Teil 17: Turfan (1)

New Silk Road Rallye Köln-Peking: Teil 17

Am 14. September starteten elf Teams in Oldtimern und zwei Begleitfahrzeuge auf die New Silk Road Rallye entlang der legendären Seidenstraße von Köln nach Peking. Bereits sind die Teams in China. In Teil 17 berichten wir von den Tagen 33 und 34, von Korla bis nach Turfan.

Teil 17 der Oldtimerrallye Köln – Peking

Tag 33: Korla – Turfan

Heute geht es für die Ralleyfahrer wieder durch eine Wüstenlandschaft und zwar am Rande der Taklamakan Wüste. Zwei Mal sind sie kontrolliert worden, zum Glück werden die Kontrollen merkbar weniger. Überall wo die Gruppe auftaucht kommen Menschen und jeder will ein Foto mit den Fremden. Gerne werden auch Auskünfte ertreilt woher sie kommen und wohin es geht. Dann geht es in Serpentinen hinauf in eine faszinierende Berg- und Hügellandschaft. Die Berge sind kahl, steinig und schroff. Es gibt kaum Bewuchs, nur wenige Sträucher wachsen hier in dieser kargen Landschaft. Entlang dieser zirka 60 Kilometer langen Serpentinenstraße gibt es eine „Section Control“, mit einer erlaubten Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde. Jeder ist begeistert von dieser Fahrt.

In Turfan angekommen geht es ohne größeres Suchen gleich ins Hotel Turfan Huozhou. Das Hotel hat 4 Sterne und ist wirklich sauber und gut. Die Motorräder haben ein technisches Problem. Die Mechaniker Stefan und Frank helfen so gut es geht das Problem zu beheben. Ulrich aus dem Mercedes Team erzählt von einem beinahe Zusammenstoß mit einem LKW. Autofahren in China verlangt einiges ab. Die Allgemeinen Verkehrsregeln sind maximal Empfehlungen! Das Briefing beim Abendessen nimmt unser chinesische Reiseleiter Hao Lei vor.

Tag 34: Turfan

Heute werden die Teams gefahren statt selbst zu fahren, denn es geht mit einem Reisebus durch Turfan. Zuerst besichtigen die Teams die Ruinenstadt Gaochang. Diese Ruinen sind über 2000 Jahre alt. Die Stadt war ein wesentlicher Knotenpunkt für die Seidenstraße. Anschließend geht es weiter zu den Flammenden Bergen und zu den Buddha-Grotten von Bezeklik. Die Buddha-Grotten wurden von Muslimen zerstört. Alle Gesichter der Deckenmalereien wurden abgekratzt. Von diesen Grotten hat man einen herrlichen Ausblick auf die sogenannten „Flammenden Berge“. Das sind hohe Felsen aus Sandstein. Durch die Erosion löst sich der Sand von den Felsen und rinnt wie Schnee von den Bergspitzen herunter. Besonders im Abendlicht erscheint dann diese Bergformation so, als wenn die Berge brennen würden.

Weiter geht es zum Bewässerungssystem von Karez. Der Eingang erinnert an Disney Land. Auch im Inneren ist alles wie ein Themenpark angelegt, mit Holzimitationen und geführten Wegen. Gezeigt wird, wie die unterirdischen Kanäle gegraben wurden um das Wasser von den Bergen in die Stadt bzw. auf die Felder zu leiten. Im Anschluss gibt es natürlich eine Shoppingmeile für Souvenirs. Zurück im Hotel kümmert sich Frank um die Fahrzeuge. Morgen geht es weiter nach Hami!

Teil 17: Turfan(2)

Während der gesamten Dauer der New Silk Road Rallye werden wir Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig mit neuen Bildern und Berichten versorgen. Bleiben Sie gespannt und schauen Sie regelmäßig bei unserem Onlinemagazin oder auf der Facebook-Seite New Silk Road vorbei! Wir wünschen allen Teams erlebnisreiche Tage, viel Sonne, und immer sichere Fahrt!

Sie möchten auch einmal auf die Fahrt Ihres Lebens aufbrechen? Wir veranstalten jährlich Langstreckenfahrten von Europa nach China:

New Silk Road Rallye

Für Sie schreibt: Marlitt Greune

Auszubildende bei China Tours

2 Kommentare

  1. Hoffentlich sind die Motorräder wieder ok.

    Liebe Grüße an Daniel und Kay und weiterhin gute Fahrt.

  2. Liebe Frau Wagner,

    die Ersatzteile für die Motorräder müssten heute angekommen sein. Jetzt werden die Gespanne nach Xi’an per LKW vorgeschickt, ab Xi’an fahren Sie dann bis Peking weiter ins Ziel.

    Herzliche Grüße, das Team Rollende Reisen

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