Mit ‘chinesische Sprache’ getaggte Artikel


Die chinesische Sprache und ihre Töne

18. Juni 2012 veröffentlicht in Wegweiser

Hochchinesisch (oder auch Mandarin genannt) gilt als eine der am schwersten zu erlernenden Sprachen der Welt. Im Gegensatz zu anderen komplizierten Sprachen, wie etwa dem Schwedischen oder dem Russischen, liegt die Problematik des Mandarin jedoch nicht in der Grammatik. Denn diese ist vergleichsweise einfach, da es keine Deklinationen oder Unterscheidungen nach Geschlecht gibt. Auch der Satzbau ist dem Deutschen gar nicht so unähnlich. Schwierig wird es erst wenn es um die Aussprache geht. So kennt das Mandarin vier verschiedene Töne (oder ganz genau genommen fünf). Eine Silbe, etwa „ma“, kann unterschiedlich gesprochen werden und auch etwas anderes bedeuten.

  • Im ersten Ton, der in einer etwas höheren Tonlage und recht langgezogen gesprochen wird, kann „ma“ beispielsweise „Mutter“ bedeuten und wird 妈 geschrieben.
  • Das „ma“ im zweiten Ton wird so gesprochen wie ein deutsches Satzende, wenn man beabsichtigt, eine Frage zu stellen. Es kann „Hanf“ bedeuten und wird dann 麻 geschrieben.
  • Der dritte Ton wird zunächst von der Tonlage her fallend und anschließend wieder ansteigend gesprochen. Das „ma“ im dritten Ton kann etwa „Pferd“ (马) heißen.
  • Beim vierten Ton spricht man die Silbe so, dass sie nach hinten abfällt. Dies lässt den vierten Ton etwas streng wirken. Zufälligerweise passt bei der Silbe „ma“ im vierten Ton auch ihre Bedeutung, nämlich „schimpfen“ (骂).
  • Wie bereits angedeutet gibt es noch einen „fünften“ Ton. Dieser wird meist nicht offiziell als eigener Ton genannt, ist aber als ein solcher zu sehen. „Tonlos“ wird eine Silbe manchmal am Ende eines Satzes, vor allem dann, wenn sie als Partikel fungiert. So ist ein tonloses „ma“ (吗) am Satzende etwa ein Fragepartikel. Allerdings bedeutet „tonlos“ nicht, dass die Silbe nicht gesprochen wird. Sie wird durchaus gesprochen, jedoch eher in einer sehr gehauchten, kurzen Variante.

Um die chinesische Sprache zu erlernen braucht es oftmals etwas länger. Vor allem benötigt man dafür ein gutes Sprach- und am besten auch Tongefühl. Musiker sollten es hierbei also etwas leichter haben als Menschen, die nicht so musikbegabt sind. Am schnellsten bringt man seine Sprachkenntnisse – wie auch bei anderen Sprachen – durch entsprechende Sprachreisen auf Vordermann. Ein empfehlenswerter Anbieter dafür ist etwa Solegro, den Sie hier finden. Viel Spaß beim Lernen!

Share

Fremdsprachen effektiv lernen bei einem Sprachurlaub

02. Mai 2012 veröffentlicht in Wegweiser

Eine fremde Sprache zu erlernen ist besonders langwierig. Vor allem Chinesisch stellt diesbezüglich ein großes Hindernis dar. Die Sprache ist so komplex und man wird auch im Alltag nicht oft damit konfrontiert. Außerdem gibt es noch nicht viele Organisationen und Schulen in Deutschland, an denen man die Sprache von qualifizierten Chinesisch-Lehrern beigebracht bekommt. Viel besser ist es da, direkt in China zu lernen.

Diejenigen, die es selber schon einmal ausprobiert haben, wissen, dass eine Fremdsprache am einfachsten gelernt werden kann wenn man sie in dem entsprechenden Land lernt. Dementsprechend haben sich schon seit vielen Jahren Sprachschulen etabliert, die ihren Schülern die entsprechenden Sprachen bei einem Sprachurlaub direkt vor Ort vermitteln.

Besonders hilfreich ist auch, während des Aufenthalts im fremden Land in einer Gastfamilie zu leben. Dies verbessert die Sprachkenntnisse gleich noch schneller, man hat direkt Anschluss und lernt Land und Leute besser kennen. Normalerweise findet der Unterricht in kleinen Gruppen statt, je nach Sprachlevel der Schüler. Auf diese Weise wird ein effektiver Lerneffekt garantiert. Und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

Share

„Typisch China“

06. Juli 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Viele Menschen haben, auch wenn sie noch nie im Reich der Mitte waren, klare Vorstellungen davon, was „typisch chinesisch“ ist. Hier einige der bekanntesten, typisch nicht chinesischen Vorurteile. / von Friederike Hartz

In Puncto Essen kann man den Chinesischen nichts vormachen. Die berühmte chinesische Küche gilt als eine der besten der Welt und ist so auch rund um den Globus beliebt. Doch nirgends werden die Spezialitäten so genossen wie im Reich der Mitte. „Die Chinesen haben keine Manieren. Sie schlürfen, rülpsen und pupsen sogar am Tisch!“ Diese No-Go‘s in der westlichen Welt haben in China aber eine ganz besondere Bedeutung. Sie sind als Zeichen dafür zu erkennen, dass das Aufgetischte mundet und dass der Koch seine Arbeit gut gemacht hat. (weiterlesen …)

Share

Nur nicht zu bescheiden!

15. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Der erste Eindruck zählt – das gilt auch für den Auftritt bei potenziellen chinesischen
Geschäftspartnern
: Wer sich ins rechte Licht rücken will, muss an seiner Außendarstellung
arbeiten. Von Name bis Webseite muss alles passen. /Ein Artikel von Shau Chung Shin und  Sven Meyer

Grundsätzlich funktioniert eine gelungene Zielgruppenansprache in China wie überall sonst auch: Sie muss auf die Bedürfnisse und Eigenschaften der angesprochenen Empfänger zugeschnitten sein. Und sie muss den Nutzen eines Produktes, einer Leistung oder einer Kooperation überzeugend vermitteln. Doch die Art der Kommunikation, die Werte und Gewohnheiten unterscheiden sich grundlegend von denen in Deutschland. Nach wie vor jedoch werden diese Unterschiede von vielen China-Neulingen unterschätzt. (weiterlesen …)

Share

“Gras is napping” – chinesische Hinweisschilder mal anders

13. Mai 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Die chinesische Sprache beherrschen die meisten Touristen von außerhalb nicht. Als Verständigung ist das Englische da das beste Mittel. Dass es von der chinesischen Seite her mit der westlichen Sprache noch das eine oder andere Sprachproblem gibt, zeigen folgende unterhaltsame und komische Hinweisschilder. /Entdeckt und fotografiert von unserer Mitarbeiterin Ulrike Hecker, die gerade mit der Rundreise “China entdecken” unterwegs ist.

Den interessanten Artikel zu den Bildern, können Sie hier nachlesen.

Share

Hinweisschilder in China

12. Mai 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

China ist in der internationalen Community angekommen. Besonders seit den Olympischen Spielen 2008 bemüht man sich, alle Wegweiser, Straßenschilder und Sehenswürdigkeiten in mindesten zwei Sprachen auszuführen: Chinesisch und Englisch. /Ein Artikel von unserer Mitarbeiterin Ulrike Hecker.

Ulrike im Steinwald

Ulrike im Steinwald

Das ist sehr hilfreich für den Touristen, der in der Regel keine chinesischen Schriftzeichen lesen kann. Man braucht auch nicht immer seinen Reiseführer in der Hand zu halten, denn die interessantesten  Sehenswürdigkeiten werden detailliert in Englisch erklärt. (weiterlesen …)

Share

Shanghai Inside: Namhaftes Disaster

02. Mai 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

„Dear King“, schreibe ich. Auch wenn diese Anrede anderes vermuten lässt, ist meine Email keineswegs an eine herausragende Persönlichkeit gerichtet. Wie fast jeder Chinese hat sich King einen englischen Namen zugelegt. Und seine Wahl fiel auf ‚König‘, einer der häufigsten Familiennamen in China. Gewöhnungsbedürftig wird das Ganze erst auf Englisch und als Vorname.

Es ist natürlich sinnvoll für Chinesen sich einen englischen Namen zuzulegen. Denn welcher Ausländer kann schon einen Namen wie z.B. „Zhang Xiaojun“ richtig aussprechen? Korrekt wäre: Dschang Chsiaodchün. Ein unangemessener Name kann aber fatale Auswirkungen auf die berufliche und private Zukunft haben. Ein Englischlehrer aus Shanghai berichtete mir von einem Schüler, der sich ausgerechnet nach einer äußerst unpopulären Persönlichkeit der deutschen Geschichte benannte. (weiterlesen …)

Share

China Tv Tipps

Freitag, 17.05.2013
(17.15) Grüne Tomaten für Maos Erben - Ein deutscher Öko-Pionier in China (Phoenix)

Montag, 20.05.2013
(03:15) Das Tor des Drachen - Chinas langer Aufbruch (ZDF neo)

Freitag, 24.05.2013
(20:15) Wildes China (Phoenix)

Facebook