Woche 35: Die Drachenstadt bei Yichang erfüllt jede Vorstellung einer chinesischen Kulisse.

Kulturmarathon Seidenstraße: Von Yichang nach Wuhan

In Woche 35 merkt man so langsam, dass Victor das Laufen immer leichter fällt. Ein Meilenstein nach dem anderen erreicht er!

Rückblick aus Woche 35:

“Die Bahnfahrt von Wuhan nach Yichang verlief ohne Probleme. Nur beim ein und aussteigen mussten wir ein wenig improvisieren. Da die Türen von unserem Wagon ca. 1 cm zu schmal waren für den Rollstuhl, musste Kai Markus kurz rein und auch wieder rausrobben. Währenddessen kümmerte ich mich um das Gepäck sowie den Rollstuhl.

In Yichang beginnt die Woche wie gehabt. So langsam fühlt es sich an, wie Alltag. Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen sind um die 17 Grad Celsius. Also heute mal ein wenig dicker angezogen. Beim sammeln fällt mir heute ein Leuchtturm auf, der für mich besondere Zahlen auf dem Dach trägt. Also gleich mal ein Foto.

Diese Woche ist wieder ein Meilenstein. Denn ich habe doch glatt schon 800 Kilometer gesammelt. Zur Feier des Tages beschließen wir in die Drachenstadt “Dragon Spring Town” zu fahren. Diese empfängt uns mit farbigen und duftenden Blumenbeeten sowie einem Drachen. Als wir den historischen Wegen folgen, kommen wir in eine kleine und sehr gut restaurierte Stadt mit Häusern im typischen chinesischen Stil. Herab hängen die wohl bekannten roten Lampions. Diese Kulisse ist perfekt für meinen Schuhwechsel. Von dem 361 Ortega 2 “Friends” auf den 361 Merika “So Let’s Go”.

Da das Wetter weiterhin sehr bedeckt und frisch bleibt, treibt es mich in die modernen Kaufhäuser. Hier entdecke ich neben zahlreichen Kleidungsgeschäften auch wunderschöne Eisdielen, die im Stil eines 70er VW Busses daherkommen und einladen das Eis zu probieren. Beim weiteren Laufen entdecke ich große schwarze Telefonzellen. Zumindest dachte ich, dass es welche seien. Doch falsch. Als ich näher komme erkenne ich, dass es sich um Karaokezellen handelt. Ja. Richtig gelesen. Hier kannst Du rein gehen, dein Lied auswählen und mit einem der zwei Mikrofone los trällern. Mal sehen was ich nächste Woche so neues erlebe!

PS: Wenn man in einem Cafe etwas bestellt, bekommt man keine langweilige Wartenummer, sondern sie kommt in Form eines niedlichen Kuscheltieres daher.”

Wir hoffen, dass Victor noch lange mit so viel Leichtigkeit weitermachen wird. Das Ziel Shanghai wird dadurch immer greifbarer. Für mehr Informationen besucht auch runmysilkroad.com – Kai Markus und soletsgo360.com.

Bildergalerie:

Für Sie schreibt: Sara Özdag

China Tours Mitarbeiterin. Leidenschaftliche China-Entdeckerin.

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