Die Mongolei – das Land Dschingis Khans, der Pferde, Reiter und der endlosen Weiten gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten der Welt: Nur etwa 3 Mio. Einwohner leben auf einer Fläche, die die Deutschlands um das Viereinhalbfache überragt. Steppen, Wüsten und Gebirge dominieren das Bild des Landes abseits Ulan Bators, des einzigen großen Ballungsraums. Reist man durch die abgeschiedenen Landstriche, wird schnell klar, weshalb Pferde einen so großen Stellenwert in der mongolischen Kultur einnehmen: Die stolzen Nomadenstämme brauch(t)en sie, um mit ihren Viehherden große Entfernungen in fruchtbare Gebiete zurückzulegen und, in der Vergangenheit allseits gefürchtet, zu Raubzügen und Eroberungsfeldzügen nach China, den mittleren Osten und bis nach Europa aufzubrechen. Gefahr für umliegende Staaten geht heute von den mongolischen Reiterhorden wohl nicht mehr aus – einen Eindruck seiner Ursprünglichkeit und Wildheit erfahren Besucher aber auch noch im 21. Jahrhundert. Dies und die unglaubliche Gastfreundschaft der Menschen machen die Mongolei zu einem der spannendsten Reiseziele der Region.
Die Tee- und Pferdestraße
Unerschrockene Händler aus den Provinzen Yunnan und Sichuan machten sich einst auf (weiterlesen …)


















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