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	<title>China Tours Magazin &#124; Reiseinformationen aus China &#187; Architektur</title>
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	<description>China Reiseberichte, Infos &#38; Fotos</description>
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		<title>Macau: Bummel durch 5 Jahrhunderte</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 08:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabelle Harbrecht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macaus historischen Stadtkern kann man am besten zu Fuß entdecken. Hier zeigen sich die Geschichte und die Kultur, die portugiesischen und chinesischen Einflüsse und so manches britisches oder indisches Erbe. 2005 erklärte die UNESCO Macau zum Weltkulturerbe. Die meisten Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung liegen auf der Macau Halbinsel. Die 25 Attraktionen können entweder bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Macao-Kapelle-Unserer-Dame-von-Penha.jpg" rel="lightbox[7691]"><img class="alignnone size-full wp-image-7874" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Macao-Kapelle-Unserer-Dame-von-Penha.jpg" alt="" width="610" height="171" /></a>Macaus historischen Stadtkern kann man am besten zu Fuß entdecken. Hier zeigen sich die Geschichte und die Kultur, die portugiesischen und chinesischen Einflüsse und so manches britisches oder indisches Erbe. 2005 erklärte die UNESCO Macau zum Weltkulturerbe. Die meisten Sehenswürdigkeiten mit historischer Bedeutung liegen auf der Macau Halbinsel. Die 25 Attraktionen können entweder bei einem organisierten Spaziergang oder auf eigene Faust erkundet werden. Wer alles sehen will, sollte mindestens einen ganzen, besser noch zwei Tage einplanen.<span id="more-7691"></span></strong></p>
<p>Der ideale Ausgangspunkt ist der lebendige <strong>Senatsplatz</strong> im Zentrum Macaus. In der Touristeninformation gibt es Stadtpläne, so dass die Erkundungstour keine Irrfahrt wird.</p>
<p>Die <strong>St. Dominiks Kirche</strong> liegt auf der linken Seite des Platzes. Sie wurde 1587 von drei Dominikanermönchen aus Mexiko gegründet. Noch bekannter ist aber die Fassade der <strong>St. Pauls Kathedrale</strong>. Eine alte Geschäftsstraße führt den Hügel hinauf zur wohl berühmtesten Kirchenruine der Welt. Die Kirche wurde 1835 bei einem Feuer zerstört. Einzig die Fassade hat überlebt. Sie zeichnet sich durch den für Macau so typischen Mix von asiatischen und westlichen Symbolen aus.</p>

<a href='' title='St. Lawrence&#039;s Kirche'><img width="100" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A18.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Lawrence&#039;s Kirche" title="St. Lawrence&#039;s Kirche" /></a>
<a href='' title='St. Joseph&#039;s'><img width="150" height="100" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A16.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Joseph&#039;s" title="St. Joseph&#039;s" /></a>
<a href='' title='St. Joseph&#039;s'><img width="150" height="99" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A17.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Joseph&#039;s" title="St. Joseph&#039;s" /></a>
<a href='' title='St. Augustine&#039;s Kirche'><img width="101" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A14.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Augustine&#039;s Kirche" title="St. Augustine&#039;s Kirche" /></a>
<a href='' title='St. Anthony&#039;s Kirche'><img width="100" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A13.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Anthony&#039;s Kirche" title="St. Anthony&#039;s Kirche" /></a>
<a href='' title='Ruinen von St. Paul&#039;s'><img width="99" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A10.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ruinen von St. Paul&#039;s" title="Ruinen von St. Paul&#039;s" /></a>
<a href='' title='Ruinen von St. Paul&#039;s'><img width="150" height="100" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A11.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ruinen von St. Paul&#039;s" title="Ruinen von St. Paul&#039;s" /></a>
<a href='' title='Ruinen von St. Paul&#039;s'><img width="101" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A12.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ruinen von St. Paul&#039;s" title="Ruinen von St. Paul&#039;s" /></a>
<a href='' title='Macao Kapelle Unserer Dame von Penha'><img width="150" height="42" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Macao-Kapelle-Unserer-Dame-von-Penha.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Macao Kapelle Unserer Dame von Penha" title="Macao Kapelle Unserer Dame von Penha" /></a>
<a href='' title='Kapelle unserer Dame von Penha bei Nacht'><img width="150" height="98" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A3.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kapelle unserer Dame von Penha bei Nacht" title="Kapelle unserer Dame von Penha bei Nacht" /></a>
<a href='' title='Kapelle unserer Dame von Penha '><img width="105" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A1.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kapelle unserer Dame von Penha" title="Kapelle unserer Dame von Penha" /></a>
<a href='' title='Kapelle unserer Dame von Penha'><img width="150" height="101" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/D1A4.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kapelle unserer Dame von Penha" title="Kapelle unserer Dame von Penha" /></a>

<p>Auf keinen Fall verpassen sollte man das <strong>Museum von Macau</strong>. Es liegt auf einem Berg nahe der St. Pauls-Fassade. Die Aussicht auf die Stadt entschädigt für den etwas beschwerlichen Aufstieg. Die Ausstellungshallen des Museums widmen sich der Geschichte und Kultur Macaus.</p>
<p>Macau hat auch einige schöne Gärten und Parkanlagen zu bieten. Insbesondere der <strong>Casa Garten</strong>, der früher einem wohlhabenden portugiesischen Geschäftsmann gehörte und heute eine Galerie beherbergt, und der nebenan gelegene <strong>Camoes Garten</strong> mit seiner natürlichen Grotte sind einen Besuch wert.</p>
<p>Die meisten Juwelen der portugiesischen Kolonialzeit befinden sich auf der <strong>Penha Peninsula</strong>. In diesem Wohngebiet, außerhalb des touristischen Zentrums, sind zahlreiche kleine Plätze, Kirchen und prächtige Villen versteckt. Ein Meisterwerk portugiesischer Architektur ist der <strong>Leal Senado</strong> aus dem Jahr 1784. Im Foyer befindet sich eine kleine Galerie mit wechselnden Ausstellungen. Direkt vor dem alten Senatshaus verläuft die <strong>Avenida Almeida Ribeiro</strong>. Zahlreiche Juweliere verkaufen in den alten Gebäuden mit den dekorierten Fassaden ihre Schmuckstücke. Die Preise richten sich nach dem täglichen Marktpreis für Gold.</p>
<p>Der von farbigen, alten Häusern umgebene <strong>Lilau Platz</strong> gehört zu den schönsten Ecken in Macao. Der Legende nach werden Besucher, die von der Quelle auf dem Platz trinken, Macau nie vergessen. Da viele Touristen nach einem Schluck von dem kühlen Nass auch ihre Magenprobleme nie mehr vergaßen, ist die Quelle heute trockengelegt.</p>
<p>Da auch heute noch die meisten Besucher mit dem Schiff nach Macao reisen, sollte jeder den Tempel der Göttin besuchen, nach der die Stadt Macao benannt wurde: den <strong>A-Ma Tempel</strong>. Dieser Tempel ist der Göttin der Seefahrer gewidmet. Er ist der älteste und ein weiteres der zahlreichen Wahrzeichen von Macao.</p>
<p><strong>Mit <a href="http://www.ChinaTours.de" target="_blank">China Tours</a> Macau besuchen: </strong>Die neue Gruppenreisen <a title="Südchinas Perlen" href="http://www.chinatours.de/reise/327-s%C3%BCdchinas-perlen/" target="_blank">&#8220;Südchinas Perlen&#8221; </a>führt Sie zu den schönsten Regionen in Südchina: Guilin, Kaiping, Kanton, Hongkong und Macau! <a title="Zur Reise Südchinas Perlen" href="http://www.chinatours.de/reise/327-s%C3%BCdchinas-perlen/" target="_blank">Zur Reise</a></p>
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		<title>Die längste Überseebrücke der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 07:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisa Kless</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Höher, Größer, Weiter - China! Das Land hat sein neues Superlativ erschaffen: Die Jiaozhou Bay-Brücke ist die längste Übersee-Brücke der Welt und befindet sich in der ostchinesischen Provinz Shandong. Diese verbindet seit neuestem Qingdao mit dem Distrikt Huangdao und hat eine Länge von über 42 km. Durch die T-Form ist zusätzlich eine nahegelegene Insel neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Höher, Größer, Weiter - China! Das Land hat sein neues Superlativ erschaffen: Die Jiaozhou Bay-Brücke ist die längste Übersee-Brücke der Welt und befindet sich in der ostchinesischen Provinz Shandong. Diese verbindet seit neuestem Qingdao mit dem Distrikt Huangdao und hat eine Länge von über 42 km.</strong></p>
<p>Durch die T-Form ist zusätzlich eine nahegelegene Insel neben Qingdao erreichbar. Die Brücke wurde innerhalb von vier Jahren mithilfe von über 10.000 Arbeitern fertiggestellt. Sie soll das Import/Export-Geschäft vereinfachen, in dem es die Schiffstransporte ersetzt und so Huangdao wirtschaftlich voranbringt. Durch die Wegverkürzung von 30 km erreicht man die beiden Ort seit 30. Juni 2011 in 20 Minuten doppelt so schnell.<span id="more-7131"></span></p>
<p>Gleichzeitig wurde unter dem Meer noch ein Tunnel von knapp 10 km Länge gebaut, um den Verkehr über dem Meer zu entlasten. Bis zu 30.000 Autos sollen täglich die Brücke überqueren können.</p>
<p style="text-align: center"><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/4PMuY5Kg8CE?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4PMuY5Kg8CE">www.youtube.com/watch?v=4PMuY5Kg8CE</a></p></p>
<p>Übrigens: Den Rekordtitel wird die Jiaozhou Bay-Brücke nicht lang besitzen. Geplant ist eine Mega-Brücke zwischen Hongkong, Macau und Zuhai mit einer Länge von über 50 km.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://blog.chinatours.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Shanghai Inside: Luftschutzbunker</title>
		<link>http://blog.chinatours.de/2011/04/28/shanghai-inside-luftschutzbunker/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 08:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabelle Harbrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Protestkultur, Musikszene, Punk in China? Leute, die danach fragen, landen meist in Peking. Doch in Shanghai gibt es nichts, was es nicht gibt. Man muss nur lange genug suchen. Denn die Undergroundkultur in Shanghai findet wirklich im Untergrund statt. Tief in den Eingeweiden der Stadt, in alten Luftschutzbunkern. Samstagabend, ich bin zum Gitarre spielen verabredet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Aufmacher.jpg" rel="lightbox[5362]"><img class="alignnone size-full wp-image-5365" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Aufmacher.jpg" alt="" width="610" height="171" /></a>Protestkultur, Musikszene, Punk in China? Leute, die danach fragen, landen meist in Peking. Doch in Shanghai gibt es nichts, was es nicht gibt. Man muss nur lange genug suchen. Denn die Undergroundkultur in Shanghai findet wirklich im Untergrund statt. Tief in den Eingeweiden der Stadt, in alten Luftschutzbunkern.</strong></p>
<p>Samstagabend, ich bin zum Gitarre spielen verabredet. Die Hausnummer weiß ich, doch handelt es sich um ein Restaurant. Ein paar Chinesen mit Instrumenten verschwinden darin. Essen sie zu Abend? Oder verbergen sich hier tatsächlich die Proberäume, die ich suche?<span id="more-5362"></span></p>
<p>Zögernd begebe ich mich in das Lokal. Die Kellnerin sieht den <strong>„Laowai“ mit der Gitarre</strong> und zeigt höflich auf eine Betontreppe, die zwischen Küche und Toilette nach unten führt. Ein strenger Geruch dringt herauf. Eine Mischung aus abgestandener Luft, Rauch, Bier und etwas Undefinierbarem, das aber auch von Küche oder Toilette kommen könnte.</p>
<div id="attachment_5364" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a title="Wer hier Musik macht, sollte besser nicht an Klaustrophobie leiden" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Gang.jpg" rel="lightbox[5362]"><img class="size-full wp-image-5364 " title="Wer hier Musik macht, sollte besser nicht an Klaustrophobie leiden" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Gang.jpg" alt="Wer hier Musik macht, sollte besser nicht an Klaustrophobie leiden" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Wer hier Musik macht, sollte besser nicht an Klaustrophobie leiden</p></div>
<p>Ich steige die Stufen herab, ein enger Gang führt mich weiter, am Ende heult eine verzerrte E-Gitarre. Auf der anderen Seite einer 30cm dicken Betontür werde ich von zwei Chinesen empfangen. Sie vermieten hier die Räume. Legal? Illegal? Ich weiß es nicht. Meine Freunde warten schon. Wir haben uns für heute den „VIP-Room“ bestellt. In dem <strong>ehemaligen Luftschutzbunker</strong> gibt es acht Räume. In jedem Raum stehen Schlagzeug, Gesangsanlage, Mischpulte und Gitarrenverstärker. Pro Stunde kostet so ein Raum zwischen drei und fünf Euro. Ein Traum, wenn man an die monatliche Miete für einen Proberaum in Deutschland denkt.</p>
<div id="attachment_5363" class="wp-caption alignnone" style="width: 586px"><a title="Saturday Night Jam in Shanghais Bunkern" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Kamma1.jpg" rel="lightbox[5362]"><img class="size-full wp-image-5363 " title="Saturday Night Jam in Shanghais Bunkern" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Luftschutzbunker_Kamma1.jpg" alt="Saturday Night Jam in Shanghais Bunkern" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Saturday Night Jam in Shanghais Bunkern</p></div>
<p>Die Luftschutzbunker in Shanghai wurden in den 30er Jahren gebaut, als die Japaner ihre Angriffe flogen. Auch im anschließenden Bürgerkrieg kamen weitere dazu und erst mit dem Ende des Kalten Krieges, haben sie ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. Die Proberäume sind von der Regierung <strong>nicht gern gesehen</strong>. Zu viele junge Chinesen singen zu viele Lieder mit zu viel rebellischem Inhalt. Also wird von Zeit zu Zeit ein Bunker dicht gemacht und zwei Wochen später hat sich wieder herumgesprochen, wo der nächste aufgetaucht ist.</p>
<p>Sehr beliebt sind auch die<strong> Bunker-Bars</strong>. Da ist zum einen das Shelter (5 Yongfu Lu), eine Indie-Bar mit DJs, günstigen Getränkepreisen und alternativem Publikum. In eine andere Welt eintauchen kann man auch im Shanghai Studio (1950 Huaihai Zhong Lu). Dieses unterirdische Labyrinth mit mehreren Bars, Dancefloor und Lounges wird besonders am Wochenende von Shanghais Gay Szene frequentiert.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://blog.chinatours.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach dem alten China</title>
		<link>http://blog.chinatours.de/2011/03/18/auf-der-suche-nach-dem-alten-china/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 10:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Manns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>
		<category><![CDATA[Shangri-La]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter ihrer spektakulären Wolkenkratzer-Kulisse leben in dieser unglaublichen Stadt immer noch viele Traditionen. Und dazu Sitten, an die man sich nur schwer gewöhnt./ Von Bernd Schiller. Neonblumen blühen grell auf, Lichtkaskaden stürzen von den Hochhäusern nebenan. Es ist früher Abend, und die Luft über dem Huangpu-Fluss ist auf einmal ganz klar geworden. Stundenlang hatten tagsüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Steve-Simon-Panorama-Shanghai.jpg" rel="lightbox[4897]"><img class="alignnone size-full wp-image-4898" title="Panorama Shanghai" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Steve-Simon-Panorama-Shanghai.jpg" alt="Steve Simon - Panorama Shanghai" width="610" height="171" /></a>Hinter ihrer spektakulären Wolkenkratzer-Kulisse leben in dieser unglaublichen Stadt immer noch viele Traditionen. Und dazu Sitten, an die man sich nur schwer gewöhnt./ Von Bernd Schiller.<br />
</strong></p>
<p>Neonblumen blühen grell auf, Lichtkaskaden stürzen von den Hochhäusern nebenan. Es ist früher Abend, und die Luft über dem Huangpu-Fluss ist auf einmal ganz klar geworden. Stundenlang hatten tagsüber Smog und Nebel die City von Shanghai verhüllt, die wie keine andere für den Aufbruch und den Wandel Chinas steht. Eine Metropole wie aus einem Science-Fiction-Film, auf den ersten Blick ein unbarmherziger, maßloser Moloch von offiziell 18, wahrscheinlich aber längst über 20 Millionen Einwohnern. Es war ein Himmelfahrtskommando der sanften und <span id="more-4897"></span>ungefährlichen Art: Schnelle Fahrstühle haben uns gerade in drei Etappen auf die <strong>&#8220;Wolke 9&#8243;</strong>, in die höchstgelegene Bar der Welt, schweben lassen. Sie krönt das <strong>Jin-Mao-Gebäude</strong>, eine Glas- und Stahl-Pagode von 88 Stockwerken, die als schönstes Hochhaus Asiens gilt.</p>
<p>Es ragt ebenso auffällig aus dem steinernen Meer des Pudong-Bezirks wie nebenan der Fernsehturm, der Oriental Pearl Tower. In dieser Stunde zwischen Tag und Traum blinkt das Wahrzeichen des neuen Shanghai in allen Regenbogenfarben, grell und aufdringlich. Auf seiner Plattform in 468 Meter Höhe werden zwar keine Cocktails serviert, aber wie von allen Gipfeln in Pudong, sogar noch aus meinem Zimmer im 27. Stock des <strong>&#8220;Shangri-La&#8221;-Hotels</strong>, raubt einem die Szenerie den Atem: Rechts und links eine Skyline, die sich die besten Architekten aus aller Herren Länder in den letzten knapp 20 Jahren erträumt und erbaut haben. Und drüben auf der anderen Seite des Huangpu, leuchten, deutlich dezenter, die Kolonialbauten am Bund, der alten und neuen Prachtpromenade am Fluss.</p>
<p>Zwischen diesen Welten gleiten Schleppkähne durch das dunkle Wasser, illuminierte Dinnerdampfer kreuzen von Pudong zur weltberühmten Uferstraße hinüber. Von dort waren vor etwa 90 Jahren die düsteren Legenden ausgegangen, die so lange den Ruf der Stadt geprägt haben, &#8220;mit Opium und Schmuggel verdient&#8221;, wie Vicki Baum in ihrem Buch &#8220;Hotel Shanghai&#8221; die Ursprünge des ersten Aufschwungs auf einen Nenner gebracht hat. Der Bund spiegelt auch heute noch Hoffnungen und Probleme der Stadt wider. Da schlafen Bettler zwischen den Säulen des Kapitals, da schlendern die jungen Schönen unter roten Murano-Kronleuchtern durch die Schickimicki-Mall &#8220;Bund 18&#8243;, vorbei an Cartier und Patek Philippe, da gönnen smarte Businessbürschlein, den Kaffeebecher von &#8220;Starbucks&#8221; in der Hand, dem kostbar restaurierten Jugendstil im Eingang zur Entwicklungs-Bank kaum einen Blick.</p>
<p>In den Nachbargassen hocken zwar wie eh und je die einfachen Leute vor den <strong>Garküchen am Straßenrand</strong>; die neue Oberschicht aber schaut eher auf shanghaidaily.com nach, was angesagt ist: gestern noch das &#8220;Paulaner&#8221;-Brauhaus, heute vielleicht das &#8220;Mint&#8221; oder das &#8220;Sasha&#8221;, beides teure und immer volle Etablissements im Retro-Look. Starköche verdienen in Shanghai längst mehr als in New York. In ihren Nobellokalen werden die Speisen so aufregend und ambivalent zubereitet, wie es der Stadt entspricht, sowohl leicht als auch schwer, sowohl höllisch-scharf gewürzt als auch mild und süß, oft und gern aber in der &#8220;Roten Sauce&#8221; aus Soja, Öl und Reiswein, die für die Shanghai-Küche typisch ist.</p>
<p>Macht also nur der ständige Wandel die Atmosphäre dieser Stadt aus, nur die Veränderung, die sich im wahnwitzigen Tempo auf die Weltausstellung im nächsten Jahr hin jeden Tag neu erfindet, so schnell wie die Magnetschwebebahn, die seit 2003 den Flughafen mit der City verbindet und deren neue Linie demnächst das Ausflugsziel Hangzhou, 150 Kilometer entfernt, in 30 Minuten an die Metropole rückt? Immer mehr Hochhauswälder wuchern in die Ränder der Innenstadt und fressen gewachsene Viertel. Baukräne werden hochgezogen, noch ehe die Trümmer der alten Häuser abgeräumt sind. Mindestens 30 000 Tonnen Bauschutt sollen täglich auf Lastwagen gekippt und ins Niemandsland nach außerhalb gefahren werden.</p>
<p>Herr Hu, 25 Jahre alt und Informatikstudent, findet daran nichts Schlimmes. Er kann nicht verstehen, warum Ausländer immer das Alte suchen und bewahren wollen. Wir haben den jungen Mann ausgerechnet im Herzen der Altstadt getroffen, im &#8220;Garten der Zufriedenheit&#8221;, einem beliebten Ort der Entspannung für Touristen wie für Einheimische. Einerseits ist für Herrn Hu zwar <strong>die Abrissbirne &#8220;ein Symbol des Fortschritts&#8221;.</strong> Andererseits sind ihm aber auch die Traditionen wichtig. Zum Beispiel übt er jeden Morgen am Bund eine Stunde lang Tai-Chi, jene fließend-stillen Bewegungen, die im Westen gern Schattenboxen genannt werden. Von dort, sagt er lächelnd, hat er nämlich den besten Blick auf die Hochhäuser von Pudong, die Kulisse, die ihn stolz macht.</p>
<p>Peter Hibbard lächelt etwas wehmütig, als wir ihm von der Begegnung mit Herrn Hu erzählen. Peter, Hobby-Historiker und Schriftsteller, ist Engländer, verheiratet mit einer Chinesin. Er lebt seit 25 Jahren in <strong>Shanghai</strong>, und er liebt es, das Klischee von der seelenlosen Wolkenkratzer-Metropole aufzubrechen. Das Hotel &#8220;Shangri-La Pudong&#8221; vermittelt ihn regelmäßig an Gäste, die auf der Suche nach dem Shanghai der Vergangenheit sind, nach dem alten China. Im Hotel &#8220;Astor&#8221;, 1905 erbaut und über Jahrzehnte das feinste Haus am Platz, glänzt inzwischen wieder die Patina. Peter Hibbard frühstückt dort gern auf seinen Rundgängen und erzählt Anekdoten über die Epoche, in der Charly Chaplin, Albert Einstein und der junge Tschou-en-Lai im &#8220;Astor&#8221; logierten und die Passagiere der ersten Klasse, die mit dem Schiff in den Fernen Osten gereist waren, hier zur Teatime einkehrten. Peter kennt natürlich auch die Hinterhöfe, in denen Jauchewagen noch immer die Inhalte der Eimer und Nachttöpfe abholen; solche pittoresk aussehenden, aber unhygienischen Viertel haben keine Überlebenschance. Immerhin aber gelten schon über 2000 Gebäude aus den Glanzzeiten der Stadt als geschützt.</p>
<p>Peter ist optimistisch, dass es bald doppelt so viele sein werden. So ziehen zum Beispiel in die liebevoll renovierten Reihenhäuser, Li Long genannt, wie sie typisch waren für das alte Shanghai, neuerdings immer mehr Künstler, Designer, Architekten. Die<strong> Expats</strong> hingegen, die Ausländer, die in Shanghai leben und arbeiten, wohnen meistens außerhalb in komfortablen Appartement-Burgen. Der Hamburger Betriebswirt Mathias Diestelmann, Manager einer großen Handelsfirma, ist einer von über 8000 Deutschen, die sich an den Stress, an den Smog, an die sehr fremde Umgebung und Lebensweise auch nach zehn Jahren nur schwer gewöhnen können. Anderthalb Stunden quält er sich jeden Morgen an seinen Arbeitsplatz im Herzen der neuen City, die er hat wachsen sehen. Und es ist jedes Mal, und abends noch viel mehr, <strong>&#8220;ein Ritt am Rande der Hölle&#8221;</strong>.</p>
<p>So rücksichtslos, wie sie sich auch in Busse und Bahnen drängen, so höflich begegnen sie dem Fremden im Büro, in jedem Geschäft, im Restaurant. Antje Diestelmann, die beim Einkauf oder mit ihren Kindern etwas näher am chinesischen Alltag ist als ihr Mann, kommt gut klar mit solchen Widersprüchlichkeiten. Sie lernt Chinesisch, sie hat sich an die Ellbogen und an das Tempo der Stadt gewöhnt, aber nie, das betont sie nachdrücklich, nie wird sie sich ans Spucken und Rotzen gewöhnen, das in Shanghai wie überall in China, allen Verboten zum Trotz, noch immer zum Alltag auf der Straße gehört. Die studierte Textildesignerin schätzt die vielen Orte der Muße: das Shanghai Museum, von Kennern als wertvollste Sammlung altchinesischer Kunst geschätzt, Longhua, den Tempel der Drachenblume, den schönsten der Stadt, das Arts and Crafts Museum, wo in einer kostbar restaurierten Art-deco-Villa Seidenweberinnen und Jadeschnitzer in aller Ruhe vor sich hin arbeiten. Manchmal bummelt die junge Deutsche mit ihrer vierjährigen Tochter Maya und dem kleineren Sohn Marlon auch über die platanengesäumten Boulevards im ehemaligen Viertel der Franzosen oder sie lassen sich von der entspannten Stimmung in den zahlreichen grünen Lungen anstecken. Zum Beispiel im Fuxing-Park, in der immer noch sogenannten Französischen Konzession. Dort tanzt das Shanghai der kleinen Leute: Rentner, Beamte, Arbeiter schwofen über die Spazierwege. Walzer, Polka, Tango schallt aus den Lautsprechern.</p>
<p>Vor einem verdreckten Marx-Engels-Monument tragen junge Leute ein improvisiertes Federball-Turnier aus. Auch Peter Hibbard schätzt diese Atmosphäre. Hier, so meint der überzeugte Wahl-Shanghaier, schlägt das wahre Herz der Stadt, hier und in den zahlreichen Tempeln und in den traditionelle Teehäusern. Vor allem dort trifft er immer wieder Bekannte, die er seinen Rundgang-Gästen vorstellt. Zum Beispiel Zhang Shu Quin, eine Freundin seiner Frau. Die 20-Jährige serviert im <strong>&#8220;Old Shanghai Teahouse&#8221; </strong>an der Fangpang Road vor allem grünen Tee, nach klassischem Ritus zubereitet. Es hat sie Monate gekostet, diese Zeremonie einzustudieren. Sie hat es gern gemacht, denn, so zitiert die jungen Frau eine Weisheit aus dem alten China, &#8220;der Weg zum Himmel führt allemal an der Teekanne vorbei&#8221;.</p>
<p><em>(Von Bernd Schiller: 18.04.2009,Hamburger Abendblatt, Sonderseite)</em></p>
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		<title>Grüße aus Shanghai</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Liu Guosheng</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es wieder einmal soweit und ich habe mich auf nach China gemacht. Erste Station meiner Reise ist dabei Shanghai. Shanghai hat meine Familie und mich mit schwülem Wetter begrüßt. Am Samstag sind wir dann als allererstes einmal auf die EXPO gegangen. Es war toll zu sehen wie die große Baustelle, die ich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1927" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Gruppenfoto am Eingang der EXPO" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Gruppenfoto-am-Eingang-der-EXPO.JPG" rel="lightbox[1926]"><img class="size-medium wp-image-1927 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Gruppenfoto-am-Eingang-der-EXPO-300x200.jpg" alt="Gruppenfoto am Eingang der EXPO" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Immer beliebt: Gruppenfoto am Eingang der EXPO</p></div>
<p><strong>Nun ist es wieder einmal soweit und ich habe mich auf nach China gemacht. Erste Station meiner Reise ist dabei <a href="http://blog.chinatours.de/2010/04/21/schanghai/" target="_blank">Shanghai</a></strong><strong>.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.chinatours.de/reise/41-shanghai/" target="_blank">Shanghai</a> </strong>hat meine Familie und mich mit schwülem Wetter begrüßt. Am Samstag sind wir dann als allererstes einmal auf die EXPO gegangen. Es war toll zu sehen wie die <strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/02/china-tours-countdown-bis-zur-expo-2010-in-shanghai/" target="_blank">große Baustelle</a></strong>, die ich vor der Eröffnung besucht hatte, inzwischen zu einer bunten Welt der EXPO-Pavillons herangewachsen ist. Mit uns waren auch weitere 460.000 andere Menschen auf der dem Gelände. Bei super Wetter und &#8220;nur&#8221; 30°C war das Einkehren in die verschiedenen Pavillions dann auch immer eine <strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/06/15/die-top-5-skurrilsten-abkuhlmethoden-in-china/" target="_blank">willkommene Abkühlung</a></strong>. Wir haben uns auf Grund der Größe der EXPO diesmal nur in<strong> Puxi</strong>, also auf der westlichen Seite, umgesehen und <span id="more-1926"></span>die Unternehmenspavillions besucht. Hier waren auch nicht ganz so viele Menschen wie bei den Länderpavillons und das Schlange stehen hielt sich sehr in Grenzen, nur einmal mussten wir ca. 30 bis 40 Minuten Schlange stehen. Unternehmen aus aller Welt präsentieren sich hier auf unterschiedlichste Weise. Somit lohnt sich auch der Besuch dieser Pavillions und bietet viele interessante Einblicke!</p>
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		<title>Tipps für den EXPO-Besuch</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Manns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Abschluss unserer schönen und eindrucksvollen Rundreise „Chinas Glanzlichter” sahen meine Schwester und ich voller Spannung unserem Besuch der Expo entgegen./ Erlebnisbericht mit Bildern von Phuong Ta Wir waren in Besitz einer “vorläufigen” Karte, in der auch die Transfers zum  Expo- Gelände enthalten war. Die Transferzeiten hatten wir bereits vor unserer Abreise festgelegt. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a title="Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Frau-mit-Kind_EXPO-fuer-gross-und-klein.JPG" rel="lightbox[1529]"><img class="size-medium wp-image-1530 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Frau-mit-Kind_EXPO-fuer-gross-und-klein-300x201.jpg" alt="Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010" width="300" height="201" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010</p></div>
<p><strong>Als Abschluss unserer schönen und eindrucksvollen Rundreise „<a href="http://www.chinatours.de/reise/31-chinas-glanzlichter/" target="_blank">Chinas Glanzlichter</a>” s</strong><strong>ahen meine Schwester und ich voller Spannung unserem Besuch der <a href="http://blog.chinatours.de/tag/expo-2010/" target="_blank">Expo</a> entgegen.<em>/ Erlebnisbericht mit Bildern von Phuong Ta</em></strong></p>
<p>Wir waren in Besitz einer “vorläufigen” Karte, in der auch die Transfers zum  Expo- Gelände enthalten war. Die Transferzeiten hatten wir bereits vor unserer Abreise festgelegt. Es ist in jedem Fall ratsam, den <strong>frühsten Transfer</strong> – um 07.45 Uhr – zu wählen, auch wenn es bedeutet, dass man sehr früh raus muss. Wir waren im Longmen Hotel, am Shanghaier Bahnhof gelegen, untergebracht. Von dort braucht man ca. 10 Minuten Fußweg, um zum Plaza Wing des Hotels Holiday Inn Downtown zu gelangen. Vor dem Eingang der Lobby startet<span id="more-1529"></span>der <strong>Shuttle-Bus-Transfer</strong>. Wir wurden bereits von zwei Mitarbeitern der lokalen Agentur erwartet, die die Transfers organisieren. Jeder bekam einen runden Aufkleber, den wir sichtbar an unsere Kleidung anbringen sollten. Da wir nur 6 Gäste waren, fuhren wir in zwei Taxi zur Expo. Man hat zahlreiche riesige Parkplätze speziell für die Expo bereitgestellt. Nach einer ca. <strong>35-minütigen Fahrt</strong> kamen wir an einem der erwähnten Parkplätze an. Wer mit dem Shuttle-Bus auch wieder zurückfahren will, sollte sich unbedingt merken, welcher Parkplatz es ist (ich meine es war P11).</p>
<div id="attachment_1536" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Rumänischer Pavillon auf der EXPO" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Rumänische-P..JPG" rel="lightbox[1529]"><img class="size-medium wp-image-1536 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Rumänische-P.-300x225.jpg" alt="Rumänischer Pavillon auf der EXPO" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rumänischer Pavillon auf der EXPO</p></div>
<p>Die Mitarbeiterin der lokalen Agentur bat uns ihr bis aufs Gelände zu folgen. Zunächst mussten wir auf weitere Teilnehmer aus anderen Hotels warten. Dem Fähnchen folgend ging unsere auf mittlerweile ca. 30 Personen angewachsene Gruppe in Richtung Eingang. Auf unserem Weg dorthin begegneten wir vielen weiteren Busladungen voller Gruppen und es sollte <strong>der bis dahin besucherstärkste Tag</strong> werden. Viele Chinesen kamen mit der ganzen Familie – Eltern, Großeltern und Freunden. Alle waren mit großen Taschen voller Essen und zum Teil mit Klapphockern ausgestattet. Hinweis: Leere Flaschen dürfen auf das Expo-Gelände mitgebracht werden. Es gibt viele “<strong>Wasserstationen</strong>”, an denen man seine Flasche auffüllen konnte. Jedoch müssen volle Flaschen hier wie bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen abgegeben werden.</p>
<p>Am Eingang (ich meine es war No. 4 Gate – Fussweg vom Parkplatz ca. 15-20 Minuten) warteten bereits zahlreiche Gruppen an den ersten beiden Toren, sodass wir ein wenig Drängeln mussten, um uns in die halbleere <strong>Schlange beim 3. Tor</strong> einreihen zu können. Die ersten Chinesen packten bereits kleine Snacks aus. Pünktlich um 9 Uhr war Einlass. Ähnlich wie beim Sicherheitscheck am Flughafen wurden Taschen und Personen kontrolliert. (Die kurz zuvor erhaltenen Eintrittskarten ebnen den Weg aufs Gelände.)</p>
<p>Nachdem unsere Gruppe vollständig war, gingen wir unserem Guide folgend gemeinsam zum <strong> </strong><strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/05/25/gruse-aus-china-von-unterwegs-live-von-der-expo/" target="_blank">chinesischen Pavillion</a></strong>. Auch hier hieß es Schlange stehen. Erstaunlicherweise ging es <strong>recht zügig</strong> und bereits um 9.50 Uhr standen wir im chinesischen Pavillion. Nach den vielen “Horrorberichten” hatten wir uns von dem Gedanken verabschiedet, diesen Pavillon von innen sehen zu können.</p>
<div id="attachment_1538" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a title="Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Saudi-Arabische-P..JPG" rel="lightbox[1529]"><img class="size-medium wp-image-1538 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Saudi-Arabische-P.-300x225.jpg" alt="Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien</p></div>
<p>An den Anzeigetafeln und <strong>per Lautsprecher</strong> werden die Besucher über die <strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/07/26/sitzschlangen/#more-2015" target="_blank">Wartezeiten</a> der </strong><strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/05/16/expo-top5-–-unsere-favoriten-unter-den-pavillons/" target="_blank">beliebtesten Pavillons</a></strong> informiert. Der deutsche, saudi-arabische und japanische Pavillon waren für uns außer Reichweite – Wartezeiten von 4 Stunden sprachen dagegen. Uns haben die phantasievoll gestalteten Pavillons beeindruckt – einer futuristischer und origineller als das andere. In sehr vielen Pavillons wurden Kurzfilme gezeigt, die mehr oder weniger mit dem Motto der diesjährigen Expo zu tun haben. Sehenswerten sind u.a. der finnische, australische, tschechische oder chilenische Pavillon. Auch der indonesische Pavillon ist sehr sehenswert, wobei auch hier das Land selbst im Vordergrund steht. Das Gelände ist viel zu groß und weitläufig als das man alles an einem Tag sehen kann. Der Hauptteil – also die Länder-Pavillons befinden sich auf der Pudong- Seite.</p>
<p>Gegen Mittag sah man bereits einige müde Besucher auf Bänken liegen. Die Organisatoren haben mitgedacht und für Überdachungen für die Wartenden gesorgt sowie zahlreiche Bänke und Toiletten aufgestellt. Die Preise für die Speisen und Getränke sind nicht günstig, aber auch nicht überzogen hoch.</p>
<p><strong>Unser Tipp:</strong> Wenn man die europäischen Pavillons oder auch die südostasiatischen Pavillons sehen will, sollte man dies sehr früh oder ab dem frühen Abend tun. Auch der amerikanische, kanadische und australische Pavillon waren überaus beliebt. In der Zwischenzeit sollte man es bei “<strong>exotischeren Pavillons</strong>” wie den afrikanischen oder südamerikanischen versuchen. Darüber hinaus solltet Ihr mit bequemen Schuhen und viel Geduld ausgestattet sein. Vermeidet nach Möglichkeit die Wochenenden – dann habt Ihr gute Chancen, einen spannenden und super interessanten Tag zu erleben. Wenn man länger als geplant bleiben möchte, empfehle ich die<strong> U-Bahn </strong>zu nehmen. Vom Ausgang 6 gelangt man zu den Metrolinien 7 und 8 (nicht gleich die ersten überfüllten Eingänge zur U-Bahn, sondern ein bisschen weiterlaufen und die hinteren Eingänge wählen).</p>
<p><strong>Hier ein paar Bilder von unserem EXPO-Besuch (klicken Sie einfach auf ein Bild um es zu vergrößern):</strong></p>

<a href='' title='Tschechischer Pavillon auf der Expo 2010'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Tschechische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tschechischer Pavillon auf der Expo 2010" title="Tschechischer Pavillon auf der Expo 2010" /></a>
<a href='' title='Südkoreanischer Expo-Pavillon und im Hintergrund Japan'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Südkoreanische-und-japanische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Südkoreanischer Expo-Pavillon und im Hintergrund Japan" title="Südkoreanischer Expo-Pavillon und im Hintergrund Japan" /></a>
<a href='' title='Spanischer Pavillon auf der Expo in Shanghai'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Spanische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Spanischer Pavillon auf der Expo in Shanghai" title="Spanischer Pavillon auf der Expo in Shanghai" /></a>
<a href='' title='Futuristisch: Der Expo-Pavillon von Singapur'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Singapur-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Futuristisch: Der Expo-Pavillon von Singapur" title="Futuristisch: Der Expo-Pavillon von Singapur" /></a>
<a href='' title='Schweizer Pavillon auf der Expo 2010'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Schweiz-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schweizer Pavillon auf der Expo 2010" title="Schweizer Pavillon auf der Expo 2010" /></a>
<a href='' title='Der Schwedische Expo-Pavillon von außen'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Schwedische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Schwedische Expo-Pavillon von außen" title="Der Schwedische Expo-Pavillon von außen" /></a>
<a href='' title='Expo-Pavillon von Portugal '><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Portugal-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Expo-Pavillon von Portugal" title="Expo-Pavillon von Portugal" /></a>
<a href='' title='Israelische Expo-Pavillon'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Israelische-und-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Israelische Expo-Pavillon" title="Israelische Expo-Pavillon" /></a>
<a href='' title='Indonesische Pavillon'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Indonesische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indonesische Pavillon" title="Indonesische Pavillon" /></a>
<a href='' title='Britischer EXPO-Pavillon'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Großbritannien-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Britischer EXPO-Pavillon" title="Britischer EXPO-Pavillon" /></a>
<a href='' title='Expo-Rahmenprogramm: Aufführung im philipinische Pavillon'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Aufführung-philipinische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Expo-Rahmenprogramm: Aufführung im philipinische Pavillon" title="Expo-Rahmenprogramm: Aufführung im philipinische Pavillon" /></a>
<a href='' title='Musikalische Aufführung von Neuseeland'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Aufführung-Neuseeland-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Musikalische Aufführung von Neuseeland" title="Musikalische Aufführung von Neuseeland" /></a>
<a href='' title='Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Saudi-Arabische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien" title="Schlange stehen vor dem Expo-Pavillon von Saudi-Arabien" /></a>
<a href='' title='Rumänischer Pavillon auf der EXPO'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Rumänische-P.-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rumänischer Pavillon auf der EXPO" title="Rumänischer Pavillon auf der EXPO" /></a>
<a href='' title='Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Frau-mit-Kind_EXPO-fuer-gross-und-klein-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010" title="Ein Erlebnis für groß und klein: Die EXPO 2010" /></a>

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		<title>World Expo Shanghai</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lynda Vollmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder können wir Euch mit den aktuellsten Neuigkeiten von der EXPO in Shanghai füttern. Für uns unterwegs war Sven Hock, der uns seine Erlebnisse und Eindrücke aus den Pavillons und von der EXPO schildert. / Von Sven Hock Wie gut, dass wir die Tickets direkt mit China Tours gebucht hatten, denn wir sind an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1517" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a title="Balancity - der deutsche Pavillon" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Erfahrungsbericht1.JPG" rel="lightbox[1498]"><img class="size-medium wp-image-1517 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Erfahrungsbericht1-300x147.jpg" alt="Balancity - der deutsche Pavillon" width="300" height="147" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Balancity - der deutsche Pavillon</p></div>
<p><strong>Und wieder können wir Euch mit den aktuellsten Neuigkeiten von der EXPO in Shanghai füttern. Für uns unterwegs war Sven Hock, der uns seine Erlebnisse und Eindrücke aus den Pavillons und von der EXPO schildert. / Von Sven Hock</strong></p>
<p>Wie gut, dass wir die Tickets direkt mit <strong><a href="http://www.chinatours.de/" target="_blank">China Tours</a></strong> gebucht hatten, denn wir sind an einem Samstag auf die <strong><a href="http://blog.chinatours.de/2010/06/17/expo-2010-in-shanghai-–-ein-event-viele-eindrucke/" target="_blank">Expo</a></strong> gegangen und das hatten neben uns noch 300.000 andere Besucher vor.</p>
<p>Pünktlich 10 Minuten vor Eröffnung der Tore kamen wir um 8:50 Uhr am Haupteingang an.  Die 30 Mann Gruppe bestand aus 28 Chinesen und uns 2 Deutschen&#8230;schon während der 30-minütigen Busfahrt auf das Gelände konnten wir interessante Gespräche mit <strong>Touristen</strong> aus <a href="http://www.chinatours.de/reise/39-peking/" target="_blank">Peking</a> und Hongkong führen, die uns schon vorab einiges über deren Ansichten zur Expo berichten konnten.<span id="more-1498"></span></p>
<p>Dank der <strong>Exklusiv-Tickets</strong> hatten wir auch für den viel besuchten <strong>China-Pavillon</strong> keine einzige Minute an Wartezeit, andere stehen über 4 Stunden an, falls sie überhaupt eines der Zusatztickets bekommen hatten. Der China-Pavillon selbst ist einfach majestätisch. Die Inhalte sind teils etwas zu futuristisch und China stellt sich dar, wie es einmal ausschauen will und wahrscheinlich auch wird. Wow&#8230;wir waren sprachlos. Nun ging es los. Tausende, Hundert-Tausende von Menschenmassen (mehr als 99% Chinesen) säumten die Expo und vor allem die <strong>Warteschlangen</strong>.</p>
<p>Wir hatten durch gute Zeitplanung mit unseren Wartezeiten relativ viel Glück und konnten so innerhalb von 2 Tagen z.B. die <strong><a href="http://www.chinatours.de/china-tours-plus/detail/reise/expo-reise-2010/das-besondere/" target="_blank">Pavillons</a></strong> von Deutschland, Schweiz, Pakistan, Indien, Nepal, Australien und Israel besuchen.</p>
<p>Insgesamt ist es innerhalb der Pavillons sehr entspannt und man kann sich überall gut bewegen. Kommt man dann allerdings in die Nähe des Ausgangs  säumen sich schon wieder die <strong>Menschenmassen</strong>. Nach 2-3 Minuten mussten wir dann feststellen, dass die chinesische Bevölkerung das Sammeln der Pavillon Stempel als neuen <strong>Volkssport</strong> für sich entdeckt hatte. Vor allem kleine Kindergesichter erstrahlten kurz nach erfolgreichem Stempel wie wir es aus Deutschland an Weihnachten kennen.  Teilweise werden auch die echten Pässe genommen, für richtige Reisen werde diese wahrscheinlich sowieso nicht benötigt.</p>
<p>Einige erfinderische Besucher der Expo kamen auf die <strong>erfolgreiche Idee</strong> sich Rollstühle auszuleihen um die extremen <strong>Warteschlangen</strong> über die speziellen Eingänge für VIPs, Senioren, Kinder und Rollstuhlfahrer zu Umgehen, doch kam man ihnen nun auf die Schliche und sie wurden von der <strong>Expo-Polizei</strong> verhaftet.</p>
<p>Man bekommt während der Expo den Eindruck, dass für die Chinesen dieses Event eine Art Weltreise ist, aus dem Land zu reisen ist für die meisten nicht möglich. Die Pavillons und Ausstellungen waren daher auch meist auf die <strong>chinesischen Besucher</strong> ausgerichtet, ein paar Hintergründe zu den Fotos machen, eine Stempelstation und ein Souvenirmarkt.  Im Vergleich zu Hannover gab es daher auch zu wenig Information für den <strong>interessierten Besucher</strong>. Aber allein die vielen Menschen und dabei die Massen zu beobachten sowie das Selbstverständnis der Chinesen bei den Ausstellungen von den staatlichen Gesellschaften zu sehen hat den Besuch der Expo lohnenswert gemacht. Es ist wirklich für jeden etwas dabei, wichtig ist auf jeden Fall eine gute Planung und Priorisierung. Es lohnt sich auf jeden Fall sich morgens noch vor 10 Uhr an den Eingängen den Zugang zu den Pavillons zu reservieren, dann spart man schnell mal 2-3 h Anstellen. Und wenn man mal nicht weiter weiß, an jeder Ecke stehen freundliche <strong>Helfer</strong> bereit, ebenso gibt es alle paar Meter etwas zu essen oder zu trinken.</p>
<p><strong>Also, auf zur Expo und in die Massen eintauchen und für Neues offen sein, dann macht es Spaß. </strong></p>
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		<title>Dieses Wochenende ist &#8220;Hamburg Tag&#8221; auf der EXPO</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 15:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Manns</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 29. bis 31. Mai steht der Deutsche Pavillon ganz im Zeichen von Hamburg. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird Hamburg sich als energiegeladene und charmante Stadt am Meer auf der EXPO in Shanghai präsentieren. Als Höhepunkt der Veranstaltung wird am 31. Mai der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust auf der EXPO erwartet. Dieser ist zur Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1479" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a title="Deutscher Pavillon (Yovohagrafie)" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Deutscher-Pavillon.jpg" rel="lightbox[1478]"><img class="size-medium wp-image-1479 " title="Deutscher Pavillon (Yovohagrafie)" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Deutscher-Pavillon-300x200.jpg" alt="Deutscher Pavillon (Yovohagrafie)" width="300" height="200" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Deutscher Pavillon (Yovohagrafie)</p></div>
<p><strong>Vom 29. bis 31. Mai steht der Deutsche Pavillon ganz im Zeichen von Hamburg. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird Hamburg sich als energiegeladene und charmante Stadt am Meer auf der EXPO in Shanghai präsentieren.</strong></p>
<p>Als Höhepunkt der Veranstaltung wird am 31. Mai der <strong>Hamburger Bürgermeister Ole von Beust </strong>auf der EXPO erwartet. Dieser ist zur Zeit gerade mit einer Hamburger Delegation mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Shanghai zu Gast. Ole von Beust wird an verschiedenen Events auf dem EXPO-Gelände teilnehmen sowie im Hamburg House. Neben der Präsentation Hamburgs auf den repräsentativen Veranstaltungen und Pressekonferenzen wird sich Hamburg auch von seiner musikalischen Seite zeigen: Zu Gast sind die <strong>Hamburger Rockband Revolverheld</strong> und das <strong>Quartett Salut Salon</strong> auf dem UBPA Plaza in Puxi, auf dem Europäischen Plaza und dem Deutschen Pavillon in Zone C, Pudong.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://blog.chinatours.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Shanghai: Wiedereröffnung vom ‚Bund’</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lynda Vollmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der berühmtesten Touristenattraktionen, der Prachtboulevard ‚Bund’ ist pünktlich zum Start der Expo wieder eröffnet worden. Wie dieser nun nach der Wiedereröffnung aussieht, haben wir Ihnen einmal in ein einer kleinen Fotoauswahl zusammengestellt.Nach einer dreijährigen Bauzeit können die Fußgänger wieder entlang der Uferpromenade des Huangpu-Flusses spazieren gehen und den einmaligen Blick auf die Hochhäuser der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1400" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a title="Entspanntes Flanieren am Bund" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/15863273_3802484682.jpg" rel="lightbox[1371]"><img class="size-medium wp-image-1400 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/15863273_3802484682-225x300.jpg" alt="Entspanntes Flanieren am Bund" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Entspanntes Flanieren am Bund</p></div>
<p><strong>Eine der berühmtesten Touristenattraktionen, der <a href="http://blog.chinatours.de/2010/05/19/im-herzen-von-schanghai-das-gestern-im-ubermorgen/" target="_blank">Prachtboulevard ‚Bund’ </a></strong><strong>ist pünktlich zum Start der Expo wieder eröffnet worden. </strong></p>
<p>Wie dieser nun nach der Wiedereröffnung aussieht, haben wir Ihnen einmal in ein einer <strong>kleinen Fotoauswahl </strong>zusammengestellt.Nach einer dreijährigen Bauzeit können die Fußgänger wieder entlang der <strong>Uferpromenade des Huangpu-Flusses</strong> spazieren gehen und den einmaligen Blick auf die Hochhäuser der Sonderwirtschaftszone <strong><a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/pudong/" target="_blank">Pudong</a></strong> genießen.</p>
<p>Passend zu dem Expo-Thema „<a href="http://www.chinatours.de/expo/better-city-better-life/" target="_blank">Better City – Better Life</a>“ wurde die Promenade für die Fußgänger um 40% vergrößert und verlängert und die Fahrbahn von elf auf vier Fahrstreifen verkleinert. Mit Hilfe eines 3,3km langen doppelstöckigen Tunnels, der unter der Promenade entlang führt, wird den Besuchern dadurch <strong>mehr Pla­­­tz zur Erholung</strong> geboten. Die Kosten für das Projekt werden auf über 500 Million Euro geschätzt.<span id="more-1371"></span></p>
<p>Der Bund in <strong><a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/" target="_blank">Shanghai</a></strong> ist eine 1,5 Kilometer lange Uferpromenade und war einst das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Shanghais. Durch den starken Einfluss des Westens zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden, vor allem entlang des <strong>Bunds</strong>, Gebäude im <strong>westlichen Stil</strong> errichtet. Eines davon ist das <strong><a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/bund/" target="_blank">ehemalige HSBC-Haus</a></strong>, das 1925 erbaut wurde und zu den attraktivsten Gebäuden dort zählt. Da die Gebäude am Bund nicht von demselben Architekten  und aus unterschiedlichen Perioden stammen, wird der Bund auch <strong>„Museum internationaler Architektur“</strong> genannt. Die Gebäude weisen dennoch eine Gemeinsamkeit auf und vermitteln einen ästhetischen Eindruck und einen Hauch von Luxus. Auch die wohl berühmteste Einkaufsstraße, die <strong><a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/zentrum/" target="_blank">Nanjing-Lu</a></strong>, beginnt hier.</p>

<a href='' title='Entspanntes Flanieren am Bund'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/15863273_3802484682-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Entspanntes Flanieren am Bund" title="Entspanntes Flanieren am Bund" /></a>
<a href='' title='Viele Besucher am Bund'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Viele-Besucher-am-Bund-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Viele Besucher am Bund" title="Viele Besucher am Bund" /></a>
<a href='' title='Neue Fassade am Bund'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Neue-Fassade-am-Bund-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Neue Fassade am Bund" title="Neue Fassade am Bund" /></a>
<a href='' title='Flanieren am Bund'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Flanieren-am-Bund1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flanieren am Bund" title="Flanieren am Bund" /></a>
<a href='' title='Die Fahrbahn wurde verkleinert'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Die-Fahrbahn-wurde-verkleinert1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Fahrbahn wurde verkleinert" title="Die Fahrbahn wurde verkleinert" /></a>
<a href='' title='Die Aussicht auf Pudong vom Bund'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Die-Aussicht-auf-Pudong-vom-Bund1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Aussicht auf Pudong vom Bund" title="Die Aussicht auf Pudong vom Bund" /></a>
<a href='' title='Der Bund erstrahlt im neuen Glanz'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Der-Bund-erstrahlt-im-neuen-Glanz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Bund erstrahlt im neuen Glanz" title="Der Bund erstrahlt im neuen Glanz" /></a>
<a href='' title='Das ehemalige HSBC-Haus'><img width="150" height="150" src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Das-ehemalige-HSBC-Haus1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Das ehemalige HSBC-Haus" title="Das ehemalige HSBC-Haus" /></a>

<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://blog.chinatours.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Im Herzen von Schanghai: Das Gestern im Übermorgen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lynda Vollmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick verstellen Wolkenkratzer den Blick auf das kulturelle Erbe. Doch hinter den Kulissen lebt das alte China. / Von Bernd Schiller Neonblumen blühen grell auf, Lichtkaskaden stürzen von den Hochhäusern. Es ist früher Abend, und die Luft über dem Huangpu-Fluss ist auf einmal ganz klar geworden. Stundenlang hatten tagsüber Smog und Nebel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1405" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a title="Shanghai: Die Stadt der Kontraste" rel="Shanghai: Die Stadt der Kontraste" href="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Das-Gestern-im-Übermorgen2.jpg" rel="lightbox[1317]"><img class="size-medium wp-image-1405 " src="http://blog.chinatours.de/wp-content/uploads/Das-Gestern-im-Übermorgen2-300x225.jpg" alt="Shanghai: Die Stadt der Kontraste" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Shanghai: Die Stadt der Kontraste</p></div>
<p><strong>Auf den ersten Blick verstellen Wolkenkratzer den Blick auf das kulturelle Erbe. Doch hinter den Kulissen lebt das alte China. / <em>Von Bernd Schiller</em><br />
</strong></p>
<p>Neonblumen blühen grell auf, Lichtkaskaden stürzen von den Hochhäusern. Es ist früher Abend, und die Luft über dem <strong>Huangpu-Fluss</strong> ist auf einmal ganz klar geworden. Stundenlang hatten tagsüber Smog und Nebel die City von <a href="http://www.chinatours.de/reise/41-shanghai/" target="_blank">Schanghai</a> verhüllt, die wie keine andere für den Aufbruch und den Wandel Chinas steht. Eine <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/shanghai-am-abend/" target="_blank"><strong>Übermorgen-Stadt</strong></a> wird sie genannt, eine Metropole wie aus einem Science-Fiction-Film, gigantisch und unbarmherzig, ein Moloch mit offiziell 18, wahrscheinlich aber längst mehr als 20 Millionen Einwohnern.<span id="more-1317"></span></p>
<p>Es war ein Himmelfahrtskommando der sanften und ungefährlichen Art: Drei schnelle Fahrstühle haben uns gerade auf die „Wolke 9“, die <strong>höchstgelegene Bar</strong> der Welt, schweben lassen. Sie krönt das<strong> <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/pudong/" target="_blank">Jin-Mao-Gebäude</a></strong>, eine Glas- und Stahl-Pagode von 88 Stockwerken, das schönste Hochhaus<!--more--> Asiens, das ebenso auffällig aus dem steinernen Meer des Pudong-Bezirks ragt wie nebenan der <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/pudong/" target="_blank">Oriental Pearl Tower</a>, der Fernsehturm. Wie von allen Gipfeln in Pudong – die Szenerie raubt einem den Atem: Rechts und links eine Skyline, die sich die besten Architekten aus aller Herren Länder in den letzten 20 Jahren erträumt und erbaut haben. Und drüben auf der anderen Seite des Huangpu prunken die <strong>Kolonialbauten am Bund</strong>, der alten und neuen Prachtpromenade am Fluss.</p>
<p>Zwischen diesen Welten gleiten kleine, schlanke Boote und ausladende Schleppkähne durch das dunkle Wasser. Grelle Konsumbotschaften flackern in die Nacht, ausgestrahlt von einer Armada von <strong>Werbeschiffen</strong>. Illuminierte Ausflugs- und Dinnerdampfer kreuzen von Pudong zur weltberühmten Uferstraße, von der vor etwa 90 Jahren der legendäre Ruf dieser Stadt ausging; verrucht und lasterhaft, „<strong>mit Opium und Schmuggel verdient</strong>“, wie Vicki Baum in ihrem Buch „Hotel Shanghai“ die Ursprünge des ersten Aufschwungs auf einen Nenner gebracht hat.</p>
<p><strong>Der Mythos</strong> von Gier und Glamour stammt vor allem aus den 30er-Jahren. Große und dunkle Geschäfte, korrupt, mondän, spielten sich in der internationalen Zone ab, in den Vierteln, die Amerikaner und Engländer den Chinesen in den <strong>Opiumkriegen</strong> des 19. Jahrhunderts abgepresst hatten. Kaum weniger tabulos ging es in der Französischen Konzession zu. Noch immer säumen dort Platanen die <strong>Boulevards</strong>, die an die südfranzösische Heimat erinnern sollten.</p>
<p><a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/bund/" target="_blank"><strong>Der Bund</strong></a>, heute wie einst von den kolonialbritisch geprägten Palästen der Banken und Versicherungen dominiert, spiegelt Geschichte und Gegenwart, Hoffnungen und <strong>Probleme Schanghais</strong> wider. Bettler schlafen zwischen den Säulen des Kapitals, die jungen Schönen schlendern unter roten Murano-Kronleuchtern durch die Schickimicki-Mall <strong>„Bund 18“</strong>, vorbei an Cartier und Patek Philippe.</p>
<p>Macht also nur der ständige Wandel die Atmosphäre dieser Stadt aus, die sich im wahnwitzigen Tempo auf die <a href="http://www.chinatours.de/expo/" target="_blank">Weltausstellung</a> im nächsten Jahr hin jeden Tag neu erfindet? Immer mehr Hochhauswälder wuchern in die Ränder der Innenstadt und fressen gewachsene Viertel. Baukräne werden hochgezogen, noch ehe die Trümmer der alten Häuser abgeräumt sind. Mindestens 30 000 Tonnen Bauschutt sollen täglich auf Lastwagen gekippt und ins Niemandsland nach außerhalb gefahren werden. Herr Hu, 25 Jahre alt und Informatikstudent, findet daran nichts Schlimmes. Er kann nicht verstehen, warum Ausländer immer das Alte suchen und bewahren wollen. Wir haben ihn ausgerechnet im <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/altstadt/" target="_blank"><strong>Herzen der Altstadt</strong></a> getroffen, im „Garten der Zufriedenheit“. Einerseits ist für Herrn Hu die Abrissbirne „ein Symbol des Fortschritts“. Andererseits aber sind ihm auch die Traditionen wichtig. Zum Beispiel übt er jeden Morgen am Bund eine Stunde lang <strong>Tai-Chi</strong>, jene fließenden Bewegungen, die im Westen gern Schattenboxen genannt werden. Von dort, sagt er lächelnd, hat er nämlich den besten Blick auf die Hochhäuser von <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/pudong/" target="_blank"><strong>Pudong</strong></a>, eine Kulisse, die ihn stolz macht.</p>
<p>Peter Hibbard lächelt etwas wehmütig, als wir ihm von der Begegnung mit Herrn Hu erzählen. Peter, Hobbyhistoriker und Schriftsteller, ist Engländer. Er lebt seit 25 Jahren in Schanghai, und er liebt es, das Klischee von der <strong>seelenlosen <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/pudong/" target="_blank">Wolkenkratzer-Metropole</a></strong> aufzubrechen. Das Hotel Shangri-La vermittelt ihn regelmäßig an Gäste, die auf der Suche nach dem alten Schanghai sind. Im <strong>Hotel Astor</strong>, 1905 erbaut und über Jahrzehnte das feinste Haus am Platz, glänzt inzwischen wieder die Patina. Backpacker mit dem Hang zum Ursprünglichen steigen dort ab, ebenso betagte Nostalgiereisende, die viel über die bewegten Zeiten gelesen haben. Peter Hibbard frühstückt dort gern auf seinen Rundgängen und erzählt Anekdoten über die Epoche, in der Charly Chaplin, Albert Einstein und der junge Tschu-En-lai im Astor logierten und die Passagiere der Ersten Klasse, die mit dem Schiff in den Fernen Osten gereist waren, zur Teatime einkehrten. Peter kennt auch die <strong>Hinterhöfe</strong>, in denen Jauchewagen noch immer die Inhalte der Eimer und Nachttöpfe abholen; solche Viertel haben keine Überlebenschance. Immerhin aber gelten schon mehr als 2 000 Gebäude aus den Glanzzeiten der Stadt als geschützt. In die liebevoll renovierten Reihenhäuser, die Li Long, wie sie typisch waren für das <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/jadebuddhatempel/" target="_blank"><strong>alte Schanghai</strong></a>, ziehen neuerdings immer mehr Künstler, Designer, Architekten ein, die neue kreative Elite der Stadt.</p>
<p>Im <strong>Fuxing-Park</strong>, in der noch immer sogenannten Französischen Konzession, tanzt das Schanghai der kleinen Leute: Rentner, Beamte, Arbeiter schwofen über die Spazierwege. Sie zahlen der Stadt einen Obolus dafür, dass sie mit ihren Rekordern Strom aus den Verteilerkästen zapfen. Walzer, Polka, Tango, aber auch Tschingderassabum-Musik schallen aus den Lautsprechern. Vor einem verdreckten Marx-Engels-Monument tragen junge Leute ein <strong>improvisiertes Federballturnier</strong> aus. Peter Hibbard liebt diese Atmosphäre, die so gar nichts zu tun hat mit der glitzernden Welt von Pudong. Hier, so meint er, schlage das wahre Herz der Stadt, hier und in den <strong>traditionellen <a href="http://www.chinatours.de/infocenter/reiseland-china/shanghai/altstadt/bildergalerie-altstadt/?tx_vipogallery[id]=151" target="_blank">Teehäusern</a></strong>, von denen es immer noch ein paar Hundert gibt.</p>
<p>Von Bernd Schiller (Deutsches Ärzteblatt,03.04.2009, S. 26-27)</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://blog.chinatours.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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