Vietnam – das Land des aufgehenden Drachens

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Vietnam denken? Asien, der Mekong, an Fahrräder und eine Stadt mit zwei Namen – es gibt aber noch so viel mehr Interessantes zu erzählen!

Das Land im Süden von Asien entspricht mit seiner Fläche der Größe Deutschlands und zieht mit seiner fantastischen Landschaft jeden in seinen Bann. Besonders beeindruckend ist die im Norden gelegene Halong-Bucht mit ihrer bizarren Kalksteinlandschaft. Über Hunderte von immergrünen Felsnadeln, Kegeln, Zuckerhüten und Miniaturinsel ragen aus dem Wasser hervor. Seit mehr als 15 Jahren gehört sie nun schon zum „UNESCO“-Weltnaturerbe.

Der Sage nach hat ein Drache Hunderte von Perlen ins Meer gespuckt, um die Schiffe von Eindringlingen zu vernichten und so die Menschen im Kampf gegen Feinde zu unterstützen. Die Perlen wurden zu Inseln und die Bucht erhielt ihren Namen Halong-Bucht – die Bucht des Herabsteigenden Drachen. Wer es romantisch mag, kann die traumhafte Landschaft auf einer Bootsfahrt an Bord einer traditionellen Holzdschunke erkunden, bevor er in das Getümmel der Metropole Hanoi eintaucht.

Die Hauptstadt ist mehr als 1000 Jahre alt und hat sich viel von ihrem ursprünglichen Charme erhalten. Das Altstadtviertel mit seinen schmalen Tunnelhäusern bietet faszinierende Einblicke in den Alltag der Einheimischen. Bei einem kühlen Bier lässt sich das Treiben auf Hainoi´s Straßen gut vom Bürgersteig aus beobachten.

Setzt man seine Reise ganz in den Norden Vietnams fort, findet man üppig grüne Landschaften. Unzählige schmale Reisterrassen ziehen sich über die Berge an der Grenze zu Yunnan entlang. Dazwischen liegen kleine Dörfer mit bunten Märkten auf denen exotische Früchte und Handwerkserzeugnisse angeboten werden. Eine Reise in den Norden führt immer auch zu den Dörfern der Minderheiten, die eine reiche Vielfalt an Kultur, Tradition und Trachten besitzen, z.B. das Volk der Akha, die durch Ihren leuchtenden Silberschmuck auffallen.

Die zweite und größte Metropole Vietnams ist Ho-Chi-Minh-Stadt, die heute immer noch von den Einheimischen Saigon genannt wird. Sehenswert ist hier das Stadtviertel Cholon – auch „Großer Markt“ genannt – welcher seit dem 4. Jahrhundert Heimat der chinesischen Kolonie ist. Entdecken Sie hier traditionelle chinesische Apotheken, Restaurants und  schauen Sie Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Bei einem Rundgang durch das historische Zentrum erleben Sie die Dong Khoi Straße, die Haupteinkaufsstraße im Herzen des kolonialen Saigons, die Notre Dame Kathedrale, das Opern Haus und das Rathaus.

Auch dem Mekong müssen wir bei einer Reise durch Vietnam noch unsere Aufmerksamkeit schenken. Die „Mutter aller Wasser“ entspringt in Tibet, in den Gletschern des Himalayas. Mit einer Länge von über 4.500 km schlängelt er sich durch China und trennt Laos und Thailand von einander. Nach seinem langen Weg ist er zu einem mächtigen Strom angewachsen und mündet in Vietnam in das 70.000 km² große Mekong-Delta. Eine Schifffahrt mit einem traditionellen Holzboot vorbei an unzähligen Reisfeldern und fruchtbaren Inseln ist immer einen Ausflug wert.

Die Ostküste Vietnams lädt mit seinen feinen Sandstränden zum Schwimmen, Relaxen und Tauchen ein. Der Besuch in Städten wie Danang oder Hoi An bringt Abwechslung in den Badeurlaub.

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