Archiv für die Kategorie ‘In China unterwegs’

Gesichtsunterricht in China

Mittwoch, 28. Juli 2010
Geheimnisvolles Gesicht

Geheimnisvolles Gesicht

Wenn in Europa ‚der gute Name’ eine Währung ist, dann zahlt man in China mit dem Gesicht. Allerdings hat jeder nur eins, deshalb muss man aufpassen, dass sein Kurs nicht sinkt oder es gar von einer Gesichts-Rating-Agentur herabgestuft wird.

Dem Gesichtseigentümer sitzen diese Agenturen ständig im Nacken – es sind Freunde, Freunde von Freunden, Bekannte, Bekannte von Bekannten und vor allem Geschäftspartner.

Zunächst einmal ist da nur ein Gesicht. Es hat keinen Wert. Das ist weder gut noch schlecht. Beginnt der Gesichtsinhaber allerdings sich in sozialen Gefügen und Netzwerken zu bewegen, steigt oder sinkt der Wert seines Gesichts mit seinem Handeln. Dabei wird er von den Rating-Agenturen beobachtet. Sind seine Handlungen in ihren Augen gut und respektabel erhöht sich der Wert des Gesichts. Durch diese Gesichtsmehrung schafft sich der Inhaber gute Vorraussetzungen, seinen Status weiter zu verbessern. Er wird in die Lage versetzt weitere ‚Guanxi’ zu knüpfen. (weiterlesen…)

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Sitzschlangen

Montag, 26. Juli 2010

Praktische Sitzgelegenheiten auf der EXPO

Praktische Sitzgelegenheiten auf der EXPO

Im bevölkerungsreichsten Land der Erde wird es naturgemäß mal etwas voller an Bushaltestellen, Bahnhöfen, auf Märkten, öffentliches Plätzen oder an beliebten Sehenswürdigkeiten.

Um sich nicht ständig die Beine in den Bauch zu stehen, machen viele Chinesen aus der Not eine Tugend: Auf handlichen Klapphockern lassen sich Tiefenentspannung und Warten perfekt kombinieren.

Die Hersteller dieses wohl inzwischen millionenfach (oder gar milliardenfach?) hergestellten Billigartikels erfreuen sich besonders während der großen chinesischen Ferien eines reißenden Absatzes. Die Wartehallen und Vorplätze der Bahnhöfe (weiterlesen…)

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Everybody is Kung-Fu Fighting

Donnerstag, 22. Juli 2010
Shaolin Mönche

Shaolin Mönche

Der Titel der Neuauflage des 1984 erschienenden Kampfkunstfilms ‚Karate Kid’ ist irreführend. Eigentlich müsste er ‚Kung-Fu Kid’ heißen, denn den Protagonisten verschlägt es, anders als im Original, nicht nach Kalifornien sondern nach Peking.

Hier muss sich Dre (Jaden Smith) gegen fiese Schulhofschläger zur Wehr setzen und hat ohne Freunde auch sonst nicht viel zu lachen. Bis er den Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan) besser kennenlernt. Dieser kümmert sich nur scheinbar hauptberuflich um kaputtes Schulmobiliar und  verstopfte Toiletten – eigentlich ist er ein berühmter Meister des chinesischen Kung-Fu. Es kommt, wie es kommen muss: Mr. Han hat ein Herz für die Schwachen und bildet Dre zu einem exzellenten Kung-Fu-Kämpfer aus. Der Rest ist Hollywood.

Sollten Sie keinen Mr. Han kennen, der sich als Hausmeister tarnt und nur darauf wartet, dass Sie in Schwierigkeiten geraten, um Sie dann mit den Geheimnissen der uralten chinesischen Kampfkunst vertraut zu machen, können Sie sich selbst ins Reich der Mitte begeben. Dort kann man von alten und jungen Meistern in vielen Kampfsportschulen landauf landab lernen, wie es ist, etwas durch ‚harte Arbeit zu erreichen’ (Gongfu). Oder Sie setzen auf die entspannte Variante und belassen es dabei, anderen zuzuschauen, wie sie etwas durch diese Technik erreichen. Das können Sie tun in der Provinz Henan.   (weiterlesen…)

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Der Super-Schwimmer von Wuhan

Dienstag, 20. Juli 2010
Der Super-Schwimmer von Wuhan

Der Super-Schwimmer von Wuhan

Die Stadt am Yangtze ist bekannt für ihre extrem heißen und feuchten Sommer, in dem Temperaturen von über 40° keine Seltenheit sind. Ideale Trainingsbedingungen für Bao Zhengbin, den Super-Schwimmer Wuhans.

Am 7. Juli hat er eine ebenso epische wie wagemutige Reise angetreten. Sein Ziel: die Expo im 1.200 km flussabwärts gelegenen Shanghai, seine Fortbewegungsmittel: pure Muskelkraft und die Strömung des mächtigen Flusses.

Inspiration für dieses unglaubliche Unternehmen fand der 56 jährige Bao bereits im Kindesalter, als seine Eltern ihn mit auf eine Schiffsreise nach Shanghai nahmen.  (weiterlesen…)

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Grüße aus Shanghai

Dienstag, 13. Juli 2010
Gruppenfoto am Eingang der EXPO

Immer beliebt: Gruppenfoto am Eingang der EXPO

Nun ist es wieder einmal soweit und ich habe mich auf nach China gemacht. Erste Station meiner Reise ist dabei Shanghai.

Shanghai hat meine Familie und mich mit schwülem Wetter begrüßt. Am Samstag sind wir dann als allererstes einmal auf die EXPO gegangen. Es war toll zu sehen wie die große Baustelle, die ich vor der Eröffnung besucht hatte, inzwischen zu einer bunten Welt der EXPO-Pavillons herangewachsen ist. Mit uns waren auch weitere 460.000 andere Menschen auf der dem Gelände. Bei super Wetter und “nur” 30°C war das Einkehren in die verschiedenen Pavillions dann auch immer eine willkommende Abkühlung. Wir haben uns auf Grund der Größe der EXPO diesmal nur in Puxi, also auf der westlichen Seite, umgesehen und (weiterlesen…)

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Die WM in China-Public Viewing in Shanghai

Dienstag, 06. Juli 2010

Deutschlandspiel in Shanghai

Deutschlandspiel in Shanghai

In Shanghai geht man zum Fußballschauen ins O’Malleys – eigentlich ein Irish Pub (Ecke Hang Shan Lu – Tao Jiang Lu) in dem aber gerade während der Deutschland Spiele die Stimmung überkocht./ Von Karl Breitenwieser

Früher, während der Vorrundenspiele, gab es vor der großen Leinwand (auf den Fotos von dem Bereich ohne Tische) noch eine Tribüne mit Bänken. Auf den Plätzen tummelte sich ein bunte Mischung aus deutschen Expats und chinesischen Fans, Trikots und Fahnen überall und auch die bei dieser WM allgegenwärtige Vuvuzela kann man finden. Nun, da das Publikum zu groß wurde, wurde die Tribüne abgebaut, doch die Stimmung bleibt am Siedepunkt. (weiterlesen…)

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Besuch mit Jeffrey im Dorf Hongcun

Montag, 28. Juni 2010

Hongcun

Hongcun

Wie es ist mit einer Studienreisegruppe durch ein Dorf in der Provinz Anhui geführt zu werden. Unter Anleitung von Jeffrey, unserem chinesischen Reiseleiter, besuchten rund 80 neugierige Touroperator aus aller Welt das Dörfchen Hongcun. Kommen Sie mit.

Um 8 Uhr in der Früh ist Abfahrt vom Hotel in Tunxi für die Besichtigung des Dorfes Hongcun. Jeffrey, einer unserer heutigen Guides, wird das erste Mal ansatzweise nervös. Ein Inder hat seinen Cowboyhut vergessen, weswegen sich unser Tross mit einer leichten Verspätung in Bewegung setzt. Nach einer gut einstündigen Fahrt durch malerische ländliche (weiterlesen…)

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Wow-Effekte von Shanghai nach Tunxi

Samstag, 26. Juni 2010

Unterwegs auf Chinas Autobahnen

Unterwegs auf Chinas Autobahnen

Eine neunstündige Busreise kann so manche Überraschung bergen. Auf der Fahrt mit dem Reisebus von Shanghai nach Tunxi (Huangshan Shi) über hervorragend ausgebaute Straßen sprangen dem Autor jede Menge erstaunliche Begebenheiten ins unvoreingenommene Auge. Hierzu eine kleine Auswahl der wahrgenommenen Augenfälligkeiten.

Wow 1:

Sobald man auf der Stadtautobahn Shanghai allmählich hinter sich lässt, wird das aus dem Fenster lugende Betrachterauge von einer viaduktähnlichen Konstruktion in Beschlag genommen. Gegenwärtig wird noch darüber (weiterlesen…)

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Überschwemmungen in Südchinas Provinzen forderten bereits 200 Tote

Mittwoch, 23. Juni 2010
Transport auf dem Wasser

Transport auf dem Wasser

In diesem Artikel möchten wir Ihnen ein kurzes Update bezüglich der Überschwemmungen in Südchina geben, das verheerende Ausmaße in zehn Provinzen mit sich brachte.

Vorne weg schonmal: Keine unserer China Tours Reisegruppen ist von dem Hochwasser betroffen und auch unseren Kollegen im Büro in Guilin geht es bestens.

Laut dpa sind bis Montag bereits 175 Tote bei den Überschwemmungen in China ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen werden vermisst, berichtet das Verwaltungsministerium in Peking.

Betroffen ist der Südliche Teil von China, rund zehn Provinzen, in denen mehr als 25 Millionen Menschen leben. Auch Sichuan ist betroffen, dass immer noch (weiterlesen…)

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Erlebnisbericht – mit der Tibetbahn von Xining nach Lhasa

Montag, 21. Juni 2010
Potala-Palast Frontalansicht

Potala-Palast Frontalansicht

Einen spannenden Erlebnisbericht können wir Ihnen diesmal von Nicolette Quigley  vorstellen, die durch Ihre Chinarundreise mit der Tibetbahn von Xining nach Lhasa fuhr. Nicolette erzählt sehr detailliert von der Abfahrt bis zur Ankunft über ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse.

Die Abfahrt – Eines gleich vorweg: Die Tibetbahn ist ein Erlebnis in JEDER Hinsicht. Es beginnt schon am Bahnhof, wo man die tibetischen Menschen überall herumstehen sieht. Sie sind klein, mit dunkler Haut und schwarzem Haar. Fast vergleichbar mit südamerikanischen Ureinwohnern. Die Frauen haben zwei endlos lang geflochtene Zöpfe, in die sie Fäden einflechten und dann beide Zöpfe am Ende zu einem Zopf zusammenfassen. Der Zopf wirkt aber noch länger, weil am Zopfende viele lange verzwirbelte Fäden baumeln.

Endlich trifft der Zug ein. Uns wird gesagt, unsere Koffer würden uns gebracht und dann in einem separaten Gepäckwagen untergebracht. (weiterlesen…)

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