Hamburg-Hongkong 2018: Tage 11-12 der Tibet-Oldtimerrallye

Willkommen in Kasachstan! An den Tagen 11 und 12 rollten die Teams der Hamburg-Hongkong Oldtimerrallye 2018 von Astrachan über Atyrau bis Kul’Sary. Auf dem Weg durch die Kaspische Senke waren abenteuerliche Straßenverhältnisse zu meistern, dafür hießen erstmalig Kamele die Teams am Wegesrand willkommen.

Tag 11: Astrachan-Atyrau, 357 km

Hinüber und hinein nach Kasachstan lautete das Motto des 11. Tages auf der Oldtimerrallye. Früh starteten die Teams zur kasachische Grenze. Auf dem Weg dorthin überquerten die Oldtimer den Fluss Busan über eine Pontonbrücke. Ähnlich wie bei vorherigen Grenzüberquerungen war für den Grenzübertritt Geduld gefragt. Während die Pässe lange kontrolliert wurden, interessierten sich die Grenzbeamten natürlich sehr für die ungewöhnlichen Autos.

Auf kasachischer Seite der Grenze wurde man herzlich empfangen und die Menschen machten einen freundlichen und offenen Eindruck. Der Abschnitt hinter der Grenze in Kasachstan stellte sich als echte Herausforderung dar: asphaltierte Straßen mit vielen und vor allen Dingen auch sehr großen Schlaglöchern waren eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine. Die Geschwindigkeit wurde auf 30-40 km/h gedrosselt, umsichtiges Fahren war hier stark gefordert. Die Geschicklichkeit der Fahrer war gefragt, die Fahrzeuge so gut es ging durch diese Straßenverhältnisse zu rollen. Landschaftlich führte die Etappe durch eine sehr weite steppenähnliche Landschaft, bei hohen Temperaturen. Am Wegesrand grüßten erste Kamele, wildlebende Pferde und Schafe. Nach intensiver Fahrt erreichten die Teams gegen 19 Uhr das Tagesziel, das Hotel Renaissance in Atyrau.

Tag 12: Atyrau-Kul’Sary, 227 km

Heute war erst einmal ausschlafen angesagt, nach dem anstrengenden Vortag. Man genoss das ergiebige Frühstück, und tätigte danach die ein oder andere Besorgung auf dem lokalen Markt. Jens prüfte die Oldtimer, welche der letzten Etappe Tribut zollen mussten. Gegen Mittag starteten die Teams auf Ihre zweite Etappe in Kasachstan. Diese führte von Atyrau über bestens ausgebaute Straßen bis in die Kleinstadt Kul’Sary. Gut 200 km galt es zu meistern, ein Klacks. Die Fahrt ging durch karge und flache Steppenlandschaft. Gegen Abend wurde die Stadt erreicht, das Nachtquartier aufgeschlagen und ein wohlverdientes Bierchen oder Gläschen Vodka zum Tagesabschluss kredenzt. Morgen steht bereits der nächste Grenzübertritt auf dem Programm, wenn es heißt: Xush kelibsiz Oʻzbekiston!

Seien Sie beim nächsten Abenteuer auf der New Silk Road mit dabei:

 

Andreas Flück

Für Sie schreibt: Andreas Flück

Unser Vollprofi in Sachen Rollende Reisen: Von Motorradreisen, über Busreisen und Oldtimer-Rallyes, Andreas macht es möglich und bringt euch sicher an euer Ziel.

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