Woche 34: Idyllische Stimmung. So facettenreich ist China.

Kulturmarathon Seidenstraße: Von Yichang nach Wuhan

In Woche 34 merkt man, dass Victor sehr stolz auf sich selber ist und eine große Entwicklung im Laufe der Zeit hinter sich gebracht hat.

Rückblick aus Woche 34:

“Die Woche in Yichang beginnt mit einem persönlichen Erfolgserlebnis, denn ich erreiche die Sammlung von 600 km. Nie hätte ich gedacht, dass ich so diszipliniert bin. Doch es ist geschafft. In einem Cafe, das stylisch in einem ausgebauten Bus daherkommt, gönne ich mir deshalb zur Feier des Tages einen Kaffee.

Jetzt ist die halbe Strecke der Kilometer gesammelt. Doch heißt es: weiter geht’s! Bei meinen Wegen durch Yichang fallen mir moderne Anlagen auf. Bei näherem hinschauen erkenne ich, dass es sich hierbei um Bushaltestellen handelt, die mit einer eigenen Straße für Busse verbunden sind. Zudem entdecke ich immer mehr Orte, wo ich mich gerne für einen Moment hinsetze und den Ausblick genieße. Hier muss aber ich fast aufpassen, dass ich nicht vergesse weiterzulaufen.

Auf meiner weiteren Entdeckungsreise durch diese Stadt, die die zweite Heimatstadt von Kai Markus ist, komme ich an sehr schön angelegten Parkanlagen vorbei. Diese haben Elemente in sich, die meine Vorstellungen von China widerspiegeln, bevor ich zu diesem Projekt aufgebrochen war. Und mit einem lächeln im Gesicht entdecke ich sogar Süßgebäck, dem ich nur schwer widerstehen kann. Denn es ist in niedlichen Tiergesichtern kreiert, zum anbeißen!

Diese Woche erwischt es mich ein wenig. Denn meine Nase fängt an zu laufen und mein Taschentuchverbrauch steigt. Im Augenwinkel erkenne ich eine Apotheke, die traditionelle Medizin anbietet, also gleich mal rein. Die Besitzer empfangen mich freudig und wir haben viel Spaß dabei uns mit Händen und Füßen zu verständigen. Sie erkennen meine laufende Nase und überreichen mir schließlich die richtigen Kräuter. Drei Mal täglich mit heißem Wasser aufkochen und trinken. Gesagt. Getan. Und schon am nächsten Tag ist meine Nase wieder in Ordnung.

Als ich mich am Ende nach Wuhan begebe um Kai Markus abzuholen, fallen mir am Bahnsteig farbige Schilder am Boden auf. Bei genauerem Hinsehen, erkenne ich Zahlen darauf. Mit ein wenig Logik finde ich heraus, dass diese als Hinweis dienen, um den richtigen Wagon der Bahn schneller zu finden. Echt praktisch!”

Es läuft gut für Victor. Auch scheint ihm der tägliche Lauf immer leichter zu fallen. Wir hoffen, dass er diese Energie bis zum Ende beibehält. Bleibt auf dem Laufenden und schaut bei  runmysilkroad.com – Kai Markus und soletsgo360.com vorbei.

Bildergalerie:

Für Sie schreibt: Sara Özdag

China Tours Mitarbeiterin. Leidenschaftliche China-Entdeckerin.

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