Mit ‘Natur’ getaggte Artikel


Travelogue Taiwan: Geopark Yeliuh

01. Dezember 2011 veröffentlicht in Wegweiser

Der Bus schnauft um die letzte Kurve und bleibt quietschend stehen. Die blau-weiße Blechkutsche hat es mit knapper Not den steilen Hang hinauf geschafft. Yeliuh! Passagiere für Yeliuh, hier bitte aussteigen. Was denn, hier? Mitten auf einer schlaglöcherdurchsetzten, vereinsamten Straße. Das muss ein Irrtum sein. Aber der Fahrer lässt sich nicht umstimmen. (weiterlesen…)

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Reisetagebuch Teil 3: Herbstmagie in Chengde

28. November 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Während die Dame am Eingang des “Freilichtmuseums” sich tiefer in ihren dicken Parker kuschelt, greifen wir zu Schal und Mütze und stapfen los. Im Gegensatz zu den bunten Farbmedleys, die die Palastgebäude der Hauptstadt schmücken, wirkt hier alles etwas gesetzter, bescheidener, ruhiger.

Eingangstor

Eingangstor der Sommerresidenz Chengde

Wir bereuen trotz Kälte nicht, nicht im Hochsommer gekommen zu sein, denn vor dem Hintergrund einer märchenhaften Herbstlandschaft entfaltet die vorherrschende Farbkombination aus grün, weiß und gelb ihre ganze Magie.  Eine weitere Besonderheit sind die vielen Holzarbeiten und -verzierungen, die nicht nur ein nettes Fotomotiv bieten, sondern das gesamte Spektrum der chinesischen Symbolwelt eingefangen haben. Und für Geschichtsinteressierte gibt es allerorts Informationstafeln zu den Daten der Kaiser und ihrer mehr oder weniger zahlreichen Nachfahren. Meiner Mitbewohnerin entgeht nicht, dass ihr Lieblingskaiser Kangxi mit 55 Sprösslingen besonders fleißig war. (weiterlesen…)

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Peking 360°: Peking sieht rot

02. November 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

“Und denkt daran, wenn ihr dieses Wochenende in die Westberge wollt, solltet ihr früh aufstehen…” Die Warnung der Radiomoderatorin erreicht mich an diesem Herbstmorgen zu spät, denn ich schlüpfe bereits durch die Haustür. Ich brauche Luft. Frische Luft. Und ein wenig Abstand von der Metropole. Aus diesem Grunde hat mich meine Freundin zu einem “Smog-Tag” mit Farbtherapie überredet:  Seit Mitte Oktober herrscht in Peking nämlich ganz offiziell Indian Summer: Das 23. “Rote Blätter-Fest” in den Xiangshan Bergen hat begonnen. (weiterlesen…)

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Bailixia-Schlucht: Ein Tag im Paradies

20. Oktober 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Zwei Zugstunden von Peking liegt das Paradies – jedenfalls laut Reiseführer. Neugierig auf das „Paradies auf Erden“, kämpfen meine Mitbewohnerin und ich tapfer gegen den Schlaf und nehmen den Frühzug gen Südwesten. Unser Ziel ist der Geopark Yesanpo in der Provinz Hebei. Denn genau dort soll unser Paradies liegen: die Bailixia-Schlucht (chin.百里峡).

Muster aus Sonne und Schatten im Schluchtabschnitt "Wunderland"

Muster aus Sonne und Schatten im Schluchtabschnitt "Wunderland"

Gemächlich schnaufend tuckert der Zug durch Pekings Stadtviertel Shijingshan, Fengtai und Fangshan gen Südwesten. Eine halbe Stunde vor der Endstation verwandelt sich unser Abteil in eine fahrende Markthalle. Die Einwohner von Yesanpo und Bailixia schwenken Visitenkarten und bieten den Reisenden günstige Übernachtungsmöglichkeiten in ihren Häusern an. Ausgestattet mit einem Blumenstrauß Visitenkarten steigen wir aus und folgen dem Labyrinth enger Gassen und dicht gedrängter Häuser hinunter zur Straße nach Bailixia. Es bleiben knapp zwei Kilometer Fußweg durch ausgestorbene Restaurantlandschaften und eine staubige Bauwüste.

Bereits wenige Meter nach dem Eingang zur Schlucht wird der Pfad enger, die Abschnitte steiler. Immer entlang des Flusses folgen wir den hoch aufragenden Felsen und bewundern die reiche Vegetation. Die erste Station ist das Tal der Skorpione, dessen Einwohner heute glücklicherweise nicht zu Hause sind. Die Bäume und Büsche krallen sich an steil abfallendes Geröll und geben nur teilweise den Blick auf kargen Fels frei. An manchen Stellen bricht sich das Sonnenlicht auf so merkwürdige Weise, dass subtile Muster entstehen. Die Besucher erwartet ein imposantes Spiel aus Sonne und Schatten, dazu Wasser in Farbstufen von dunkelblau bis grasgrün.

Eingang zur Bailixia-Schlucht

Eingang zur Bailixia-Schlucht

Über steile Treppen geht es weiter, immer entlang des Flusses. An einigen Stellen plätschern Bergquellen, an anderen kann man seltene Pflanzen bestaunen. Wir erreichen die „Zickzack-Schlucht”. Hier können Sie den Himmel nicht sehen, warnt das Schild am Eingang und es sieht wirklich so aus, als liefe der immer schmaler werdende Pfad ins Nichts. Die Felsen ragen beinahe senkrecht hinauf und sind so übereinander gestapelt, dass vom Himmel nur ein sehr weit entfernter blassblauer Streifen zu erhaschen ist.

Der Weg gabelt sich. Möglichkeit eins ist die lang gewundenen Treppenstufen in  Richtung Gipfel. Angesichts der Mittagshitze scheint Möglichkeit zwei da gleich viel verlockender: Wir nehmen die wenigen Stufen hinauf zur kleinen Seilbahnstation. Außer uns scheint heute niemand Seilbahn fahren zu wollen, trotz der Hitze entscheiden sich viele für den Aufstieg per pedes. Wir denken uns nichts dabei und ein letzter Blick auf die steilen, nicht enden wollenden Treppenstufen löscht auch den letzten Zweifel aus. Was man von unten nicht erahnt, die Seilbahnfahrt hat es in sich. Es braucht nur ein paar Meter, bis wir begreifen, warum die meisten die Stufen bevorzugen. In halb-offenen Gondeln geht es Angst einflößend langsam mit viel Geschaukel und beinahe senkrecht nach oben. Die Stille, die hier herrscht, wird nur ab und zu von den Schreckensrufen der Fahrgäste in uns entgegenkommenden Gondeln durchdrungen. „Habt ihr auch so viel Angst wie wir?” „Nein!…Mehr!” Und dabei sehen die kleinen 2-Mann-Gondeln in blau, gelb und orange so niedlich aus. Nur gut, dass unten genug Bäume stehen, um die Felsvorsprünge zu kaschieren, andernfalls wäre es wirklich gruselig. Die Minuten nach der Ankunft verbringe ich damit, meiner Begleiterin – die sich ihre erste Seilbahnfahrt etwas romantischer vorgestellt hatte - zu versichern, dass wir wirklich nur das Hinfahrtticket genommen haben und nicht noch einmal einsteigen müssen.

Ausblick vom Gipfel

Ausblick vom Gipfel

Glücklicherweise kommt uns Mutter Natur zu Hilfe: Der Ausblick vom Gipfel macht die Fehlentscheidung Seilbahn wieder wett. Damit ist unser Abenteuer aber noch nicht beendet. Schließlich müssen wir ja auch wieder nach unten. Schmal und steil winden sich die Holzstufen herab. Wir beginnen bei Stufe 536 und bezweifeln, dass man vom Gipfel aus in nur 536 Holzstufen das Tal erreichen kann. Auf der Hälfte, bei Ziffer „0″ dann die Erkenntnis: Ein Blick zurück zeigt, auf den Stufen sind in verblassender roter Farbe einige Daten der chinesischen Geschichte gemalt. Wir sind also nicht bei Stufe 0, sondern im Jahr Null angekommen. Beim Gedanken an die lange Historie Chinas machen wir uns auf einen sehr langen Abstieg gefasst und hoffen insgeheim bald im 21. Jahrhundert anzukommen.

Nachdem wir ein weiteres Stück geschafft haben, hören wir von unten einen erfreuten Ausruf: „Schau mal, wo wir sind. Nur noch 200 Jahre”, ruft die Dame mit sehr großer Sonnenbrille entzückt, schnauft kurz durch und zieht sich am Geländer um die Ecke und hinauf zur nächsten Stufe. Wir beschließen, ihr besser nicht zu sagen, dass es „vor Christi Geburt” noch weiter geht und sie noch mehr als das Doppelte vor sich hat. Unten angekommen, zittern immer noch die Knie von der Seilbahnfahrt; die Beine sind immer noch am Treppensteigen. Die Stufen enden im Jahr 481: „Beginn der Chinesischen Geschichtsaufzeichnungen”, steht da. Nachdem wir uns noch von der Akustik der „Echo-Höhle” überzeugt haben, geht es mit immer noch wackeligen Beinen in Richtung Ausgang. Wir sind uns einig, der Besuch in Bailixia hat sich gelohnt. Nur das mit dem Seilbahnfahren  lassen wir nächstes Mal besser aus.

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Plant for the Planet: Unaufhörliche Gletscherschmelze

28. September 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

China Tours liegt als Spezialist für China Reisen nicht nur das Wohl der Kunden am Herzen, sondern auch der Faktor Umwelt. Nicht umsonst sind wir Partner von dem Baumpflanz-Projekt Plant-for-the-Planet, welches sich als Ziel gesetzt hat, weltweit 1 Milliarde Bäume zu pflanzen. Das Projekt von Kindern für Kinder erlebt mittlerweile eine gobale Präsenz.

Anting, die Tochter von China Tours-Geschäftsführer Liu Guosheng, ist bereits Botschafterin.

Anting, die Tochter von China Tours-Geschäftsführer Liu Guosheng, ist bereits Botschafterin.

In den sogenannten Plant-for-the-Planet Akademien erfahren die Kids mehr über die Ursachen des Klimawandels und wie Umweltschutz betrieben werden kann. Wenn auch Ihr Kind Botschafter für Klimagerechtigkeit werden möchte, kann es eine der zahlreichen Akademien besuchen. Unter anderem findet eine Veranstaltung am 22.10.2011 in Hamburg statt.  Finden Sie hier alle Termine und Orte. Besuchen Sie eine Akademie mit Ihren Kindern auf einer China-Reise: unsere Rundreise “China for family” bringt Ihren Kindern neben Chinas Kultur und Bräuchen auch das Umweltbewusstsein näher.

Auf der Interntseite von Plant-for-the-Planet finden Sie alle Infos rund um die Schüler-Intiative sowie Neuigkeiten rund um den Klimawandel und -schutz. Unter anderem wird über die dramatische Gletscherschmelze an Nord- und Südpol berichtet, welche der deutlichste Indikator für den akuten Klimawandel ist. So wurde festgestellt, dass auch wieder in diesem Jahr  die Nordost- und die Nordwestpassage über Grönland im Sommer eisfrei war, so wie es bereits erstmals Anfang 2008 der Fall war. So sind die Temperaturen am Nordpol allein in den letzten 30 Jahren um 3 Grad Celsius gestiegen.

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Hongkongs Lunge – Lantau

22. Juli 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Hongkong ist für die meisten Hongkong Central, die dicht bebaute Insel vor der Küste. Oder Kowloon, dass Viertel mit den unzähligen Straßenmärkten. Die größte Insel von Hongkong aber ist Lantau mit ihren 150 km². Davon gehören 50% zu einem Naturpark und wer sich hier die Füße vertreten will hat auf dem 70 km langen „Lantau Trail“ reichlich Gelegenheit.

Die meisten Besucher kommen heute auf Lantau Island an. Hier befindet sich der neue Flughafen und entsprechend gut angebunden ist die Insel an Hongkong Central und Kowloon. Das schnellste und günstigste Transportmittel ist die Metro. Wer mit der Fähre fährt, bekommt mehr zu sehen. Auf der Insel selbst verkehren regelmäßig Busse zu den Hauptattraktionen. Eine lohnende Alternative ist die 5,8 km lange Seilbahn, die seit neustem die Metrostation mit dem Ngong Pin Plateau verbindet. Die Waggons schweben über die dichten Wälder und kurz vor dem Ziel bietet sich ein beeindruckender Ausblick über die unzähligen Inselchen und Felsbrocken im südchinesischen Meer bis nach Hongkong Central. (weiterlesen…)

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plant-for-the-planet: Kostenlose pdf zum Download

08. Juli 2011 veröffentlicht in Heimspiel

Unser Kooperationspartner plant-for-the-planet ist eine Schülerinitiative, die 2007 ins Leben gerufen wurde und sich seitdem für den Klimaschutz einsetzt. Weltweit werden Kinder dazu aufgerufen, Bäume zu pflanzen, um die globale Klimakrise zu bekämpfen.

China Tours Geschäftsführer Liu Guosheng und seine Tochter Anting, die bei Plant for the Planet mitwirkt.

China Tours Geschäftsführer Liu Guosheng und seine Tochter Anting, die bei Plant for the Planet mitwirkt.

Ziel dieser Initiative ist es, das Bewusstsein für den Umweltschutz sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu stärken und sich aktiv für eine Verbesserung der gegenwärtigen Klimasituation einzusetzen.Diese Idee hat sich schnell zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, in der sich mittlerweile Kinder aus 93 Ländern bei der Wiederaufforstung beteiligen. Seit 2009 sorgt die Kampagne „Stop talking. Start planting“ dafür, den Bekanntheitsgrad der Organisation weiter zu steigern und Spendengelder für das Pflanzen  von Bäumen zu gewinnen. Ziel dieser Kampagne ist es, die Menschen zum aktiven Handeln anzuregen, anstatt immer nur über die Probleme zu reden. (weiterlesen…)

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Shanghai Inside: Groß, Größer, botanischer Garten

27. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Shanghai ist eine Stadt der Superlative. Was keinen Rekord bricht, beeindruckt auch keinen Shanghaier. Anlässlich der Expo 2010 hat die Stadtregierung Shanghai deshalb mal eben den größten botanischen Garten Chinas eröffnet.

Der Chenshan Park liegt 30km außerhalb von Shanghais Zentrum in Songjiang. Dank des guten U-Bahnnetzes ist er aber relativ gut zu erreichen. Eine Berge- und Seenlandschaft mit Wasserfällen, die der Chinakenner eher in Südchina vermuten würde, erstreckt sich über 207 Hektar. Die Besucher fahren mit kleinen Elektroautos zu den 35 verschiedenen Themengärten. Rund tausend Arbeiter waren drei Jahre damit beschäftigt, (weiterlesen…)

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Hongkong Getaway

20. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Shoppingmalls, Märkte, Hochhäuser – das ist Hongkong. Strand, Fischerboote, tropische Wälder – auch das ist Hongkong. Die Metropole gehört zu den vielseitigsten Städten dieser Welt. Hier ein Tipp für alle Erholungsbedürftige, Naturliebhaber und Familien: Lamma Island.

Nur eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit der Fähre nach Lamma Island. Die Insel liegt um die Ecke von Hongkong Central. Die meisten Inselbewohner leben in Yung Shue Wan, einem verschlafenen Fischerdörfchen. Sampanboote liegen im Hafen, Fischlokale säumen die schmale Straße. Die ist sogar so schmal, dass selbst die Feuerwehr mit Quarts zum Einsatz fährt. Vor den Lokalen stolzieren Hummer und Shrimps (weiterlesen…)

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Blaue Berge, türkisfarbenes Wasser: Jiuzhaigou, das versteckte Juwel Chinas

10. März 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Kleine Reisebusse kämpfen sich langsam aber stetig steile Bergstrassen empor, die gesäumt sind von Abhängen und vereinzelten Siedlungen, zwischen deren Häusern bunte Fahnen im Sonnenlicht flattern. Den Serpentinen folgend öffnet sich der Blick immer wieder auf dicht bewachsene Täler überragt von hohen Wolken verhangenen Bergspitzen. Dann treten die Felsen langsam zurück und machen den Weg in ein flaches Hochplateau frei. Yakherden grasen träge am Straßenrand.

Der Weg von Chengdu, der Hauptstadt der bekannten zentralchinesischen Provinz Sichuan, in das Naturreservat Jiuzhaigou ist weit – rund 13 Stunden Busfahrt warten auf diejenigen, die sich die Reise zutrauen. Doch allein diese und ähnliche Bilder, wie sie sich den Fahrgästen entlang der Straßen immer wieder eröffnen, sind die weite Strecke wert. Dabei ist der eigentliche Höhepunkt der Tour noch gar nicht erreicht: Das seit 1992 zum UNESCO-Weltnaturerbe gezählte Jiuzhaigou-Tal im Nordwesten der Provinz lockt mit klaren Bergseen von einzigartiger Schönheit. „Einmal aus Jiuzhaigou zurückgekehrt, möchte man nie mehr andere Wässer sehen als diese.“ Ein Teil eines chinesischen Sprichworts, an dem durchaus viel Wahres ist. (weiterlesen…)

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