Freiwilligenarbeit bei den Pandas in Bifengxia

Einen echten Panda zu sehen, ist ein außergewöhnliches Erlebnis! Diese einmaligen Wesen sind so selten, dass jede Hilfe bei der Zucht und dem Wiederaufbau des Bestandes gern gesehen ist. In diesem Artikel stellen wir Ihnen das Pandahaus in Bifengxia vor, der kleine Bruder von der berühmten Aufzuchtstation in Chengdu: weniger überlaufen und genauso niedlich!

Wie läuft die Arbeit in Bifengxia ab

Gut zwei Autofahrstunden südwestlich von Chengdu liegt das von Bergen umgebene Bifengxia. Stets in einem Arbeitsoverall gekleidet kann die Freiwilligenarbeit hier beginnen. Anfangs werden die Helfer von erfahrenen Mitarbeitern des Camps angeleitet. Sie werden über Verhaltensweisen der Pandas und ihre täglichen Aufgaben unterrichtet.

Panda mit Bambus
Panda mit Bambus

Meist ist ein Tierpfleger gemeinsam mit vier Freiwilligen an seiner Seite unterwegs. Sie gehen in die Gehege der Pandas, machen diese sauber – diese Aufgabe ist nach einer guten halben Stunde erledigt. Darüber hinaus spielt die Fütterung der Tiere eine zentrale Aufgabe. Ganz nach dem Motto „Das Tierwohl steht immer an erster Stelle“ erfolgt am Mittag zunächst die Verpflegung der Pandas. Im Anschluss an die Fütterung haben sich auch die Mitarbeiter eine Stärkung verdient. Bevor am Nachmittag mit zwei weiteren Fütterungen für das leibliche Wohl der Tiere gesorgt wird, gibt es zwischenzeitlich viele Gelegenheiten mit den anderen Freiwilligen und den fest angestellten Pandapflegern ins Gespräch zu kommen. Die Arbeit ist meist am frühen Abend erledigt, sodass um 16:30 Uhr der Feierabend eingeleitet wird.

Wie nah kommt man den Pandas?

Wie viel Körperkontakt man zu den Pandas hat, ist eine Frage des Glücks und der Geduld. Naturgegeben dauert es für einen Freiwilligen eine Zeit, um den Panda richtig einschätzen zu können. Ausreichend Zeit ist also ein Schlüssel zu einer Annäherung.

Gerade den Pandas steht Entspannung sehr gut!
Gerade den Pandas steht Entspannung sehr gut!

Anfangs dürfen Freiwillige die Pandas natürlich nicht streicheln. Dies verhindern sowieso die Wände und Gitter, die Mensch und Panda trennen. Besucher berichten, dass die Bemühung um engeren Kontakt auch abhängig vom jeweiligen Pfleger ist. Das oberste Gebot der Pfleger ist natürlich das beiderseitige Wohlergehen. Häufig zahlt sich Geduld aus: Nach zwei Wochen kann man sich etwas annähern, indem man den Panda während der Fütterung streichelt oder ihm den Rücken krault.

Auf dieser China Tours-Reise können Sie sich selbst ein Bild von den süßen Pandas machen:  

 

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Für Sie schreibt: Mailin Zanke

China Tours Auszubildende. Mailin ist davon überzeugt, dass jegliche Auslandserfahrungen ein Gewinn sind und man nie genug reisen kann.

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