Mit ‘Presse’ getaggte Artikel


Tischgespräch: Liu Guosheng zur Deutsch-Chinesischen Allgemeinen Zeitung

14. Oktober 2011 veröffentlicht in Heimspiel

Im Juni 2011 ist das neue Projekt von China Tours Geschäftsführer Liu Guosheng zum ersten Mal erschienen – die Deutsch-Chinesische Allgemeine Zeitung (DCA). Diese richtet sich an interessierte Leser beider Nationen und soll den kulturellen Austausch zwischen China und Deutschland fördern. Die Ausgabe mit spannenden Themen rund um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Länder erscheint einmal im Monat und wir ziehen eine erste Bilanz mit Liu Guosheng.

China Tours Magazin: Herr Liu, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben. Wie sieht es momentan in der Redaktion aus, woran wird konkret gearbeitet?

Liu Guosheng: Mit den vielen Gründungsformalien sind wir endlich durch und wir dürfen bei der Namensführung auf die Kürzel „i.G.“ (Firma in Gründung) verzichten. Jetzt können wir uns ab der nächsten Ausgabe auf die inhaltlichen Aufgaben konzentrieren. Die Zusammenarbeit in der Redaktion muss weiterhin optimiert werden, denn wir haben mehrere freiwillige Unterstützer, die nicht vollzeitig in der Redaktion sitzen und die Abstimmungen kosteten uns immer noch zu viel Zeit. Aber wir sind auf dem richtigen Weg und das sehen Sie sicherlich auch an der Zusammensetzung der Themen in der nächsten Ausgabe. (weiterlesen…)

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Deutsch-Chinesische Allgemeine Zeitung

23. Juni 2011 veröffentlicht in Heimspiel

Heute erscheint die erste Ausgabe der „Deutsch-Chinesischen /von Friederike Hartz

Es ist endlich soweit! Heute, am 23. Juni 2011, wird die erste Ausgabe der „Deutsch-Chinesischen Allgemeinen Zeitung“ veröffentlicht.

Sie richtet sich an chinainteressierte Menschen beider Nationen und soll eine weitere Brücke zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur spannen. Der Verleger und Gründer von China Tours Hamburg, Liu Guosheng, hatte schon länger die Idee, eine solche Zeitung auf den Markt zu

Deutsch Chinesische Allgemeine Zeitung

Deutsch Chinesische Allgemeine Zeitung

bringen, um den „politisch-wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen China und Deutschland und ein besseres gegenseitiges Verständnis zu fördern“. Dieses Konzept ist einzigartig und die DCA ist heute die einzige deutsch-chinesische Zeitung im deutschsprachigen Raum.

Als Leser wird man über aktuelle Ereignisse, langfristige Vorhaben und Grundsätzliches informiert. Verschiedene Autoren aus der DCA-Redaktion bieten einen Einblick in 8 unterschiedliche Themengebiete, wie z.B. allgemeine Nachrichten oder Unterhaltung. Damit auch die chinesisch-sprachigen Rezipienten auf ihre Kosten kommen, werden zunächst Zusammenfassungen einiger Artikel in der chinesischen Sprache enthalten sein.

Seien Sie also gespannt auf interessante Berichte, Informationen und Reportagen über das Reich der Mitte und die deutsch-chinesische Beziehungen!

Sie möchten mehr von und über den Verleger Liu Guosheng lesen? Erfahren Sie mehr  in der Kolumne “Seitenwechsel”.

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Nur nicht zu bescheiden!

15. Juni 2011 veröffentlicht in Nahaufnahme

Der erste Eindruck zählt – das gilt auch für den Auftritt bei potenziellen chinesischen
Geschäftspartnern
: Wer sich ins rechte Licht rücken will, muss an seiner Außendarstellung
arbeiten. Von Name bis Webseite muss alles passen. /Ein Artikel von Shau Chung Shin und  Sven Meyer

Grundsätzlich funktioniert eine gelungene Zielgruppenansprache in China wie überall sonst auch: Sie muss auf die Bedürfnisse und Eigenschaften der angesprochenen Empfänger zugeschnitten sein. Und sie muss den Nutzen eines Produktes, einer Leistung oder einer Kooperation überzeugend vermitteln. Doch die Art der Kommunikation, die Werte und Gewohnheiten unterscheiden sich grundlegend von denen in Deutschland. Nach wie vor jedoch werden diese Unterschiede von vielen China-Neulingen unterschätzt. (weiterlesen…)

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Kunst eint Tradition und Moderne

29. April 2010 veröffentlicht in Wegweiser
Harmonie zwischen Tradition und Moderne

Harmonie zwischen Tradition und Moderne

Bei Glen Yuan steht schon einmal die Polizei im Atelier, Hang Quingshi besinnt sich auf alte Traditionen. Die Kunst in China ist äußerst vielseitig. Das zeigen Künstler und Galerien in Peking, Shanghai und Suzhou. / Von Kathrin Konyen

„Das sind Mao, Jesus und ich“, erklärt Glen Yuan mit einem schelmischen Grinsen. Er steht vor einem Gemälde, das in seiner Machart stark an ein Triptychon eines Altars erinnert. Um die Provokation auf die Spitze zu treiben, hat der Künstler die drei Männer nackt gemalt.  Nicht nur der Regierung Chinas ist Glen Yíuan mit seinen Arbeiten ein Dorn im Auge – auch in den USA ist es ihm nicht erlaubt (weiterlesen…)

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Schanghai

21. April 2010 veröffentlicht in Wegweiser

Der Bund bei Nacht - Shanghai

Der Bund bei Nacht - Shanghai

Glastürme und Wolkenkratzer wohin man blickt – keine Stadt verkörpert das neue China so wie Schanghai. / Von Marco Münster

Attraktionen: Sehenswert

Tops

+++Uferpromenade+++ Aushängeschild der Stadt ist der Bund. An der Uferpromenade am Huangpu-Fluss stehen historische Gebäude wie das ehemalige britische Konsulat (erbaut 1873). Berühmt auch das Peace Hotel von 1926. Es lohnt sich, einen Blick in die Lobby und den Ballsaal zu werfen. +++ Riesenturm +++ Schanghais spektakulärstes Gebäude ist der Jinmao Tower (88 Stockwerke, 340 m hoch) im Finanzzentrum Pudong. In den 90er-Jahren wurde auf dem Gelände noch Gemüse angebaut. Die Acht ist Glückszahl in China. In den Stockwerken 54 bis 87 befindet sich das Grand Hyatt, das höchstgelegene Hotel der Welt. +++ Traumtempel +++ Der Longhua-Tempel ist eine schöne (weiterlesen…)

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“Neue Welt” China

09. April 2010 veröffentlicht in Wegweiser

Essen an Chinesischem Marktstand

Essen an Chinesischem Marktstand

Faszination, Luxus, Genuss und Tradition / Von Klaus Lenser

Die Olympiade 2008 war das herausragende Erlebnis und ein Meilenstein für mehr Offenheit und Demokratie in China. Wer heute nach China reist hat nicht das Gefühl in einer kommunistischen Diktatur Gast zu sein.

Wer in das Land der aufgehenden Sonne fahren will sollte das aber nur mit Reiseanbietern planen, die über langjährige Erfahrung verfügen. Ein Spezialist ist China Tours in Hamburg, der Reiseanbieter wird von einem chinesischen Inhaber geleitet, der seine Angebote mit Rücksicht auf Ihre, aber auch auf die Wünsche seiner Landsleute auswählt.

Shanghai, eine 18 Millionen Metropole die den Vergleich mit jeder westlichen Hauptstadt standhält ist zu einem internationalen Business Center mutiert. Glaspaläste berühmter Architekten, breite Straßen, voll mit westlichen Luxuslimousinen und (weiterlesen…)

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Ab durch die Mitte – Im Sattel durch Peking

27. Februar 2010 veröffentlicht in Wegweiser
Blick über die Dächer der verbotenen Stadt

Blick über die Dächer der verbotenen Stadt

Die spannendste Art, die Millionen-Metropole Peking mit ihren Gerüchen, Geräuschen und Gegensätzen zu erkunden, ist per Fahrrad – aktiv Radfahren-Autorin Claudia Rammin machte den Selbstversuch.

Fahrrad fahren in Peking? Abenteuerlich! Gefährlich! Das fühlt sich an, als würde mir vorgeschlagen, durch die Kanäle von Amsterdam zu schwimmen oder auf einem mittelamerikanischen Highway spazieren zu gehen. Mir als Asphalt-Cowboy tollkühn einen Weg zu bahnen zwischen Millionen drängelnden Autos, Tausenden Bussen und Taxis, die wie Krebse abrupt die Spuren wechseln und Horden ungebändigter Fahrradfahrer und Fußgänger. Ich Großnase wage es dennoch, miete während meines mehrtägigen Aufenthalts in Chinas Metropole ein schwarzes schnörkelloses Eingang-Rad, Marke Giant, und schwinge mich in den Sattel. Mein Ziel: die Gigantomie der nach-olympischen Stadt zu erfahren und einzutauchen in ihre Seele. Und das, ohne im Stau zu stehen.

Neun Millionen Fahrräder

Peking hat 17 oder 19 Millionen Einwohner – wer weiß das schon so genau, wohl nicht einmal die Partei. Aber Peking hat garantiert neun Millionen Fahrräder, wie die britische Sängerin Katie Melua weiß und wunderbar singt: „There are nine million bicycles in Beijing, that‘s a fact, like the fact that I will love you till I die.“ Wie meine Millionen Mitfahrer radle ich ohne Helm und ohne Licht los, dafür mit mulmigem Magen. Eine Lampe ist nicht (weiterlesen…)

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Büro in Schanghai eröffnet

02. Dezember 2009 veröffentlicht in Wegweiser

Freut sich über sein neues Büro in Schanghai: Guosheng Liu, Chef von China Tours.

Freut sich über sein neues Büro in Schanghai: Guosheng Liu, Chef von China Tours.

Der Hamburger Spezialveranstalter China Tours baut sein Geschäft aus und eröffnet ein Service-Büro in Schanghai. Rechtzeitig zum Start der Expo 2010.

Neben den Büros in Peking und Guilin, soll das Büro in Schanghai hauptsächlich die Reisen zur Weltausstellung und Events von Firmen im Umfeld der Weltausstellung organisieren. Die Expo 2010 findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in der chinesischen Metropole statt. „Wir sind froh, dass wir es rechtzeitig vor der Expo geschafft haben“, sagt Geschäftsführer Guosheng Liu.

Mit dem Büro in Shanghai erweitert China Tours das Serviceangebot für die Reisenden und richtet das Portfolio auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten aus. Der Spezialist will vor allem Firmen ansprechen, die die Expo nutzen wollen um Kontakte in China zu knüpfen. Daher arrangiere das Servicebüro auch Pressekonferenzen, Roadshows oder exklusive Galaabende.

(FVW Online, 02.12.2009, 14:58 Uhr)

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Im Vorgarten Shanghais

10. Oktober 2009 veröffentlicht in Wegweiser
Garten Pavillion in Suzhou

Garten Pavillion in Suzhou

Oben im Himmel ist das Paradies, auf der Erde Suzhou (…)“, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Diese Lobpreisung hat die Stadt im Südosten der Provinz Jiangsu vor allem ihren uralten Gärten zu verdanken. /von Cornelia Wolter

Wobei der Begriff Gärten nicht genau trifft, was alte Landschaftsarchitekten in Suzhou geschaffen haben – es sind eher kunstvoll gestaltete, dreidimensionale Landschaftsgemälde. Einige von ihnen gehören zum Unesco- Weltkulturerbe. Von den einst mehr als 200 meist privaten Gärten, die zwischen dem 10. und 16. Jahrhundert entstanden, sind heute etwa noch ein Drittel gut
erhalten. Darunter der „Garten des bescheidenen Beamten“ – er gehört zu den vier berühmtesten Grünanlagen Chinas. Er wurde, wie auch „Der Garten des Meisters der Netze“ oder der „Garten des Verweilens“, von wohlhabenden Beamten oder einflussreichen Politikern erbaut, nachdem diese als Pensionäre in ihre Heimatstadt zurückgekehrt waren. Für sie waren es Orte der Einkehr und Besinnung.

Einige der Besitzer zogen sich sogar als Eremiten in ihre Privatgärten zurück, um die alten chinesischen Schriften zu studieren. Modern ist der Garten des Suzhou-Museums. Diesen und den Museumsneubau hat leoh Ming Pei entworfen. Pei ist ein US-amerikanischer Architekt chinesischer Herkunft, der unter anderem durch den Bau des Musée du Louvre in Paris, mit der berühmten Pyramide (weiterlesen…)

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Kunst, Kommerz und Kommunismus

10. Oktober 2009 veröffentlicht in Wegweiser
Garten des Meisters der Netze

Garten des Meisters der Netze

Im Dorf Songzhuang leben einige der bekanntesten Künstler Chinas. Sie testen in ihren Werken die Grenzen dessen aus, was die Regierung erlaubt / Von Cornelia Wolter

In Guolei Yuans Atelier ist es dunkler, als man es vom Arbeitsraum eines Künstlers erwarten würde. Doch genauso chaotisch: überall liegen Pinsel, Farbtuben, stehen Bilder herum – auf einem ist der Künstler zusammen mit Jesus und Mao Zedong zu sehen. „Die Regierung mag mich zwar nicht. Ich kann aber unbehelligt arbeiten, denn einige meiner Freunde sind Funktionäre“, sagt Guolei. Das klingt widersprüchlich, ist aber keineswegs ungewöhnlich in dem kommunistischen Wirtschaftswunderland China.

Guolei deutet auf ein Bild mit dem Titel „Die Redefreiheit betreffend“: Zu sehen sind zwei riesige Mikrofone, die auf einen kleinen Embryo gerichtet sind. Der groß gewachsene Maler wischt sich die Hände an seiner farbverschmierten Jeans ab und sagt: „In China habe ich Ausstellungsverbot, in den USA  uch.“ Es klingt fast ein wenig stolz. Im letzen Jahr wurden seine Bilder noch in den Vereinigten Staaten gezeigt. Dem nackten Mann musste er für die Ausstellung allerdings auf einem seiner Bilder eine Unterhose malen.

Der Maler lebt seit zehn Jahren in Songzhuang, genau wie mehr als 2 000 andere Künstler. Die Gemeinde liegt 40 Kilometer außerhalb  ekingsund besteht aus 47 Dörfern – in 20 davon leben Künstler. Schon 1993 gab es in Peking nahe dem Kaiserlichen Sommerpalast eine ähnliche Künstlerkommune. Als der Platz dort nicht mehr ausreichte, entschieden sich die Kreativen für Songzhuang. Einige wohnen hier, andere kommen nur zum Arbeiten her. Es ist ruhig auf dem Land, die Luft viel besser, die Mieten sind erschwinglich. Seit die Künstler hier sind und die Gemeinde populär wurde, steigen allerdings die Preise: Für ein kleines Haus zahlen Bewohner 1 500 Yuan Miete (etwa 150 Euro) – das ist zwar viel  eniger als in Peking, aber zehn Mal so viel wie noch vor zehn Jahren in Songzhuang. (weiterlesen…)

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