Kindermode (Foto Jana Fröhner)

City Beats: Von Pampers, Pipi und stylischen Kids

Shanghai kann sicherlich zu den modernsten Städten Chinas gezählt werden. Wie fortschrittlich die Stadt tatsächlich ist, lässt sich natürlich an den hochmodernen Bauten aus Glas und Stahl ermessen, die in den letzten Jahren unentwegt aus dem Boden schossen.

Einen ganz anderen Ansatz stellt jedoch die Methode dar, die ich scherzhaft als den Pampers-Index bezeichne. Hierbei handelt es sich um das Verhältnis von der Anzahl der Kleinkinder, die man täglich auf der Straße sieht, zu der Zahl der Windelträger.

Renate Offt-Degner berichtet

Tischgespräch: „Es war ein ganz, ganz großes Abenteuer!“

Die problematischste Grenze war eigentlich die von Russland nach Kasachstan. Da wurden alle Wagen quasi auseinander genommen, die kamen mit Hunden und haben sogar die Unterböden mit Spiegeln kontrolliert – dass wir auch ja nichts mitnehmen. Als Beifahrerin wurde ich dann auch noch von den anderen getrennt und saß schließlich ganz alleine zwischen mehreren russischen Grenzbeamten, die natürlich Dollars sehen wollten. Das war schon unheimlich.

China Tours Chef Liu Guosheng kommentiert

Seitenwechsel: Quer durch China

Die attraktive Bürgermeisterin Pingdingshans schenkte uns später eine tolle Porzellan-Vase einer lokalen Brennerei. Da wir die Vase nicht unter allen 26 Rallyepiloten teilen konnten, beschlossen wir, sie später bei einem Abschiedsessen in Shanghai auf amerikanisch zu versteigern. Jeder bot mindestens 100 Yuan als Einstiegsgebot – derjenige mit dem längsten Atem bekam am Ende den Zuschlag. Sage und schreibe 13.000 Yuan (ca. 1400 Euro) kamen so zusammen. Am Ende hatten wir dann zwei Gewinner: Den glücklichen Vasenbesitzer und ein Kinderheim in Pingdingshan, dem wir das Geld aus der Auktion spendeten.

Stefan Bornholdt informiert

Tischgespräch: ‚Ich packe meinen Koffer und nehme einen Anorak und Taucherflossen mit’

Ich packe meinen Koffer und nehme einen Anorak, Thermounterwäsche, Mütze, Schal und Handschuhe (Peking und Harbin und zum Teil auch Shangai) mit. Dann fahre ich weiter nach Hainan und fülle meinen Koffer auf mit Bademode, Taucherflossen, Schnorchel, Hawaiihemden und Flip Flops. Sie sehen, China lässt sich nicht auf eine Jahreszeit festlegen, gerade das macht es so spannend.

Drahtesel in Peking

Fahrradfahren in Peking

Und weiter geht es: Vorbei an alten Männern, die rauchend auf Türschwellen sitzen und Frauen die auf einem Klapptisch Karten spielen. Traditionell ist die nachbarschaftliche Gemeinschaft in solchen Hutongs sehr stark.

Peter Kühner bei der Ankunft in Shanghai

Willkommen, liebe Abenteurer!

Was den Teilnehmern in diesen Momenten durch die Köpfe geht, kann man als Außenstehender nur erahnen. Die überschwängliche Freude, am Ziel zu sein, macht sich durch Ansprachen oder musikalische Einlagen der Fahrer auf den eigenen Autodächern Luft. Die Gesichter der Neuankömmlinge sind gezeichnet von Erschöpfung – aber auch von Ungläubigkeit, dass alles schon vorbei ist.

Fotosession in Peking

Hello! – Peking zu den Feiertagen

Auch auf der Grossen Mauer und dem Kaiserpalast ist es ähnlich…alle sind bestens gelaunt. Die kleinen Mädchen tragen Prinzessinenkrönchen, Hasenöhrchen oder traditionellen Haarschmuck und sind genauso wie die kleinen Jungs in allerbester Foto-Laune…und schwups, schon hängt sich ein kleines Mädchen an meinen Arm und will ein Foto mit mir.

Taxi in China

Was muss man wissen über das Taxifahren in China

Für Neuankömmlinge im Reich der Mitte ist das Taxi wohl der erste Ort, an dem sie mit Einheimischen ins Gespräch kommen. Besonders da viele Exemplare der Spezies Taxifahrer doch eher von der kommunikativen Sorte sind, eignet sich der allabendliche Heimweg für einige erste Kontakte mit der hiesigen Sprache und Kultur.

Tradition und Moderne

City Beats: Shanghai

Expo-Stadt Shanghai: Eine Stadt durchzogen von Hochstraßen, alte europäische Kolonialbeuten finden sich neben traditioneller chinesischer Architektur. Während Letztere nun schon seit einigen Jahren immer mehr zurückweicht, dominieren inzwischen hochmoderne Wolkenkratzer das Stadtbild.

Szene: People 7 Bar in Shanghai

Für einen guten Cocktail unter ausländischen Geschäftsleuten und besser verdienenden Chinesen zahlen Sie hier ca. 50 bis 80 RMB, umgerechnet zwischen 6 und 9 Euro. Oder probieren Sie die Spezialität des Hauses: Auf Trockeneis servierte Reagenzgläser, gefüllt mit allerlei bunten Spirituosen – das Gefühl, am Labortisch eines verrückten Wissenschaftlers zu sitzen, gleich inklusive.