Reiseleiterin des Jahres im Schneegestöber Hamburgs

19. Juni 2013 veröffentlicht in

Wen Juanli ist dank ihrer hervorragenden Arbeit China Tours Reiseleiterin des Jahres 2012 geworden. Mit ihrem Titel hat Sie auch eine Reise nach Deutschland gewonnen. Im Interview erzählt sie begeistert vom winterlichen Deutschland.

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Chinesische Zeichen lernen leicht gemacht

18. Juni 2013 veröffentlicht in

Die chinesische Sprache und vor allem die chinesischen Schriftzeichen stellen viele Chinafreunde vor ihre Grenzen, wenn es darum geht das Land, die Kultur und nicht zuletzt die Sprache zu erforschen. Deshalb dachte sich die junge Taiwanesin ShaoLan, die Tochter eines Kalligraphen ist und heute in London wohnt, ein tolles Grafiksystem aus, das die chinesischen Charaktere verbildlicht und mit Bilderbuchgeschichten dem Laien einen schnellen Einblick in die Bedeutung der mysteriösen Zeichen ermöglicht.

ShaoLan war schon früh begeistert von der Schönheit, Form und Gestalt der chinesischen Schriftzeichen. Darum überlegte sie sich wie sie diese wundervolle Kunst auch an die Nicht-Chinesen herantragen kann. Zunächst schien das Projekt so undurchdringlich wie die Große Mauer in China, doch im Laufe der Jahre bahnte sie sich ihren Weg zum Ziel. Chineasy heißt ihre visuell-basierte Lernmethode, die chinesische Schriftzeichen in einfachen Geschichten und Phrasen lehrt. Dieses Baukastensystem ermöglicht Interessierten schnell und vor allem mit jeder Menge Spaß, die chinesische Geschichte und Kultur in vollem Maße zu genießen.

Das System bedient sich der Methodik, nicht-chinesischen Lesern die Schriftsprache durch das Verständnis ihrer Grundform und Bedeutung näherzubringen. Denn eigentlich reichen schon ein paar Gruppen primärer Zeichen aus, um darauf aufzubauen und Schriftzeichen zu kombinieren um Sachverhalte verstehen zu können. Somit fällt es auch erheblich leichter, sich eine Vielzahl von Zeichen in kurzer Zeit zu merken, sie wiederzuerkennen und deren Bedeutung im Gedächtnis zu behalten. Da es in der chinesischen Sprache weit über 80.000 verschiedene Charaktere gibt, werden viele Leute abgeschreckt sich mit der Sprache auseinanderzusetzen, jedoch reichen etwa tausend chinesische Zeichen für das grundlegende Verständnis aus, um zum Beispiel Straßenschilder oder Speisekarten lesen zu können oder den groben Inhalt eines chinesischen Textes zu erkennen. Da die Schriftzeichen immer wieder miteinander kombiniert werden, lernt man sehr schnell wenn man die ersten Grundzeichen einmal kennt.

Probieren Sie es doch einmal aus, einen kleinen Vorgeschmack auf das Bildersystem finden Sie hier.

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Eine Nation feiert den Drachenkönig

17. Juni 2013 veröffentlicht in

10.6.-12.6.2013 – Das Drachenboot- oder Duanwu-Festival fällt auf den fünften Tag des fünften Mondmonats im chinesischen Kalender und wird deshalb auch das „Fest der Doppelfünf“ genannt. Der Legende nach soll sich Qu Yuan (340-278 v.u.Z.), ein Poet und zu Unrecht verurteilter Beamter des Staates Chu, an diesem Tag das Leben genommen haben, indem er in den Miluo Fluß sprang. Damit sein Leichnam nicht von Fischen gefressen und dadurch entehrt würde, fuhren die Menschen mit Booten auf den Fluß und fütterten die Fische mit Reis. Aus diesem Anlass finden an diesem Tag bis heute Drachenboot-Regatten statt und auch der Verzehr von Zongzi, mit Reis gefüllte Bambusblätter, gehört zu den althergebrachten Ritualen dieses Festes.

Eine andere Interpretation legt nahe, dass die ins Wasser geworfenen Reisklöße ein Opfer an den Drachenkönig darstellten. Der Drache ist Vertreter der männlichen Yang-Energie und der Sonne, welche zu dieser Zeit des Jahres ihre stärkste Kraft entfaltet (Sommersonnenwende). Sein Gegenpol, Vertreter der weiblichen Yin-Energie und des Mondes, ist der Phoenix.

Zum ersten Mal seit Ausrufung der Volksrepublik (1949) wurde im Jahr 2008 das Drachenbootfestival wieder als nationaler Feiertag begangen. Neben dem Mondfest (im Herbst) und dem Grabreinigungsfest (im Frühling) zählt es zu den drei traditionellen Festen, die auf Drängen des Volkes von der Regierung mit einem je dreitägigen Urlaub revitalisiert wurden.

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China Tours goes HSH Nordbank Run

12. Juni 2013 veröffentlicht in Heimspiel

Unter dem Motto “Kindern helfen Kindern” haben zehn unserer China Tours Mitarbeiter am Samstag, den 08.06.2013 an dem alljährlichen HSH Nordbank Run teilgenommen. Bei traumhaften 21 C° joggten wir 4 km durch Hamburgs schöne HafenCity. Vorbei an jubelnden Menschenmengen über Asphalt, Pflastersteinen und Treppen bis ins Ziel.

Wofür steht der HSH Nordbank Run?

Der HSH Nordbank Run ist ein alljährliches Laufevent, bei dem Unternehmen aus der Region die Aktion „Kinder helfen Kindern“ unterstützen können. 789 Teams, 21.162 Teilnehmer und eine Gesamtspendeneinnahme von € 135.000,-. Mit dem erlaufenen Geld wird das Projekt „Kids in die Clubs“ unterstützt, welches Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwächer gestellten Hamburger Familien eine Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht.

Kurz vor dem Start

Das Hamburg Cruise Center HafenCity wurde als Start- und Zielort von den Veranstaltern ausgewählt und das nicht ohne Grund: Das Gelände ist mit seinen Terminals und seiner großen Gesamtfläche ideal für die zahlreichen Teilnehmer am Hamburger Spendenlauf. Gegen 10 Uhr eröffnete die Projektgruppe „Kids in die Clubs“ das Event mit ihrem Startlauf. Anschließend folgten im 30 Sekundentakt weitere Laufgruppen. Um 16.00 Uhr fiel dann auch der Startschuss für uns. Mit den Worten „wer hat nicht schon einmal davon geträumt ins Reich der Mitte zu reisen“ wurden wir von dem Moderator angekündigt und dann ging der Hamburger Spendenlauf auch schon los! Frenetisch vom Publikum gefeiert, verließen wir das Gebiet der HafenCity. Nach einer engen Rechtskurve, vorbei am Sandtorpark liefen wir auf direktem Weg zur berühmten Speicherstadt. Die engen Kanäle und die typischen Backsteinhäuser wiesen uns den Weg. Immer wieder kamen uns andere Laufgruppen entgegen, die ihrerseits mit einheitlichen Trikots, Bannern und kleinen Fahnen ihre Gruppenzugehörigkeit zum HSH Nordbank Run kundtaten. Durch gegenseitiges Anstacheln lief das Team zu sportlichen Höchstleistungen auf. Nach dem Abstecher in die Speicherstadt machten wir uns dann wieder auf den Rückweg.

Nicht mehr weit bis zum Ziel!

Jetzt war unser Blick auf die Elbphilharmonie gerichtet. Das beeindruckende Gebäude wirkte, umrahmt von der Sonne noch beeindruckender als sonst und war Motivation genug noch einmal alles zu geben. Kurz bevor wir es jedoch erreichen konnten, gab der Streckenverlauf vom Hamburger Spendenlauf einen Richtungswechsel zu den Magellan Terrassen vor. Vorbei an den zahlreichen Restaurants, in denen sich andere vor unseren Augen entspannt die Bäuche vollschlugen, begaben wir uns auf den letzten Teilabschnitt des Laufes. Mit der Überquerung des sehr gut besuchten Vasco da Gama Platzes erblickten wir endlich das Ziel. Jetzt hieß es die letzten Kräfte für den Hamburger Spendenlauf mobilisieren. Wir gaben alles und wurden, durch eine vor dem Ziel wartende Menschenmenge, ins Ziel getragen. Es war geschafft, wir hatten das Ziel erreicht, glücklich klatschten wir uns ab und freuten uns, dass wir mit diesem schönen Team-Erlebnis auch noch etwas Gutes für „Kinder helfen Kindern“ tun konnten.

 

Seien Sie auch aktiv – Wie wäre es z.B. mit einer Fahrradreise durch das Reich der Mitte oder einer Trekking-Tour im Himalaya? China Tours bietet für jeden die passende Aktivreise an. Hier erfahren Sie mehr: http://www.chinatours.de/reisen/gruppenreisen/aktivreisen/

 

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Unterwegs in China

08. Juni 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

Reisen in China ist abenteuerlich. Nicht nur die zu besuchenden Orte allein, sondern auch die Fahrten dazwischen tragen maßgeblich zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. Ob per Fahrrad, zu Fuß, mit Schiff oder Bahn, alle Arten der Fortbewegung haben in China ihre ganz besondere Charakteristik. (weiterlesen …)

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Ein Berg, eine Niederlage und viele nette Begegnungen

06. Juni 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

Amnye Machen ist der höchste Berg der Erde. So dachten jedenfalls die ersten westlichen Entdecker in den 1930er Jahren. Mittlerweile weiß man, dass der Berg mit einer Höhe von 6.282m nicht einmal entfernt an diese Auszeichnung heranreicht, doch dies schmälert seine Bedeutung, die er als heiliger Berg für die Tibeter hat, in keinster Weise. (weiterlesen …)

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Das hölzerne Gedächtnis – Klosterdruckerei Dege

03. Juni 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

Es gibt einen besonderen Grund, warum ich die beschwerliche Anreise in das kleine tibetische Städtchen Dege auf mich nehme, und der lautet „Dege Parkhang Chödzö Chenmo“. In der traditionellen Holzblockdruckerei des Gönchen Lhündrub Teng Klosters lagern über 200.000 Druckstöcke, rund 70% des literarischen Erbes Tibets. (weiterlesen …)

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Interview “Ihre Reiseidee”

31. Mai 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

Zu unserem 15-jährigem Jubiläum hatten Sie die Möglichkeit, Ihre ganz persönliche China-Reiseidee bei uns einzureichen und so aktiv unsere China Reisen mitzugestalten. Nun steht die Gewinnerin fest: Kerstin Adamle  wure von unerer Fachjury zur Siegerin  gekürt. Mit Ihrer Reiseidee „Kulturell und kulinarisch durch Chinas Nudeltopf“ überzeugte Sie unsere Jury. Wie Sie auf die Reiseidee kam, was Sie gerade in China macht und was Sie an dem Reiseland China liebt, erzählt Sie uns in einem Interview. (weiterlesen …)

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Die besten Hotels 2013: Peking

31. Mai 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

China Tours stellt Ihnen die besten Hotels in China vor. Dieses Mal geht es um die Kulturhauptstadt Peking. Ob Sie alleine Ihre China Reise alleine bestreiteten oder eine China Gruppenreise machen, diese Hotels haben wir persönlich getestet und empfehlen wir Ihnen mit gutem Gewissen. Damit Sie Ihren China Urlaub ohne unangenehme Überraschungen antreten können. (weiterlesen …)

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Shenzhen sieht Rot

31. Mai 2013 veröffentlicht in Nahaufnahme

Am 23.5.2013 startete die südchinesische Stadt Shenzhen eine großangelegte Offensive gegen die Problematik der tausenden von Fußgängern, die regelmäßig bei Rot die Straße überqueren. Es ist ein genuin chinesisches Phänomen, dass sobald die Zahl der am Straßenrand wartenden Menschen eine kritische Masse erreicht hat, sie in die Straße zu laufen beginnen. Die Ampel spielt dabei keine Rolle mehr – die schiere Masse der Menschen zwingt die Autos zum Stehenbleiben.

Um dieser Problematik zu begegnen schickte die Stadtregierung Shenzhens rund 1.300 Verkehrspolizisten in den Einsatz, welche bereits am ersten Tag 1.973 Strafzettel ausstellten. Während die überwiegende Mehrheit der Übertretungen mit 20RMB (€2,5) geahndet wurde, belegte man die „Anführer“, die zuerst als schlechtes Beispiel voran gingen, mit einer Strafe von 50RMB (€6,2). Ein paar wenige, die sich den Verkehrspolizisten zu widersetzen versuchten, erhielten eine Strafe von 100RMB (€12,5).

Wenn Shenzhens Strafmodell Erfolg hat und andere Städte seinem Beispiel folgen, könnte das Spazierengehen für manche bald eine teure Angelegenheit werden.

China Daily, 24.5.2013

Verfasst von Lukas Weber

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