Begrüßung in Derge

Hoch zu Ross, die Satteltaschen voller Tee

‚Der Weg ist das Ziel’ – das wusste schon der alte Konfuzius. Mit seinem Ausspruch könnte er die einzigartige Reise entlang der Tee- und Pferdestraße gemeint haben: Aus dem Roten Becken Sichuans bis hinauf auf das Dach der Welt – auf Pfaden, die über die Jahrhunderte zwar schon viele Reisende gesehen haben, die aber dennoch nicht ausgetreten sind.

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Mongolen und Pferde – eine Erfolgsgeschichte

Pferde erlaubten den kriegerischen Großkhanen der Vergangenheit, mit ihren Armeen große Distanzen zu überwinden. Bis vor die Tore Europas schafften sie es und immer wieder hinein ins chinesische Herz. Selbst so mächtige Bollwerke wie die Große Mauer vermochten die Reiterhorden nicht aufzuhalten. Bis heute sind Pferde nicht aus dem Alltag der Mongolen wegzudenken, ein Pferd bildet das Wappentier des Landes und in Weiterlesen

Tourtagebuch Ulrike Löhrl: Gyantse, Shigatze

Die Passstraße nach Gyantse führte uns in ungeahnte Höhen, die höchste Passage lag auf 4.970 m. Die Luft ist dünn, aber die 5.000 m so nah. Also stieg ich mit Zhu Kai, unserem mit Höhenmesser ausgestatteten Reiseleiter, während eines Stopps noch etwas höher, um auch diese Marke zu knacken. Natürlich fordert die dünne Luft hier oben ihren Tribut – wenn man aber langsam geht und kleine Ruhepausen einlegt, ist das alles kein Problem. Weiterlesen