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Skifahren in China – Wo gibt’s denn so was?

17. Dezember 2009 veröffentlicht in Wegweiser
Winter in China

Winter in China

Bekannt als große Skifahrernation sind die Chinesen zwar nicht. Und ob Höhlenmalereien im chinesischen Altai-Gebirge aus der Altsteinzeit sie tatsächlich zu den Erfindern des Skifahrens erheben können, ist fraglich.

Dennoch eins ist sicher: Die Chinesen sind sportbegeistert und haben bereits ein paar Skigebiete geschaffen, die eine Reise wert sind.

Eine Autostunde von Peking entfernt befindet sich das Nanshan-Skigebiet. Es umfasst 21 Pisten, vom einfachen Anfänger-Hügel bis zur herausfordernden Buckelpiste. Der Skipass bietet Zugang zu zwei Viererliften, einem Doppellift und 13 Schleppliften. Zudem verfügt Nanshan über den besten Snowboard-Park in der Umgebung. Die technische Ausstattung ist auf höchstem Standard und stammt größtenteils – wie in anderen Skigebieten auch – aus europäischen oder amerikanischen Schmieden. Skiunterricht wird von chinesischen und internationalen Skilehrern erteilt. Neben Nanshan existieren noch viele kleine Skigebiete in der Umgebung von Peking wie Huaibei und Shijinglong.

Chinas größtes Skigebiet Yabuli befindet sich nahe der weltbekannten Eisskulpturen-Metropole Harbin im Nordosten des Landes. 20 Pisten mit bis zu 3.800 m Länge bieten den Urlaubern größtes Wintersportvergnügen. Aufgrund der langen Winter reicht die Saison hier bis in den April. Komfortable Hotels und Ferienhäuser beherbergen jedes Jahr zahlreiche Gäste, die an internationalen Wintersport-Festivals teilnehmen. (weiterlesen…)

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Im Vorgarten Shanghais

10. Oktober 2009 veröffentlicht in Wegweiser
Garten Pavillion in Suzhou

Garten Pavillion in Suzhou

Oben im Himmel ist das Paradies, auf der Erde Suzhou (…)“, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Diese Lobpreisung hat die Stadt im Südosten der Provinz Jiangsu vor allem ihren uralten Gärten zu verdanken. /von Cornelia Wolter

Wobei der Begriff Gärten nicht genau trifft, was alte Landschaftsarchitekten in Suzhou geschaffen haben – es sind eher kunstvoll gestaltete, dreidimensionale Landschaftsgemälde. Einige von ihnen gehören zum Unesco- Weltkulturerbe. Von den einst mehr als 200 meist privaten Gärten, die zwischen dem 10. und 16. Jahrhundert entstanden, sind heute etwa noch ein Drittel gut
erhalten. Darunter der „Garten des bescheidenen Beamten“ – er gehört zu den vier berühmtesten Grünanlagen Chinas. Er wurde, wie auch „Der Garten des Meisters der Netze“ oder der „Garten des Verweilens“, von wohlhabenden Beamten oder einflussreichen Politikern erbaut, nachdem diese als Pensionäre in ihre Heimatstadt zurückgekehrt waren. Für sie waren es Orte der Einkehr und Besinnung.

Einige der Besitzer zogen sich sogar als Eremiten in ihre Privatgärten zurück, um die alten chinesischen Schriften zu studieren. Modern ist der Garten des Suzhou-Museums. Diesen und den Museumsneubau hat leoh Ming Pei entworfen. Pei ist ein US-amerikanischer Architekt chinesischer Herkunft, der unter anderem durch den Bau des Musée du Louvre in Paris, mit der berühmten Pyramide (weiterlesen…)

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