Grüße aus China von unterwegs – Live von der EXPO

Wer dieser Tage nach Shanghai fährt, darf auf keinen Fall die EXPO 2010 verpassen. Und so hat auch unser China Tours– Kunde, Herr Dirk Wißmann, sich einen Besuch auf dem EXPO-Gelände nicht nehmen lassen.

Dabei hat er eine kleine Liste an nützlichen Tipps zusammen gestellt, die bei der Erkundung der EXPO von Vorteil sind. / Erfahrungsbericht von Dirk Wißmann Wer unbedingt den chinesischen Pavillion sehen möchte, der sollte sich beim Shuttlebus auf jeden Fall für die frühestmögliche Uhrzeit entscheiden, damit man möglichst um 9 Uhr am Gelände ist, wenn die Tore öffnen. Morgens werden nämlich 50.000 kostenlose Eintrittskarten für den chinesischen Pavillion vergeben, und ohne diese Karten kommt man dort nicht hinein. Sobald diese Karten weg sind, hat man Pech gehabt. Und wenn man, so wie ich, erst den Bus um 9:30 Uhr nimmt, ist man kaum vor 10:30 oder sogar 11:00 Uhr auf dem Gelände. Und dann hat man keine Chance mehr, in diesen Pavillion zu gelangen. Die einzige Möglichkeit besteht ansonsten noch darin, hier bei der örtlichen Firma, über die der Shuttlebus gebucht wurde, eine Reservierung für den Pavillion zu versuchen, aber ob das klappt ist wohl nie ganz sicher. Einen möglichst frühen Zugang zum Gelände empfehle ich auch allen, die beispielsweise den Deutschen Pavillion, den USA-Pavillion oder den Japan-Pavillion sehen möchten. Ab spätestens 10 Uhr steht man dort jeweils mindestens 2 Stunden an, je später man kommt desto länger wird das. Wobei sich der deutsche Pavillion lohnt. Einmal dort reingekommen, braucht man eine gute Stunde, um sich alles anzuschauen, und am Ende auch eine recht gut gemachte Show zu sehen. Hier stimmt also durchaus das Verhältnis von Wartezeit zu Ertrag. Absolut nicht zu empfehlen ist der Schweizerische Pavillion. Auch hier steht man gute 2 Stunden an, nur um dann ein paar wenige Bilder (in Form von 3D-Fernglas-Bildern) zu sehen, dann eine Fahrt durch scheinbar verschiedene Landschaften in einem Sessellift zu unternehmen, und am Ende noch einen viel zu kleinen und absolut lächerlichen Shop zu sehen – selbst mit dem Sessellift ist dieser Pavillion vollkommen einfallslos und die Wartezeit nicht wert. Wer mit dem Shuttlebus auch wieder zurückfahren möchte, der sollte sich darauf einrichten, dass man vom Chinesischen Pavillion bis zum Parkplatz noch gute 30 bis 40 Minuten Fußweg rechnen muß. Bisher haben die Busse immer auf Parkplatz Nr. 11 gestanden, und um dorthin zu gelangen, kann man vermutlich Ausgang 5 benutzen (dann ca. 30 Minuten Fußweg), auf jeden Fall aber Ausgang 4 (45 Minuten, über dieses Gate geht die Gruppe auch morgens auf das Gelände drauf). Wer beabsichtigt, die Aussichtsplattform im Shanghai World Financial Center (der mittlerweile wegen seiner Form auch “Flaschenöffner” genannt wird) zu besichtigen, der sollte seine Expo-Eintrittskarte mitnehmen. Man wird nämlich nach dieser Karte gefragt, wenn man sich das Eintritts-Ticket (Preis: 150 RMB) kauft, und ich vermute mal, dass es dann einen Rabatt gibt. Da ich das vorher nicht wusste, und ich meine Expo-Karte also auch nicht dabei hatte, bin ich leider nicht in den Genuss dieses Rabatts gekommen und weiß daher leider auch nicht, wie hoch er ausfällt.

Andreas Flück

Für Sie schreibt: Andreas Flück

Unser Vollprofi in Sachen Rollende Reisen: Von Motorradreisen, über Busreisen und Oldtimer-Rallyes, Andreas macht es möglich und bringt euch sicher an euer Ziel.

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