Auf den ersten Blick verstellen Wolkenkratzer den Blick auf das kulturelle Erbe. Doch hinter den Kulissen lebt das alte China. / Von Bernd Schiller
Neonblumen blühen grell auf, Lichtkaskaden stürzen von den Hochhäusern. Es ist früher Abend, und die Luft über dem Huangpu-Fluss ist auf einmal ganz klar geworden. Stundenlang hatten tagsüber Smog und Nebel die City von Schanghai verhüllt, die wie keine andere für den Aufbruch und den Wandel Chinas steht. Eine Übermorgen-Stadt wird sie genannt, eine Metropole wie aus einem Science-Fiction-Film, gigantisch und unbarmherzig, ein Moloch mit offiziell 18, wahrscheinlich aber längst mehr als 20 Millionen Einwohnern. (weiterlesen…)














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