New Silk Road Rallye: Entlang des Himmelsgebirge nach Hami

Für die Teilnehmer der New Silk Road Rallye geht es entlang des Himmelsgebirge durch Korla und Turfan nach Hami.

Zwischen dem Tian Shan und der Taklamakan

Von Kuqa geht es für die Rallye-Teilnehmer über die Autobahn nach Korla. Links liegt das bis zu 5.000 m hohe Himmelsgebirge (Tian Shan) und rechts die Taklamakan. Dunst trübt die Sicht auf das grandiose Panorama. Der  Sand der Taklamakan-Wüste verdeckt seit Kashgar die Sonne. Wind und Hitze lassen die feinen Sandkörner in den Himmel steigen, so dass es aussieht wie Smog. Die nur wenig Kilometer entfernten Berge bleiben auf der Fahrt nur schemenhaft erkennbar.

Birnenstadt Korla

Am frühen Morgen treffen die Teilnehmer der New Silk Road Rallye in Korla ein. Die am Rande der Wüste und am Fuße des Tian Shans gelegende Stadt mit 410.000 Einwohnern empfängt die Gruppe mit einer beeindruckenden Skyline. Dank der Öl- und Gasvorkommen in der Taklamakan ist Korla eine aufstrebende Stadt. Dies spiegelt sich auch im Stadtbild wieder – Luxusautos auf der Straße und Modelabels des Westens und Ostens in den Geschäften.

Korla ist auch für die Produktion seiner Birnen bekannt. In der gesamten Region sind die Früchte für ihren süßen Geschmack bekannt – weshalb Korla auch die Birnenstadt genannt wird. Spätabends bei einem Spaziergang am Fluss bestaunt die Gruppe die in allen Farben beleuchteten Hochhäuser und Bäume – Viele Menschen flanieren auf den Straßen und es herrscht eine angenehme Stimmung.

Durch das Himmelsgebirge

Am nächsten Tag geht es weiter nach Turfan. Seit dem Nationalfeiertag am 3. Oktober ist in China die „Goldene Woche“. Fast alle Chinesen haben in dieser Woche Urlaub, was sich an dem Reiseaufkommen auf den Straßen bemerkbar macht. Erstmals erleben die Teilnehmer der New Silk Road Rallye zähflüssigen Verkehr auf ihrer Tour. Die Oldtimer-Rallye verursacht zusätzliche Behinderungen, da die Chinesen auf gleicher Höhe neben Ihnen herfahren, um Fotos von den Fahrern zu machen.

Die Gruppe durchquert bei sonnigen Wetter und guter Sicht das Tian Shan-Gebirge. Berge in allen Braunschattierungen  – eine grandiose Landschaft. Nach dem Pass geht es hinab in die Turfansenke, wo es sehr heiß wird – im Sommer ist es der heißeste Ort Chinas. Der See Aydingkol im Zentrum der Turfansenke liegt über 150 Meter unter dem Meeresspiegel und ist somit der viertniedrigste See der Erde.

Turfan

In Turfan herrschen 34 Grad und das im Oktober – sehr ungewohnt für die Teilnehmer. An diesem Tag steht ein Besichtigungsprogramm an. Es geht hinaus in die schattenlose Lössboden-Landschaft – eine malerische Kulisse für Fotos. Aus den relativ weichen Löss wurden damals in Jiaohe Behausungen gebaut. Die Erosion hat aus den einstmals perfekten Anlagen mittlerweile Ruinen werden lassen. Die Ruinenstadt von Jiaohe liegt auf einer Insel im Fluss. Auch in den Hängen eines Flusslaufs befinden sich die Tausend-Buddha-Höhlen von Bäzäklik, welche von der Gruppe besichtigt werden. Zum Abschluss schauen sie sich noch das Bewässerungssystem von Turfan und eine der ältesten und größten Moscheen Chinas an.

Oase Hami

Gen Osten fahren die Teilnehmer weiter nach Hami und kommen ihrem Ziel Shanghai immer näher. Hami ist eine Oase und in China vor allem für seine Melonen bekannt. Die Autobahnen sind diesmal fast leer – Perfekte Straßen ohne Baustellen und Staus. Auf der Strecke passiert dann der erste Unfall auf der Rallye. Zwei jungen Frauen auf ihrem Motorroller werden von Team12 angefahren. Im Krankenhaus werden zum Glück nur Prellungen festgestellt.

Das 2000 km lange Tian Shan Gebirge liegt nun hinter den New Silk Road Rallye Teilnehmern. Als nächstes geht es durch die Steinwüste Gobi

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Für Sie schreibt: Laura Rudschuck-Henne

Online-Marketing und Redaktion bei China Tours

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