New Silk Road 2016 Oldtimerrallye :: Tag 4-7 Von Warschau nach Woronesch

Nach der erholsamen Zeit in Warschau ging es in den Tagen 4 bis 7 darum, die Grenzen zwischen Polen, Weißrussland und Russland zu überqueren. Im Süden Weißrusslands und im Westen Russlands ging es entlang einer weitläufigen Landschaft vorbei an Wäldern und Ackerflächen.

Am vierten Tag der Reise von Warschau nach Brest war geprägt vom langen Warten an der polnisch-weißrussischen Grenze. Insgesamt betrug die Wartezeit ganze 4,5 Std. Nach der Überfahrt nach Weißrussland mussten Zollerklärungen für das Auto, das Gepäck und Mitreisende abgegeben werden. Als eine Herausforderung stellte sich die Aufgabe dar, die geforderten Mautdetektoren zu besorgen und an die Windschutzscheibe anzubringen. Doch nachdem ein deutscher Trucker zu Hilfe kam, konnten alle Fahrzeuge mit dem erforderlichen Gerät ausgestattet werden.

Tag 5: Von Brest nach Homel

Am Tag 5 der Reise ging es weiter durch den Süden Weißrusslands. Die Route führte von Brest über Pinsk nach Homel, der zweitgrößten Stadt Weißrusslands. Die Strecke führte über gut ausgebaute Straßen durch eine weitläufige Landschaft aus Feldern und Wäldern. Für den Zwischenstopp in Pinsk hatten die Teilnehmer den Tipp bekommen, unbedingt Borscht zu probieren. Mit Hilfe von netten Studenten, die bei der Verständigung behilflich waren, klappte die Bestellung dann auch reibungslos. Im späteren Verlauf der Strecke konnte man einige Warnschilder für Radioaktivität erkennen, je näher man dem angrenzenden Unfallgebiet von Tschernobyl kam. Für Abwechslung sorgte auch die Sichtung eines Elchs entlang der Strecke.

Tag 6: Grenzübertritt nach Russland

Am sechsten Tag hieß es wieder früh aufzustehen, um den bevorstehenden Grenzübertritt nach Russland zu meistern. Es ging von der weißrussischen Stadt Homel in die russische Stadt Orjol, die sich ca. 350km südwestlich von Moskau befindet.  Eine Herausforderung am Morgen war die Batterie eines Teams wieder in Ordnung zu bringen. Obwohl sich an einer kleinen Grenzstation keine weiteren Autos befanden, nahm die Überquerung der Grenze mehrere Stunden in Anspruch. Dennoch verging die Wartezeit zügig, da die Teilnehmer immer wieder auf Ihre Oldtimer angesprochen wurden. Nach der Grenze ging es für 6 Stunden auf einer viel befahrenen Landstraße weiter durch eine wunderschöne und weitläufige Landschaft. Die Teilnehmer der Rallye empfanden den Tag wegen der Freundlichkeit der Menschen als sehr entspannend. Viele Leute vor Ort haben sich für die Oldtimer interessiert und konnten nicht glauben, dass diese soweit fahren würden.

Tag 7: Auf nach Woronesch

Die Route am nächsten Tag ging von Orjol nach Woronesch, einer Stadt mit fast 900.000 Einwohnern. Der Aufenthalt in Orjol hat bei den Teilnehmer keinen bleibenden Eindruck hinterlassen – die Stadt war geprägt durch Plattenbauten. Auf der Wegstrecke wurde Pause in einem kleinen Ort Elec gemacht. Hier konnten die Teilnehmer ein Fest mit Brautpaaren miterleben. Die Paare waren hübsch zurecht gemacht und die Begleitfahrzeuge mit Plastikbräuten auf dem Kühler verziert. Musikalische Darbietungen von jungen Mädchen in Volklorekostümen sorgten für ein stimmungsvolles Ambiente. Es gab Stände mit geblümten Kittelschürzen, Holzschnitzereien, Tee, eingelegten Gurken und leckeren Schaschlik an sehr großen Spießen.

 

Bleiben Sie gespannt und schauen Sie regelmäßig hier oder auf der Facebook-Seite New Silk Road vorbei! Allen Teilnehmern wünschen wir viele neue Eindrücke und prächtige Fahrt!

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