Die Altstadt in Peking: Im Dunstkreis der vielen Tempel lässt sich das moderne Leben der Großstadt schnell vergessen. Der Duft abertausender Räucherstäbchen, die in diesen spirituellen Zentren angezündet werden, um Kontakt zu Ahnen oder Gottheiten herzustellen, hängt in der Luft. Menschen pilgern zu den heiligen Hallen, um zu beten und Geld oder Nahrungsmittel zu opfern – sei es in der Hoffnung, dass ihre Wünsche erhört werden, oder um ihren Vorfahren im Jenseits ein Präsent darzubieten.
Auf der anderen Seite der Stadt: Laute Musik. Was von Außenstehenden vielleicht als ohrenbetäubender Lärm wahrgenommen werden mag, kann für den Kreis der meist jungen Leute in einem der kleinen Clubs, die über die ganze Stadt verteilt sind, nicht laut genug sein. Rockmusik dringt aus den Lautsprechern und bringt selbst das hartgesottenste Trommelfell gefährlich zum Vibrieren. Dennoch steht eine kleine Meute junger Leute im Publikum und bewegt sich im Takt. Wir befinden uns auf einem der vielen Konzerte lokaler Rockbands, die wahrscheinlich nie den Sprung von der kleinen, verrauchten Bühne in die Stadien der Welt schaffen werden, an diesem Abend aber dennoch vom großen Erfolg träumen. (weiterlesen …)















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