Mit ‘China’ getaggte Artikel


Augenblick, China: Unterirdisches Peking

06. März 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Erinnern Sie sich, wie ich vor ein paar Tagen behauptet habe, so langsam aber sicher hinter den Knigge der öffentlichen Verkehrsmittel in Peking gestiegen zu sein? Die ganze Wahrheit ist, dass ich mich gleich am ersten Tag meines Hierseins mit leerem Magen (!) in den Berufsverkehr wagte; mit U-Bahn, Taxi und dann auch noch mit dem Bus fuhr –und versagte. Frisch gewagt ist eben nicht immer gleich halb gewonnen. Dafür bin ich der gerade noch lebende Beweis. Ich durfte auf die harte Tour lernen, was man tun und was man definitiv lieber lassen sollte, wenn man sich in und rund um Peking bewegt.

Die Stadt die niemals schläft

Aber noch einmal zurück an den Anfang. Normalerweise würde der gesunde Menschenverstand bei der bloßen Erwähnung von Berufsverkehr in der Großstadt alle Alarmglocken Sturm läuten. Wenn nicht unbedingt nötig, tut sich das doch niemand an, richtig? Sehr zu meinem Leidwesen kam ich aber nicht umhin: Ich musste für meinen Job eine medizinische Untersuchung über mich ergehen lassen und dafür einmal quer durch die Stadt reisen. Vielleicht zu Ihrem Leidwesen werden Sie gleich lernen, dass es so etwas wie eine Rush-Hour hier in Peking gar nicht mehr gibt.

Abendverkehr im Expatviertel Sanlitun

Abendverkehr im Expatviertel Sanlitun

„Es ist immer Rush-Hour in Peking“, meinte lachend der Taxifahrer in seinem gebrochenem Englisch, als wir letzte Woche auf dem Nachhauseweg mal wieder in einer trägen Autosuppe stecken blieben und ich einen frustrierten Seufzer ausstieß. Böse Zungen behaupten, dass jeden Tag um die 1.000 neue Fahrzeuge zum tagtäglichen Wahnsinn des Pekinger Verkehrstrubels hinzustoßen. Das heißt, zeittechnisch macht es keinen großen Unterschied, ob Sie sich überirdisch mit Taxi und Bus oder unterirdisch in der U-Bahn fortbewegen. Es ist alles eher eine Frage davon, wie viel und welch engen Kontakt mit Ihrer Umwelt Sie vertragen.

Morgens in der Sardinenbüchse

Lan Lan, die Praktikantin, die mich am ersten Tag begleitet hatte, entschied sich zunächst für das ausgeklügelte und auch sehr preisgünstige U-Bahn-System, um zum Krankenhaus zu gelangen. Okay, ich kannte die Bilder aus Tokios U-Bahn und Berlin ist ja auch nicht gerade ein Dorf. Doch auf derartige Menschenmassen war ich dann doch nicht vorbereitet. Beim Anblick des vollgestopften Abteils wurde mir ganz flau im Magen.

„Da passen wir doch nicht mehr-?“ Doch, passten wir. -Wuuuusch. Mit dem Schließen der Waggontüren schienen wir nicht nur von den Bahnhofgeräuschen, sondern auch von jeglicher Frischluftzufuhr abgeschnitten zu sein. Die Hochsteckfrisur der Dame vor mir im Gesicht, schaffte ich ein tapferes Lächeln, als Lan Lan ihr lautloses „OK?“ mit den Lippen formte und mir aufmunternd zunickte. Allerdings hatte mein Kreislauf aus Protest gegen den Jetlag und die fehlende Energiezufuhr sofort auf Kriegszustand geschaltet. Mir wurde unangenehm heiß. An jeder neuen Haltestelle stiegen zwei Leute aus und gefühlte 30 mehr ein. In einem besonders drückenden Moment fragte ich mich ernsthaft, ob einer dieser Waggons schon mal geplatzt war.

Die Arme eng an den Körper gepresst, um niemandem meine Ellenbogen in die Seiten zu stoßen, begann ich, langsam und tief ein und aus zu atmen und versuchte, mich aus meinem dicken grünen Wollschal zu schälen. Aber es war schon zu spät. Mein Sichtfeld verengte sich merklich und mein Kopf fühlte sich erschreckend leicht an. Großartig. Wenn ich nicht sofort aus diesem Zug rauskäme, würde ich umkippen. Doch wohin? Hier war ja nun wirklich kein Platz, um öffentlichkeitswirksam ohnmächtig zu werden. Ich würde einfach in mich zusammensinken und unter den Füßen der Pekinger Arbeitsmasse in den Bodenbelag dieses Waggons getrampelt. Hunger macht zynisch.

Seekrank in Peking

Irgendwie gelang es mir, Lan Lan mit einem Wink der Handkante in Richtung Kehle mein Elend anzudeuten, bevor ich mich beim nächstbesten Halt aus der Menge herausdrängte. „Wir sind doch noch gar nicht da!“ rief sie wenig später dem auf dem Boden kauernden Elend, das ich geworden war, immer wieder zu. Doch dann musste sie meine grünliche Gesichtsfarbe bemerkt haben, denn plötzlich schlug sie vor, wir sollten vielleicht doch lieber ins Taxi umsteigen.

Waren Sie schon einmal seekrank? Ich erspare Ihnen lieber die Details meiner anschließenden Reise. Doch lassen Sie mich soviel sagen: Im ständigen Stop-And-Go musste das Taxi zweimal nothalten. Und wofür die ganze Aufregung? Um im Krankenhaus festzustellen, dass meine deutschen Untersuchungsergebnisse doch vollkommen ausreichend waren und nur nochmal abgestempelt werden mussten.

Koreanisches Barbeque in Peking

Koreanisches Barbeque in Peking

Trotz eines ausgedehnten Mittagessens und meiner Beteuerungen, dass es mir wieder prächtig ginge, weigerte sich Lan Lan strikt, jemals wieder eine U-Bahn oder ein Taxi mit mir zu betreten. Ich hatte der Armen eine Heidenangst eingejagt. Da wird sie schon mit der neuen Mitarbeiterin losgeschickt, und die stirbt ihr halb weg! Weil zu Fuß gehen leider ausgeschlossen war, blieb nur noch eine Option: Bus. Um ehrlich zu sein, war auch die Rückreise, obwohl der angenehmste Teil, ein Abenteuer für sich. Abends fiel ich einfach nur noch wie ein Stein ins Bett. Mein erster Tag hatte mich mit voller Wucht umgehauen. Allerdings hatte ich am Ende auch das Gefühl, Peking im wahrsten Sinne des Wortes ein ganzes Stück näher gekommen zu sein.

PS: Übrigens habe ich ein paar Sachen über das „richtige“ Busfahren gelernt und Ihnen in einer kleinen Liste zusammen gestellt. Mehr dazu finden Sie bald im China Tours Magazin!

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China Videoimpressionen aus Nanshan

05. März 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Wer hätt’s gedacht? Rund um Peking gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich ausreichlich im (Kunst-)Schnee auszutoben und auf wilde Weise die Hänge runter zu preschen. -Manche mehr, manche weniger kontrolliert. So auch in Nanshan Ski Resort, eine knappe Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Ich war da, um ein paar Impressionen für Sie zu sammeln. (weiterlesen…)

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Neueröffnung: Brüssel Restaurant und Bar

02. März 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Ein Tipp für Peking: Wenn Sie belgisches Bier mögen, haben Sie jetzt die Gelegenheit, es auch in Peking zu genießen! Heute öffnet Brussels Restaurant & Bar seine Türen. Das Ganze wird von Mo Fan und Xiao Li betrieben, die für 15 Jahre in Belgien gelebt und anscheinend das wichtigste aus ihrer Erfahrung mitgenommen haben: Das Hauslogo enthält die berühmte Brunnenfigur Manneken Pis.

Wo? South Sanlitun, nahe von 1949: The Hidden City und gleich um die Ecke von Sanlituns Kro’s Nest

Wann und was? Momentan ist die Bar täglich von 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr geöffnet und hat unter anderem eine Auswahl an Waffeln, Muscheln und anderen belgischen Spezialitäten anzubeiten.

Besuchen Sie Peking mit unserem 6-tägigen Peking Special! Alle Infos zu dieser Reise finden sie hier.

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Augenblick, China: Vorstellung unserer neuen Live-Reporterin

27. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Ich bin nun fast vier Wochen in China und kann es immer noch nicht ganz fassen. Peking ist unglaublich riesig und verwandelt sich unermüdlich im Sekundentakt weiter. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich trotz meiner täglichen Erkundungstouren Jahrzehnte brauchen werde, um die Stadt wirklich kennen zu lernen. Über den Himmelstempel hinaus hält Peking unzählige erstaunliche Ecken und Kleinode für mich versteckt: hier um Babaoshan herum, wo ich wohne; in den verwinkelten Hutongs im Zentrum und in den unzähligen kleinen Restaurants und Straßenständen, die kunterbunt und scheinbar planlos wie Pilze überall aus dem Boden sprießen.

Live-Report aus Peking

Aber was erzähle ich eigentlich drauf los, ohne mich vorzustellen. Das ist so gar nicht meine Art. Aber daran können Sie schon sehen, wie sehr diese Stadt mich in ihrem Bann hält. Also – ich bin Anne – begeisterte Reisende, Sprachnärrin und fasziniert von Menschen, Essen und fremden Kulturen. Quasi fünf verrückte Menschen, die sich in einem Frauenkörper vertragen müssen. Und meistens auch tun. Hauptsächlich als Multimediajournalistin unterwegs, bin ich jetzt auch Ihre neue China Tours Live-Reporterin aus der Hauptstadt.

Live-Reporterin Anne Gonschorek

Live-Reporterin Anne Gonschorek

Wenn ich auf einem meiner Erkundungsgänge bin, sieht man mich häufig mit diversen Kameras, Fotoapparaten und einem Stativ beladen. Während ich versuche, das gesamte Equipment mit allen mir zur Verfügung stehenden Gliedmaßen unter Kontrolle zu halten, stelle ich gewöhnlich jemandem viele neugierige Fragen.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass meine Erfahrung mit Asien vor meinem Umzug hierher gleich Null war. Zwar spreche ich Englisch, Französisch und Spanisch, bin mir aber empfindlich darüber bewusst, dass mir diese Sprachen in China wenig nutzen werden.

Und weil hierzulande Dinge selten so laufen wie geplant und sich meine Kommunikationsfähigkeit bisher noch auf die mit technischer Ausrüstung beladenen Hände und Füße beschränkt, gerate ich immer wieder in interessante Situationen. Der Gedanke: „Augenblick mal, was?“ ist trotz all der vermeintlich neugewonnen Weisheiten mein ständiger Begleiter. Was diesen Gedanken hervorruft und wie die Frage in ihm beantwortet wird, das möchte ich in den nächsten sechs Monaten mit Ihnen teilen.

Logik in Peking

Peking ist eine Stadt im Aufbruch, eine Stadt der Gegensätze und Superlative. Doch vor allem ist Peking eines: anders. Sobald ich naiver Weise glaube, ich sei dahinter gekommen, wie etwas funktioniert, zieht die Stadt mal so eben neue Spielregeln aus dem Ärmel. Meine schöne Logik ist dahin und ich kann mein gesamtes Deutschsein zurück in den Koffer verfrachten. Kennen Sie das? Oft passiert es, dass ich einem chinesischen Verkäufer verwirrt nachstarre, der gerade mit meinem Geld in der einen und einem Wust an Kassenbons in der anderen Hand im allgemeinen Shoppingwahnsinn verschwindet.

Aber am Ende -und wenn auch vielleicht erst nach drei Stunden- bin ich stolze Besitzerin meines ersten Reiskochers/Luftbefeuchters/Staubsaugers/… So lerne ich jeden Tag dazu, bin auf der Jagd nach einem Chinesisch-Lehrer, der sich nicht scheut, weit raus in den Westen Pekings zu kommen, wage mich in allerlei fragwürdige Restaurants und beginne langsam, den chinesischen Knigge der öffentlichen Verkehrsmittel zu begreifen.

Augenblick, China – eine Kolumne

"Augenblick, China: Hanfu Kostüme"

"Augenblick, China: Hanfu Kostüme"

Was können Sie von den kommenden Kolumnenbeiträgen erwarten? Wenn alles so läuft, wie geplant (und ich bin mir sicher, dass wird es nicht – umso besser!), werde ich Ihnen aus Peking und dem Rest Chinas Geschichten, Menschen und Erlebnisse in Bild, Video und Text mit- und nahebringen. Da ich das Land zwar ohne vorherige Erfahrung jedoch mit viel Neugierde und offenen Augen erkunden werde, können Sie sich auf einen frischen Blick, viele hoffentlich nicht nur im Nachhinein amüsante Anekdoten und die Geschichten interessanter Menschen freuen. Ich hoffe, Sie werden mich auf meinen Entdeckungsreisen begleiten und freue mich über Ihre Kommentare, Anregungen und Beiträge!

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Pekinger Bauernmarkt

23. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Ein Tipp für Peking: Diesen Samstag findet der Pekinger Bauernmarkt statt. Bioprodukte, Wein, Käse und Handwerkskunst. Hier haben Sie die Chance, die beste Auswahl an saisonalen Früchten und Gemüse der Pekinger Biobauern zu probieren. Gönnen Sie sich ein wenig lokal produzierten Reiswein oder stöbern Sie durch das Angebot an handgemachten Seifen, Biokräutertees und ätherischen Ölen.

Wo? Erdgeschoss der Oceanwide International Arcade

Wie hin? Die nächste U-Bahnhaltestelle ist Tuanjiehu und liegt auf Linie 10. Nehmen Sie den Nordost-Ausgang und steigen Sie in Buslinie 302. Ihre Endhaltestelle ist Dougezhuang. Die Arkaden sind genau gegenüber der Commercial Bank auf der rechten Seite.

Besuchen Sie Peking mit unserem 6-tägigen Peking Special! Alle Infos zu dieser Reise finden sie hier.

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Apple in China: Namensstreit um ipad

23. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Das chinesische Unternehmen Proview Shenzhen beansprucht die Namensrechte auf den Namen ipad und will mit einer Klage gegen den Konzern Apple ein Verkaufs- und Werbeverbot des beliebten Tablet-Computers des amerikansichen Konzerns erreichen. Apple hingegen bekräftigt, die weltweiten Namensrechte 2009 rechtmäßig von dem Schwesterunternehmen Proview Taiwan gekauft zu haben. Der Konzern drohte außerdem an, mit einer Verleumndungsklage gegen das chinesische Unternehmen vorzugehen. Dieses wartet auf ein Entschädigungsangebot von Apple. Die Gerichtsprozesse laufen noch. (Quelle: Zeit online)

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Noch nie so viele Deutsche in China wie im Jahr 2011

21. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Im vergangenen Jahr reisten so viele Deutsche nach China wie noch nie zuvor. So zählte die China National Tourism Administration (CNTA) im Jahr 2011 637.000 Besucher aus Deutschland, was einem Wachstum von 4,67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit ist Deutschland zugleich das wichtigste Quellenland in West-Europa für Reisen in das Reich der Mitte.

Weltweit besuchten über 57.580.000 Touristen die Volksrepublik China, was einem Wachstum von 3,44 Prozent entspricht. Damit bleibt China auf den dritten Platz der weltweit beliebtesten Reiseländer. Eine Prognose der Uno-Welttourismusorganisation (UNWTO) sagt voraus, dass China spätestens bis zum Jahr 2020 das beliebteste Reiseziel der Welt sein wird und Frankreich und die USA von den vorderen Plätzen verdrängt haben wird.

Wollen auch Sie ins Reich der Mitte? Dann stöbern Sie doch mal in unseren China Tours- Reisen!

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Demokratieversuch in chinesischem Fischerdorf: Wahlen in Wukan

13. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Nach einer Reihe von Protesten gegen korrupte Parteifunktionäre werden in dem Fischerdorf Wukan im südchinesischen Guangdong nun erstmals freie Wahlen für das Dorfkommittee abgehalten. Die Tatsache, das jeder kandidieren kann, nicht nur von der KP nominierte Kandidaten, macht die geheime Wahl zu einem Demokratieversuch, den es in China so noch nicht gegeben hat. Das Dorf Wukan war Ende letzten Jahres als Rebellendorf bekannt geworden, als die Dorfbewohner tagelang gegen die Korruption der örtlichen Behörden protestiert hatten. Die Wahlen, die nun abgehalten werden, gelten als Zugeständnis und sind anscheinend von der Regierung genehmigt, da die Nachrichtenagentur Xinhua ebenfalls darüber berichtete. (Quelle: Spiegel Online)

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Die neue Ausgabe von GEO Special: China

08. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Zeitungsleser im Hutong

Wir wussten es ja schon immer, und nun schließt sich auch das renommierte Magazin GEO Special unserer Meinung an: China wird als Reiseland immer attraktiver. Schreckten vor Jahren wohl viele Touristen noch vor dem allzu fremden Land zurück, scheint die Neugier der Menschen auf China heute so sehr zu wachsen, dass immer mehr das Land  mit eigenen Augen zu Gesicht bekommen möchten. Von GEO Special ist nun eine neue Ausgabe erschienen, in der sich alles um das Reich der Mitte dreht .

Die neue Ausgabe von GEO Special widmet sich China

Die neue Ausgabe von GEO Special widmet sich China

Keine andere Nation erlebt aktuell eine derart rasante Beschleunigung wie die Volksrepublik. Wolkenkratzer schießen aus dem Boden, Hochgeschwindigkeitszüge der neuesten Generation verbinden die Metropolen, Bauprojekte nie gesehener Größe nehmen Gestalt an. Das bevölkerungsreichste Land der Erde schwingt sich zu einem Global Player auf. Gleichzeitig ist Chinas Entwicklung noch voller Widersprüche und Ambivalenzen: Gerade der Gegensatz zwischen Stadt und Land ist hier so groß wie kaum irgendwo sonst.
Das neue GEO Special China zeigt deshalb ein ebenso überraschendes wie abwechslungsreiches Bild des neuen Chinas: Reporter spürten dem Lebensgefühl junger Chinesen nach, die als Einzelkinder vor völlig anderen Herausforderungen stehen als noch ihre Elterngeneration. GEO Special-Teams erlebten den boomenden Tourismus auf der Tropeninsel Hainan, erkundeten auf Fahrrädern das Leben jenseits der großen Städte und ließen sich von einem professionellen Foodhunter in die Geheimnisse der chinesischen Küche einführen.

Ausdrucksstarke Fotos zeigen zudem den Alltag der Menschen sowie die beeindruckenden Naturlandschaften Chinas. Außerdem bietet das Heft auch umfangreichen Reise-Nutzwert: Ausgewählte, vor Ort überprüfte, Routen eröffnen sowohl China-Neulingen als auch –Kennern Einblicke jenseits ausgetretener Pfade. Insider-Tipps machen Städte wie Shanghai oder Peking noch sehenswerter, beschreiben Wandertouren und außergewöhnliche Erlebnisse – etwa Pandas füttern in einer Schutzstation.

Das 148 Seiten starke Heft mit umfangreichem Serviceteil kostet 8,50 Euro (15,90 Euro mit DVD Wildes China). Weitere Informationen unter www.geo-special.de

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Chinesisches Rezept zum Laternenfest: Klebreis mit roten Bohnen

06. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Chinesische Küche

Für Europäer ist es vielleicht ungewohnt, aus roten Bohnen eine Süßspeise zu machen – in China eine ganz normale Sache. Zum chinesischen Laternenfest gibt es ein traditionelles chinesisches Rezept für kleine Kugeln aus Klebreisteig mit einer süßen Füllung, die das Zusammenfinden der Familie symbolisieren. Der Brauch, beim Yuanxiao-Fest Laternen anzuzünden, entstand im ersten Jh. v. Chr. und ist bis heute weit verbreitet. (weiterlesen…)

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