Mit ‘Rezepte’ getaggte Artikel


Das Lieblingsgericht der ChinaTours Mitarbeiter

18. Februar 2011 veröffentlicht in Heimspiel
Gongbaojiding

Gongbaojiding

Scharfe Hühnerwürfel mit Erdnüssen “Gongbaojiding”

Eines der im Ausland bekanntesten chinesischen Gerichte aus der Sichuan-Küche, welches auch das Lieblingsgericht der ChinaTours-Mitarbeiter ist, wird heute Ihre Küche duften lassen. Das Gericht gibt es in China-Restaurants oftmals als „Kung Po“, jedoch stellt die Original-Version, wie bei den meisten Gerichten Chinas, ein interessanteres Geschmackserlebnis dar.

Folgende Zutaten brauchen Sie für die Zubereitung des Gerichts für 4 Personen:

• 500g Hühnerbrust
• ½ TL Salz
• ggf. ½ TL Glutamat
• 2 Eiweiß
• 1 Messerspitze weißer Pfeffer
• 1 EL Stärke
• 200g frisch geschälte Erdnüsse
• 1l Pflanzenöl
• 3 kleine getrocknete Chilis
• 1 EL gehackte Frühlingszwiebeln
• 4 dünne Ingwerscheiben
• 1 kleine Knoblauchzehe (in Scheiben geschnitten)
• 1 EL Reiswein
• 1-2 EL klare Brühe
• ½ TL Zucker
• einige Tropfen Reisessig
• 1 EL Sojasauce
• 1 TL Stärke mit 2 TL Wasser vermischt
• 1 EL Chiliöl

Zubereitung:

1. Die Hühnerbrust in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Salz, ggf. Glutamat, Eiweiß, Pfeffer und Stärke hinzugeben und alles gut durchmischen.
2. Den Wok erhitzen, das Öl darin erhitzen. Die Erdnüsse frittieren, bis sie eine dottergelbe Färbung annehmen. Herausnehmen und beiseitestellen.
3. Das Öl erneut erhitzen. Die Chilis anbraten, bis sie eine dunkelbraune Färbung annehmen, anschließend das Öl abgießen, dabei 50 Milliliter im heißen Wok belassen.
4. Frühlingszwiebeln, Ingwer – und Knoblauchscheiben hinzugeben und kurz anbraten. Hühnerwürfel, Reiswein, Brühe, Zucker, Sojasauce, Essig sowie Wasser gelöste Stärke hinzugeben, unterrühren und den Wok mehrmals schwenken. Die Erdnüsse hinzugeben, mit dem Chiliöl würzen und gut durchmischen. Das Gericht sofort servieren.
Als Beilage empfehlen wir Basmati-Reis.

Guten Appetit!

Weitere chinesische Rezepte finden Sie unter www.rezepte-china.de

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Jiaozi-Kochwettbewerb

01. Februar 2011 veröffentlicht in Heimspiel
Jiaozi - Eine Spezialität zum Früglingsfest

Jiaozi - Eine Spezialität zum Frühlingsfest

Jiaozi sind ein chinesisches Teiggericht, der deutschen Maultasche oder der osteuropäischen Pirogge nicht unähnlich. Besonders zum chinesischen Neujahrsfest, dieses Jahr am 3. Februar, werden die kleinen Leckerbissen in nahezu jeder Familie gemeinsam zubereitet. Machen auch Sie mit beim großen China Tours Jiaozi-Wettbewerb. Senden Sie uns ein Foto von Ihnen beim Kochen oder Essen der leckeren Happen und gewinnen Sie eine Einladung zu einem exklusiven chinesischen Essen in Hamburg. Einsendungen bitte bis zum 18. Februar an Info@ChinaTours.de

Hier das Rezept:

Zutaten
•    500 g Mehl
•    250 g Gehacktes vom Schwein
•    100 g Winterschnittlauch
•    100 g Sesamöl
•    25 g Reiswein
•    15 g Salz
•    5 g Zucker
•    15 g Sojasoße
•    etwas Ingwer, fein gehackt

Zubereitung
1. Das Hackfleisch, Sojasoße, Reiswein, Ingwer, Zucker und das Salz in einer Schüssel gut vermengen. Allmählich Wasser hinzugießen und zu einer zähen Masse vermischen. Dann den Winterschnittlauch und das Sesamöl hinzugeben und alles noch einmal verrühren.

2. Das Mehl mit 200ml Wasser gut vermengen und kneten. Aus dem Teig dann eine Rolle formen, die dann in etwa 60 Stücke geschnitten wird. Jedes Stück zu einer Scheibe ausrollen. In die Mitte jeder Scheibe etwa 15 g Fleischfüllung setzen. Die Teigscheibe in der Mitte falten und die Ränder oben zusammendrücken. Die beiden Enden werden etwas hochgebogen, sodass die Jiaozi schließlich aussehen wie ein Boot.

3. Die Jiaozi in eine flache Pfanne legen und auf etwa 100°C erhitzen. Erst jetzt die Pfanne mit Wasser bis kurz über die Unterseite der Teigtaschen auffüllen. Bei geschlossenem Deckel über großer Flamme aufkochen lassen. Wenn das Wasser aufgesogen ist, sofort eine Tasse dünnes Mehlwasser zwischen die Jiaozi gießen. Die Pfanne wieder schließen und alles über schwacher Flamme aufkochen lassen. Wenn das Mehlwasser aufgesogen ist und sich die Unterseiten goldgelb färben, etwas Sesamöl zufügen und bei geschlossener Pfanne noch eine Weile braten.

Tipp: Beliebte Dips sind Essig oder Sojasoße, die auch noch mit Chili, Koriander oder Knoblauch verfeinert werden können.

Mànmàn Chi! / Guten Appetit!

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Rezept des Monats: Mayi shang shu

04. Januar 2011 veröffentlicht in Heimspiel
Mayi Shang Shu

Mayi Shang Shu

Mayi shang shu übersetzt bedeutet dies “Ameisen am Baum”, ein bei Deutschen sehr beliebtes chinesisches Gericht mit Glasnudeln. Der Name bezieht sich übrigens auf das Aussehen der Speise und keineswegs auf die Zutaten: Die Hackfleischstückchen, die an den Glasnudeln haften, erinnern an Ameisen, die auf einen Baum klettern.

Glasnudeln werden aus Mungbohnenstärke und Wasser hergestellt und als Trockenware in kompakten Bündeln verkauft. Kochen darf man die farblosen Fäden nicht, sondern lediglich in heißem Wasser einweichen – dann nehmen sie ihre gläserne Beschaffenheit an. Mag man die Nudeln lieber knusprig, frittiert man die rohen Glasnudeln kurz in heißem Öl.

Folgende Zutaten brauchen Sie für die Zubereitung:
* 300g Glasnudeln
* 300g Schweinehackfleisch
* 2 EL Reiswein
* 2 EL Sojasauce
* 2 TL Sesamöl
* 2 EL gehackter Ingwer
* 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
* 250ml klare Brühe oder Wasser
* 1/2 TL gemahlener Sichuan-Pfeffer
* 2 TL Salz
* 2 TL Zucker
* 4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt, zum Servieren

Zubereitung
Die Glasnudeln etwa 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann abgießen. Das Fleisch mit dem Reiswein, der Sojasauce und dem Sesamöl verrühren. Etwas Maiskeimöl im Wok stark erhitzen. Ingwer und Knoblauch darin anbraten, dann das Fleisch hineingeben und bei mittlerer Hitze einige Minuten dünsten. Die Brühe bzw. das Wasser mit dem gemahlenen Sichuan-Pfeffer, dem Salz und dem Zucker verrühren und zum Fleisch geben. Die Nudeln unterheben und die Mischung zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und alles leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit ganz verdunstet ist. Zum Servieren mit den gehackten Frühlingszwiebeln bestreuen.

Guten Appetit!

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Silvester-Rezept: Feuertopf

27. Dezember 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Feuertopf

Feuertopf

Zu Silvester wird in Deutschland in vielen Familien traditionell Raclette oder Fondue gegessen, um das kommende Jahr gemeinsam zu begrüßen. Um einmal ein etwas anderes Silvester zu feiern aber dennoch gemeinsam zu speisen, empfehlen wir eine Art chinesisches Fondue, den Feuertopf auch Hotpot gennant.


Der Feuertopf ist einer der drei Klassiker der chinesischen Küche und sorgt so schon seit gut 1000 Jahren für feurig-heißen Genuss. Traditionell wurde Hammelfleisch in heißer Brühe gegart, heutzutage tunkt man, wie bei einem deutschen Fondue, Fisch, Fleisch, Gemüse und alles was sich sonst so anbietet, in heiße pikante bis feurig-scharfe Brühe. In der Regel stehen bei einem Feuertopf zwei verschiedene Brühen zur Auswahl.

Der Topf: In Deutschland findet man einen echten „Feuertopf“ unter der Bezeichnung >>Mongolentopf<<, die Besten (auch am teuersten) sind aus Kupfer, da sie über eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit verfügen. Ein traditioneller Feuertopf hat eine Yin-Yang-Form zur Trennung der unterschiedlichen Suppen (siehe Bild). Für Feuertopf-Anfänger eignet sich aber auch ein ganz normaler Topf auf einer Heizplatte.

Zutaten:
•    Suppenbrühe
•    Weißkohl
•    Verschiedene Pilze wie Enoki, frische Shiitakepilze usw.
•    1 Pack. Feuertopfzutaten (die größtenteils aus Fischpaste, Doufu oder Fleischklößen bestehen)
•    mehrere Scheiben Ingwer
•    für Feuertopf geeignetes Gemüse wie Mais, Paprika, Brokkoli, Tomaten u.a.
•    weitere Zutaten nach Wunsch, wie Meeresfrüchte, in feine Scheiben geschnittenes Fleisch usw.

Zubereitung:
1.    In Ihrem Feuertopf (geeignet ist auch ein normaler Topf, den Sie auf eine Kochplatte in die Mitte des Esstisches stellen) die Suppenbrühe und den Ingwerscheiben erhitzen. Den Weißkohl in mundgerechten Stücken und die gesäuberten Pilze hineingeben (wer die Pilze etwas knackig bevorzugt, sollte sie erst später dazugeben).
2.    Dies ist die Grundlage des Feuertopfes, alle anderen Zutaten werden jeweils von denjenigen, die sie essen wollen, in den Topf gegeben und sobald sie gar sind, herausgenommen und gegessen.

Guten Appetit!

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Rezept des Monats: Wan-Tan-Suppe

16. Dezember 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Wan-Tan-Suppe

Wan-Tan-Suppe

Kurz vor der Weihnachtszeit und mit den immer kälter werdenden Tagen, empfehlen wir nach einem winterlichen Spaziergang  im Schneegestöber eine heiße Suppe.

Die traditionelle Wan-Tan-Suppe, eine chinesische Spezialität, ist nicht nur lecker, sondern gilt in China auch als Seelentröster und Medizin. Sie soll die Abwehrkräfte sowie Magen und Milz stärken. Wenn Sie sich die Zubereitung etwas erleichtern wollen oder es einmal schnell gehen muss, empfehlen wir Ihnen fertige Wan-Tans aus der Tiefkühltruhe.
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Das Yin und Yang der Ernährung

09. Dezember 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Yin und Yang

Yin und Yang

Yin und Yang – zwei Pole, die sich gegenseitig bedingen und zusammen das große Ganze bilden. Möchte man nicht aus dem Gleichgewicht geraten, ist es wichtig, die beiden stets in Balance zu halten. Der Schlüssel dazu liegt in der Ernährung.

Das Yin vereint milde, leichte, kühle, feuchte und dunkle Elemente. In der daoistischen Philosophie ist es der weibliche Pol – er repräsentiert die Erde, die Nacht und den Mond.

Das Yang vereint schwere, heiße, trockene, starke und helle Elemente. Es ist der männliche Gegenpart, der die Sonne und den Tag repräsentiert.

Gewinnt ein Pol das Übergewicht, hat das Folgen für das Wohlbefinden: Bei Schwindelgefühl, Müdigkeit oder einem unruhigen Magen ist das auf eine zu hohe Konzentration vom Yin zurückzuführen. Diesen Symptomen kann man mit einer Änderung des Speiseplans entgegenwirken. Das Yang ist gefragt.

Yang Lebensmittel sind*: (weiterlesen…)

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China mit allen Sinnen – Geschäftsessen

01. September 2010 veröffentlicht in Wegweiser

Geschäftsessen in China

Geschäftsessen in China sind eine Wissenschaft für sich. Es gilt, viele kleine Benimmregeln zu beachten, die sich oft von denen in Europa unterscheiden.

Sie werden alle Sinne benötigen. Um von Anfang an einen guten Eindruck zu machen, ist Pünktlichkeit natürlich besonders wichtig. Der Gastgeber wird Sie dann auffordern, ein paar kulinarische Vorlieben zu äußern. Er wird diese dann in seine üppige Bestellung integrieren. Eindruck schinden Sie, wenn Sie das Gericht Ihrer Wahl korrekt artikulieren können.

Dann wird serviert – nach und nach landen die Gerichte auf dem drehbaren Tisch. Die Speisen sehen meistens lecker aus – so lecker, dass man sich kaum zusammenreißen kann, nicht sofort zuzugreifen. Müssen Sie auch nicht, langen Sie zu. (weiterlesen…)

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Rezept des Monats: Katzenohren

30. August 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Katzenohrenteig

Katzenohrenteig

Katzenohren – nicht nur in Deutschland eine beliebte Leckerei. Auch in China erfreuen sich die Hörorgane von Miezekatzen einer ausgesprochen großen Beliebtheit. Allerdings müssen die vierbeinigen Pelzträger für dieses Gericht nicht um Leib und Leben fürchten, vielmehr sind es Nudeln,  die an die Form ihrer Ohren erinnern – oder an italienische Conchigliette-Pasta.

Ein Beweis für die in China beliebte These, dass der Entdeckungsreisende Marco Polo chinesische Teigwaren aus dem Reich der Mitte mit nach Venedig gebracht hat und der Pasta so zu ihrem weltweiten Siegeszug verholfen hat? Das lässt sich wohl nicht mehr klären – klar ist allerdings, dass Katzohren hervorragend schmecken.

Zutaten:

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Rezept des Monats: Chinakohl scharf

29. Juli 2010 veröffentlicht in Heimspiel

Gemüse auf einem Markt in Baihe am Changbaishan

Gemüse auf einem Markt in Baihe am Changbaishan

Kohl – ein Grundnahrungsmittel in China. Je nach Breitengrad und Jahreszeit sind Kohlköpfe allgegenwärtig.

In der Stadt oder auf dem Land – ab Spätsommer sieht man sie auf Märkten, auf offenen Lastwagen, Treckern, Pferdekarren und Motorrädern oder zum Trocknen auf Straßen, an Fassaden oder auf Dächern. Den allerbesten Eindruck machen sie allerdings erst im Wok. Besonders beliebt ist die scharfe Zubereitung mit Chili und Ingwer. (weiterlesen…)

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Rezept des Monats: Salat mit Sojasprossen

02. Juli 2010 veröffentlicht in Heimspiel
Statt Schwitzen in der Küche lieber ein Salat

Statt Schwitzen in der Küche lieber einen Salat

Je höher die Temperaturen steigen, desto weniger Appetit verspürt man auf heiße Speisen.

Eigentlich spielen Salate in China keine große Rolle, jedoch findet man sie in den Metropolen wie Shanghai, Peking oder Hongkong doch auf der Speisekarte. Diesmal stellen wir Ihnen ein Rezept mit den nahrhaften Sojasprossen vor. Zusammen mit Gurken und Schinken werden sie zu einem leckeren Salat, den man auch gut zum sommerlichen Grillen mitnehmen kann. (weiterlesen…)

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