Mit ‘HongKong’ getaggte Artikel


Hongkong RIECHtig erleben

22. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Viele Chinabesucher beginnen oder enden ihre Reise in Hongkong. Hongkong ist eine internationale Metropole, ein Blend aus London und Shanghai. Ein Mix der Kulturen: Briten, Chinesen, Kantonesen und Inder sind in der Stadt zu Hause, dazu kommen Einwanderer aus Süd-Ost-Asien und Expats aus der ganzen Welt. Doch nicht nur die Menschen hier sind exotisch und divers. Eine der vielen Besonderheiten der Stadt sind die Märkte. In Hongkong Central und Kowloon gibt es allerlei Exotisches und viel Unbekanntes zu entdecken. Unternehmen Sie einmal eine Reise für das Riechorgan und konzentrieren Sie sich auf die vielseitigen Gerüche.

Die Luft in Hongkong ist oft schwül, heiß und feucht, fast zähflüssig. Abgase gibt es in einer Stadt dieser Größe zwangsläufig. Diesen entflieht man am besten auf dem Blumenmarkt in Kowloon. Bei der Prince Edward Street werden Orchideen, Bambus, Kakteen und Rosen in allen Variationen angeboten. In den kleinen Läden duftet es besser als in jeder Parfümerie. (weiterlesen…)

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Hongkong Getaway

20. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Shoppingmalls, Märkte, Hochhäuser – das ist Hongkong. Strand, Fischerboote, tropische Wälder – auch das ist Hongkong. Die Metropole gehört zu den vielseitigsten Städten dieser Welt. Hier ein Tipp für alle Erholungsbedürftige, Naturliebhaber und Familien: Lamma Island.

Nur eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit der Fähre nach Lamma Island. Die Insel liegt um die Ecke von Hongkong Central. Die meisten Inselbewohner leben in Yung Shue Wan, einem verschlafenen Fischerdörfchen. Sampanboote liegen im Hafen, Fischlokale säumen die schmale Straße. Die ist sogar so schmal, dass selbst die Feuerwehr mit Quarts zum Einsatz fährt. Vor den Lokalen stolzieren Hummer und Shrimps (weiterlesen…)

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Tischgespräch mit unserem Geschäftsführer Liu Guosheng: China ist ein Ganzjahresziel!

16. Mai 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

China Tours bietet seine beliebtesten Rundreisen nun zum Top Preis an. Die Reisen werden in der Nebensaison ab November 2011 bis April 2012 durchgeführt. Wir haben uns mit dem Geschäftsführer von China Tours, Liu Guosheng, über das Reisen in der Nebensaison unterhalten.

China Tours Magazin: Herr Liu, was ist das Besondere an der Reisezeit von November bis April?

Liu Guosheng: Das Wetter ist zu dieser Zeit überraschend schön, weil es meist klar und die Luft sauberer ist. Außerdem sind die Temperaturen lange nicht so kalt, wie man es sich vorstellt und es gibt viel Sonnenschein.

Einen weiteren Vorteil sehe ich beim Besuch der Sehenswürdigkeiten. Während dieser Zeit sind, gegenüber der Hauptsaison, weniger Touristen vor Ort. So sind Chinas Highlights schöner zu besichtigen. Ein weiterer Pluspunkt in diesem Bereich ist der Service. Der Aufenthalt in Restaurants und Hotels ist auch angenehmer.

Nicht zu vergessen sei die Zeitersparnis. Aufgrund des geringeren Touristenaufkommens kommt man schneller von A nach B, da es zum Beispiel weniger Staus auf den Straßen gibt. (weiterlesen…)

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Tischgespräch: Von Hong Kong nach Australien – Wing auf Reisen

18. April 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

China Tours Mitarbeiterin, Nicol Hartz, ist für ein Jahr auf großer Weltreise. Natürlich zieht es sie auf ihren Reisen auch ins Reich der Mitte. Momentan tourt sie jedoch mit ihrem Backpack durch Australien. In einem Hostel in Sydney traf sie auf Wing (24 Jahre, Sozialarbeiterin aus Hong Kong) und nutzte die Gelegenheit für ein Tischgespräch.

Nicol: Was genau machst Du in Australien und wie lange bleibst Du?

Wing: Ich reise seit ca. einem halben Jahr durch Australien. Um Land und Leute kennen zu lernen, aber auch um zu arbeiten. Denn das Reisen hier ist nicht gerade günstig. Ich habe ein Work & Travel Visa und werde insgesamt ein Jahr hier bleiben. Leider ist meine Zeit schon zur Hälfte vorbei. Die Tage vergehen so schnell, wenn man auf Reisen ist. In Albany, an der Westküste Australiens, habe ich 3 Monate als Betreuerin für behinderte Menschen gearbeitet. Nach dem ich auch den Süden der Ostküste gesehen habe, bin ich nun auf Jobsuche in Sydney. (weiterlesen…)

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Barock im Reisfeld

14. Januar 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme
Diaolous von Kaiping

Diaolous von Kaiping

Rund um Kaiping zeigt sich China von der schrägen Seite

Wenn Herr Min bis in den fünften Stock auf die Dachterrasse klettert, fällt sein Blick auf ein Meer einsamer Türme, die wie arrangiert aus den grünen Reisfeldern ragen. Bis zum Horizont ziehen sich die „Diaolous“, bis zu acht Stockwerke hoch, jedes einzelne individuell verziert. Dennoch haftet den Türmen etwas Düsteres an. Sind es die Faust-dicken Fensterladen aus Metall, die Schießscharte? Die gewaltigen Mauern, die zahlreichen Einschusslöcher an den Monsun-zerfressenen Fundamenten?

Für Min ist dies keine Überlegung wert, meist fällt sein Blick sowieso nicht auf die Landschaft, sondern den kleinen Farbfernseher im Erdgeschoss. Als staatlich angestellter Wächter achtet er acht Stunden am Tag darauf, dass die Besucher keine persönlichen Fotos von den Wänden stehlen – überall blicken die früheren Besitzer ernst von der Wand, viele von ihnen im westlichen Anzug. Wer waren die Bewohner dieser seltsamen Anlagen?

Einmal Ausland und zurück

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in den südchinesischen Küstenstädten abertausende „Kulis“ angeworben, denn mit der Abschaffung der Sklaverei fehlten es in den Vereinigten Staaten und den britischen Überseegebieten an Arbeitern. Willkommen waren sie oft dennoch nicht. Viele von ihnen kehrten Ende des 19. Jahrhunderts daher wieder nach China zurück. Dort herrschte freilich das politische Chaos: Räuber, Banden, marodierende Soldaten, die Bedrohungen waren vielfältig, die Landbewohner schutzlos ausgeliefert. In Kaiping jedoch fanden die dynamischen Heimkehrer eine Lösung: Schon seit Jahrhunderten gab es in der Region Diaolou-Türme (wörtlich: Wach-Gebäude), in denen ganze Dörfer vor den Überschwemmungen des Monsuns Zuflucht fanden. Warum also nicht gleich Wohnhäuser im Stil der Schutztürme bauen? Natürlich mit Verzierungen, die schon auf den ersten Blick verrieten, aus welch weit entferntem Exil der Erbauer zurückgekehrt war. So erinnern die meisten Diaolou-Türme an westliche Barock-Elemente, die den chinesischen Erbauern im Westen besonders gut gefallen hatten. Andere wiederum ähnelten einer Moschee oder südostasiatischen Tempeln.

Unbekanntes Welterbe

Weitaus pragmatischer war die technische Ausstattung: Viele Inhaber ließen in den 1920ern starke Such-Scheinwerfer installieren, so dass sie eventuelle Angreifer auch im Dunkeln gut erkennen konnten.

Um die dreitausend solcher Türme soll es allein in der Umgebung der Stadt Kaiping gegeben haben, rund 1800 haben die politischen Wirren der Moderne überstanden.

Seit gut zehn Jahren werden viele der Türme auf staatliches Geheiß restauriert, 2007 schließlich wurden zahlreiche der Diaolous sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Touren nach Kaiping gibt es natürlich auch bei China Tours.

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Hongkong (Teil 2): Orte der Ruhe

15. Dezember 2010 veröffentlicht in Nahaufnahme
Faszinierende Aussichten vom Central Green Trail

Faszinierende Aussichten vom Central Green Trail

Hongkong – für viele ist dieser Name gleichbedeutend mit Shopping, Nachtleben und dem Flair einer großen, internationalen Metropole. Die Stadt ist bekannt für ihr stetes, geschäftiges Treiben zwischen sich übereinander türmenden Hochhäusern und britischem Kolonialflair, Einkaufszentren, die gut und gerne die Bevölkerung der ein oder anderen deutschen Kleinstadt aufnehmen könnten, und Singvogelmärkten.

Wer sich hierfür jedoch nicht begeistern kann, muss keinen weiten Weg auf sich nehmen, um völlig abschalten zu können. Der Central Green Trail z.B. eignet sich ebenfalls zum entspannen. Auf dem Victoria Peak gelegen – dem Berg im Zentrum von Hongkong Island –führt er von der mit Touristen übervölkerten Spitze zurück ins Tal. Bei Reisenden erstaunlicherweise recht unbekannt verläuft dieser kleine Wanderweg mitten in der Großstadt an dicht bewachsenen, subtropischen Berghängen entlang. Zwischen den Bäumen ergeben sich immer wieder faszinierende Blicke auf die Wolkenkratzer der Stadt – ein Bild umrahmt von sattem Grün. Kaum ein Mensch ist hier anzutreffen, das bunte Treiben auf den Straßen rückt in weite Ferne. Eine Oase der Ruhe, die leider etwas zu klein für ausgedehnte Wanderungen ist, sich aber umso mehr für einen morgendlichen Spaziergang eignet. (weiterlesen…)

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Hongkong (Teil 1): Das Pulsieren der Stadt

13. Dezember 2010 veröffentlicht in Nahaufnahme
an der Nathan Road in Kowloon

an der Nathan Road in Kowloon

Hongkong – eine Stadt die auf die Sinne eindrischt wie ein Presslufthammer auf den Asphalt, den er spalten will. Eng, bunt, laut. Dabei fehlen im Vergleich zu chinesischen Großstädten die hupenden Autos, die sich zu laut unterhaltenden, ja fast schon brüllenden Menschen und die – soviel Raum sei den gängigen Vorurteilen ausnahmsweise eingeräumt – gelegentlichen inbrünstigen Spuckgeräusche auf der Straße.

Doch auch ohne diese kann die einstige britische Kolonie durchaus überfordern mit ihren Strömen von Menschen, die zwischen Häuserschluchten dahin fließen. Die Enge der Strassen, von einem künstlichen Himmel aus Leuchtreklamen überspannt, kann anfangs sehr erschlagend wirken.

Nichtsdestotrotz macht genau dies den Reiz Hongkongs aus, lässt sich eine solche Szenerie doch in kaum einer anderen Stadt auf der Welt finden – ganz zu schweigen von der unglaublich dichten Atmosphäre. Jede Straßenecke hat etwas Interessantes zu bieten, aus den Seitengassen weht den Passanten der leckere Duft guter, einheimischer Küche entgegen und macht Appetit auf mehr.

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Tischgespräch: ‚Ich packe meinen Koffer und nehme einen Anorak und Taucherflossen mit’

12. Oktober 2010 veröffentlicht in Wegweiser
Stefan Bornholdt informiert

Stefan Bornholdt informiert

China ist ein großes Land. Von Nord nach Süd und von Ost nach West erstreckt es sich über viele Klimazonen. Deshalb ist Winter nicht gleich Winter. Wir haben unseren Chinaexperten Stefan Bornholdt gefragt, welche Regionen um diese Jahreszeit besonders empfehlenswert sind.

Frage: China im Winter! Welche Regionen eignen sich besonders gut für eine Reise in der kalten Jahreszeit?

Stefan Bornholdt: Eigentlich alle. Im Grunde ist das Land im Winter genauso vielfältig wie im Sommer. Das liegt an den großen Temperaturunterschieden. Während der Norden bei Minusgraden zu einem wahren Winterwunderland wird, können Sie in den Städten des Südens im T-Shirt oder Hemd durch die Straßen laufen. Auf der tropischen Insel Hainan können Sie sogar ganzjährig baden gehen und am Strand liegen. Die beste Reisezeit für China ist also das ganze Jahr über. (weiterlesen…)

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Einmal Hong Kong – Guilin bitte!

08. Juni 2010 veröffentlicht in Wegweiser
Floß auf dem Yulong

Floß auf dem Yulong

Von der Glitzermetropole Südchinas in die Abgeschiedenheit auf den Reisterrassen von Longsheng – ein Kontrastprogramm wie es schöner nicht sein könnte! /Ein Erlebnisbericht mit Bildern von Wolfgang Hechl

Meine erste Reise nach China führt mich direkt in die Megacity Hong Kong. Wir landen am frühen Morgen, es ist noch dunkel und es regnet. Ein Wetter wie in Deutschland, denke ich mir. Mit dem Mai fängt im Süden Chinas auch die Regenzeit an, ich bin also auf dieses Wetter vorbereitet. Dachte ich! Schon als wir den Flughafen verlassen, um in den Shuttlebus zu steigen, schlägt mir eine irre Hitze entgegen. Es sind 27° Celsius, die sich durch die Luftfeuchtigkeit von über 90% aber anfühlen wie in einer Sauna. Trotzdem angenehm nach dem langen und kalten Winter in Deutschland. (weiterlesen…)

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