Mit ‘chinesische Kunst’ getaggte Artikel


Taiwan Blog: Taiwan mit Tuschemalerei – von Ilka Schneider

01. Februar 2012 veröffentlicht in Nahaufnahme

Die in Oberbayern geborene Autorin und Malerin Ilka Schneider interessierte sich schon als Kind für die chinesische Kultur. Von 2005 bis 2006 lebte sie ein Jahr auf Taiwan. Hier nahm sie Unterricht in chinesischer und japanischer Tuschmalerei und Kalligraphie.
In ihrem Taiwan Blog wird jeder Eintrag mit einer ihrer Tuschmalereien geschmückt. Dazu macht sich die Autorin allerlei Gedanken, wie in ihrem aktuellsten Eintrag zum Beispiel zum Jahr des Drachen und chinesischer Astrologie. Ihre Artikel, die humorvoll geschrieben und mit viel Wissen über die chinesische Kultur angereichert sind, erzählen außerdem von den eigenen Erfahrungen der Autorin in China und Taiwan. Man kann ihnen monatlich unter http://taiwan.dryas.de folgen.

Share

Buchtipp: Die verborgenen Talente der Blumen

08. Dezember 2011 veröffentlicht in Heimspiel

“Blumen sind in China ein beliebtes Symbol für Frauen, weil Frauen genauso schön, anmutig, duftend und still sein sollten. Doch es gab in der chinesischen Geschichte immer wieder Blumen, die lauter waren, die eine Stimme erhoben, die ihnen eigentlich nicht zugestanden wurde. Die sich nicht in ein geschütztes Heim drängen ließen, sondern mitmischten in der großen chinesischen Welt. Bei uns sind diese Frauen nahezu unbekannt.”

„Die verborgenen Talente der Blumen“ ist das dritte Buch der Autorin und Malerin Ilka Schneider, die 1968 in Oberbayern geboren wurde und sich seit frühester Kindheit für die chinesische Kultur interessierte. Von 2005 bis 2006 verbrachte sie ein Jahr in Taiwan und gibt heute in Berlin außerdem Unterricht in Tuschmalerei.

In ihrem Buch stellt die Autorin das Leben acht starker Frauen aus über drei Jahrtausenden und sieben Dynastien vor, in rund 40 faszinierenden Tuschmalereien und gut recherchierten, unterhaltsam geschriebenen Texten. Darunter völlig Vergessene wie die Generalin Fu Hao oder die Piratin Zheng Yi Sao sowie Verehrte wie die Gelehrte Ban Zhao und die Dichterin Li Qingzhao.

Die Recherche zu ihrem Buch dürfte nicht ganz leicht gewesen sein.  Wie die Autorin auch in ihrem Vorwort anmerkt, sind viele Quellen zu historischen weiblichen Persönlichkeiten aus China mit äußerster Vorsicht zu genießen. E ben weil Frauen, wenn sie denn “gute Frauen” waren, pietätvoll, gehorsam und unterwüfig zu sein hatten. Hochgehalten wurde höchstens noch das Ideal der Mütterlichkeit. Was aber, wenn eine Frau zu intelligent und willensstark war, um sich unterzuordnen und es gar schaffte, politisch erfolgreich zu sein? Solche Frauen wurden in der chinesischen Geschichtsschreibung dann schnell zu machtgierigen, intriganten, gar grausamen Tyranninnen, die andere und ihr Land ins Verderben rissen.

Umso erfreulicher, wenn dann in Büchern wie diesem, den Interessierten die Möglichkeit geboten wird, tiefere Einblicke in die weibliche chinesische Geschichte zu erhaschen.

„Es genügen wenige Striche um ein kleines Meisterwerk zu schaffen.” Münchener Merkur zu den Tuschebildern Ilka Schneiders

ISBN: 978-3-940855-28-2, Dryas Verlag”

Hier geht’s zu weiteren Buchtipps.

Share

Peking 360°: Alles auf Zucker!

24. Oktober 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Die Luft bahnt sich ihren Weg. Die klebrig-zähe Masse in der kleinen Holzform beginnt sich träge zu wölben. Vor Xiangxiangs Augen bläht sich langsam eine gold-braune Seifenblase auf. Der Fünfjährige lässt die unförmige Kugel nicht aus den Augen. Immer größer wird der „Ball“, bis er sich schließlich ganz von der Form ablöst und hinunter fällt, genau in die Hände von Herrn Yang.
Herr Yang ist Zuckerkünstler. Seit vier Generationen wird das Handwerk in der Familie weitergegeben. Häufig anzutreffen sind Pekings Zuckerkünstler allerdings nicht, denn das „candy-blowing“ gehört zu einer aussterbenden Art. Xiang Xiang allerdings hat Glück. Beim Familienausflug in den Alten Sommerpalast hat er sie entdeckt, die bunten Figuren, die Herr Yang auf einer Stange ausgestellt hat. Xiang Xiang muss nicht lange überlegen. Er lässt drei Kuai in das Holzkästchen fallen und bestellt eine Hunde-Figur. Bisher ist von der allerdings noch nicht viel zu sehen. (weiterlesen…)
Share

Reisetipp Shanghai: Das Propaganda Poster Art Center in Shanghai

12. Oktober 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Ein heißer Tipp für kühle Regentage und für Kunstliebhaber ist das Shanghai Propaganda Art Center im Französischen Viertel. Ganz unscheinbar befindet es sich im Keller eines riesigen Wohnkomplexes und verbirgt dort in Form bunter Propaganda-Poster Chinas zwanzigstes Jahrhundert.

Die Plakate erzählen mehr als tausend Worte. Sie geben einen Einblick in die Ereignisse und Themen damaliger Zeiten, ja vermitteln gar die Stimmung. Als Sprachrohr der kommunistischen Partei waren die Poster vor allem in den ländlichen Regionen, da hier die Bevölkerung nicht lesen und schreiben konnte, DAS Werbemittel. (weiterlesen…)

Share

Kultur und Kunst in Peking: Ein Besuch des Chinesischen Nationalmuseums

08. Juni 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Bei der Rundreise “China entdecken” erlebt man 23 Tage China pur! Neben den Reisterrassen in Longsheng und einem Besuch der Pandabären in Chengdu, steht auch die Metropole Peking auf dem Reiseplan. Ist man einmal am bekannten Tian’anmen Platz, so bietet sich eine Besichtigung des Nationalmuseums an der Ostseite des Platzes an./ Unsere Mitarbeiterin Ulrike Hecker erkundete auf dieser Reise das Museum und berichtet davon. (weiterlesen…)

Share

Tee – Chinas kostbarstes Nass

15. April 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

In China wird Tee nicht nur getrunken, er wird zelebriert und Schluck für Schluck genossen. Sehen, riechen, schmecken, atmen, eine Teezeremonie ist ein Erlebnis für die Sinne. Eine professionelle Teezubereitung erfordert eine zweijährige Ausbildung. Ein Beruf, der heute allerdinge immer seltener gelehrt wird.

Eine Teezeremonie wird an einem kunstvoll geschnitzten Holztisch durchgeführt. Die Teetrinker sitzen auf winzigen Hockern und auch das Teegeschirr sieht aus als käme es aus einem Puppenhaus. Der Besucher aus dem Westen fühlt sich ein bisschen wie Schneewittchen bei den sieben Zwergen. Das Gefühl der eigenen Plumpheit (weiterlesen…)

Share

Blickwinkel – Chinesische Emanzipation

11. Februar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Emanzipation auf Chinesisch

Emanzipation auf Chinesisch

Wer sich mit China beschäftigt, hat sicherlich schon mal von den berühmten Terrakotta-Kriegern in Xi’an gehört – aber auch von den Terrakotta-KriegerINNEN? Ein wahres Zeichen der Emanzipation im klassischen China!

Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um ein modernes Kunstwerk, das geschichtsträchtige Elemente chinesischer Handwerkskunst mit modernen Einflüssen verbindet. Aufgenommen im 798 Kunst Distrikt in Beijing.

Share

Chinas TOP5 – kultureller Austausch

31. August 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Moderne Musik aus China: Tian

Moderne Musik aus China: Tian

Im gesamten Stadtgebiet Hamburgs finden im September spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen statt– von der Shanghaier Band ‚Tian’, die auf dem parallel stattfindenden Reeperbahn Festival ihre rockigen Klänge zum Besten gibt über interessantes Kinoprogramm bis hin zur ‚Beijing View’.

Bei letzterer handelt es sich um eine Ausstellungsreihe, die die Auseinandersetzung chinesischer Künstler mit Gegenwart und Vergangenheit zum Thema hat. Grund genug, sich im September einmal abseits der gängigen Medien mit dem Reich der Mitte auseinanderzusetzen .

Top 1 | Kunst (weiterlesen…)

Share

EXPO 2010 in Shanghai – ein Event, viele Eindrücke

17. Juni 2010 veröffentlicht in Wegweiser

Künstler vor dem polnischen Pavillon

Künstler vor dem polnischen Pavillon

Mittlerweile sind 47 Tage vergangen, seit die EXPO ihre Pforten für die Besucher geöffnet hat und der Besucherstrom reißt nicht ab. Kein Wunder, denn auf den 5,28 Quadratkilometern der EXPO-Fläche, die sich auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses erstreckt, gibt es jeden Tag etwas Neues zu sehen und zu entdecken.

Fast täglich und jede Woche gibt es neue Events und Thementage, die auf dem riesigen Gelände eingeläutet werden und die für Input bei den Besucher sorgen. Bei der Fülle an Events fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Wir haben für Sie von den ‚latest News’ auf dem EXPO-Gelände einige rausgesucht und stellen sie hier vor: (weiterlesen…)

Share

Kunst eint Tradition und Moderne

29. April 2010 veröffentlicht in Wegweiser
Harmonie zwischen Tradition und Moderne

Harmonie zwischen Tradition und Moderne

Bei Glen Yuan steht schon einmal die Polizei im Atelier, Hang Quingshi besinnt sich auf alte Traditionen. Die Kunst in China ist äußerst vielseitig. Das zeigen Künstler und Galerien in Peking, Shanghai und Suzhou. / Von Kathrin Konyen

„Das sind Mao, Jesus und ich“, erklärt Glen Yuan mit einem schelmischen Grinsen. Er steht vor einem Gemälde, das in seiner Machart stark an ein Triptychon eines Altars erinnert. Um die Provokation auf die Spitze zu treiben, hat der Künstler die drei Männer nackt gemalt.  Nicht nur der Regierung Chinas ist Glen Yíuan mit seinen Arbeiten ein Dorn im Auge – auch in den USA ist es ihm nicht erlaubt (weiterlesen…)

Share