bis zu 2 Metern und eine Tiefe von 10 bis 20 Zentimeter. Die Autos bewegen sich teilweise im Schritttempo voran.

Die russische Reiseleiterin hat der Gruppe eine eigene Linie an der Grenze bestellt. Somit müssen sich die Rallyefahrer nicht hinter den übrigen PKWs anreihen. Die Grenze nimmt wie erwartet einige Zeit des Tages in Anspruch.

In Usbekistan angekommen führt der Weg weiter auf schlechten Straßen. Die Gruppe hat zwar noch ein Stück vor sich, doch für den Sonnenuntergang wird eine kleine Pause gemacht.

Ziel des Abends ist das Teehaus. Hier wartet auf die Teilnehmer ein köstliches Abendbrot mit Suppe, Fleisch, Nudeln, Rindfleisch, Kartoffeln und Gemüse. Das Teehaus ist sehr schlicht gehalten, die Rallyefahrer nächtigen heute in Mehrbettzimmern.

Tag 16: Jazliq – Nukus (271 km)

Gefrühstückt wird im Karakalpakistanischen Teehaus. Die Ente einer Teilnehmerin muss repariert werden, bevor die Tour nach Nukus losgehen kann. Nachdem die Ente mit einem Ersatzkupplungsseil ausgestattet wird, geht es auch für den Rest der Gruppe los. Die anderen sind bereits on the road.

Interessant gestaltet sich heute das Straßenbild: Geprägt von den Häuschen der Kamelhirten. Mittagspause genießen die Rallyefahrer in einem netten Kaffeehaus. Danach geht es wieder besser voran. Die Straßenqualität ist deutlich angestiegen. Zu sehen in der Landschaft: einige Ölbaumtürme.

Die Straße gleicht allmählich sogar einer Autobahn, jedoch mit Geisterfahrern. Die Stadt Nukus kündigt sich schon früh an. Nukus ist sehr ausgedehnt und so brauchen die Oldtimerfahrer eine Weile bis sie im Zentrum Nukus ankommen.

Die Tanks werden am Abend manuell aufgefüllt. Denn in Usbekistan gibt es nur Tankstellen, die meist nur mit Gas oder 80er Oktan Benzin dienen können. Die Reiseleiterin hat Benzin für die Teilnehmer besorgt, dieser wird nun mit dem Schlauch in die Autotanks befördert.

Teil 8: Kurzer Stopp
Kurzer Stopp.

Während der gesamten Dauer der New Silk Road Rallye werden wir Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig mit neuen Bildern und Berichten versorgen. Bleiben Sie gespannt und schauen Sie regelmäßig bei unserem Onlinemagazin oder auf der Facebook-Seite New Silk Road vorbei! Wir wünschen allen Teams erlebnisreiche Tage, viel Sonne, und immer sichere Fahrt!

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New Silk Road Rallye

Für Sie schreibt: Mailin Zanke

China Tours Auszubildende. Mailin ist davon überzeugt, dass jegliche Auslandserfahrungen ein Gewinn sind und man nie genug reisen kann.

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