China Veranstaltungen: Unsere Tipps für Mai 2019

Auch im Mai finden in ganz Deutschland wieder tolle Veranstaltungen rund um das Thema China statt! Von interessanten Vorträgen über Ausstellungen bis hin zu Konzerten ist für jeden etwas dabei.

Hier sind unsere Tipps für Mai 2019:

Opernbesuch: Nixon in China an der Staatsoper Stuttgart

Freitag, 3. Mai, 17:00 – 23:00, 15:50
Treffpunkt im Eingangsbereich am Heidelberger Hbf, Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, Stuttgart, 70173

Die Oper “Nixon in China” in drei Akten nach einem Libretto von Alice Goodman handelt von dem Besuch Präsident Nixons in China im Jahr 1972. Dieser wurde international als bedeutender Schritt in Bezug auf die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und China wahrgenommen. John Adams, der Nixon sehr kritisch gegenüber stand, sprach von einer “kühnen Geste, direkt in das kommunistische Herz der Dunkelheit zu laufen und den Einheimischen einen guten, alten Rotarier-Handschlag zu reichen”.
Am 3. Mai bietet das Konfuzius-Institut eine (ein)geführte Exkursion nach Stuttgart zu der Aufführung Nixon in Chinaan.

Vorläufiger Ablaufplan
15:50 Treffpunkt im Eingangsbereich am Heidelberger Hbf
16:06 – 16:46 Heidelberg Hbf – Stuttgart Hbf
17:00-18:00 TEMPUS – CAFÉ & RESTAURANT (kleines Abendbrot und eine eigene Einführung zu “Nixon in China”)
18:15-18:45 Offizielle Einführung der Staatsoper Stuttgart
19:00-22:30 Opernbesuch “Nixon in China”
23:05-00:25 Rückfahrt nach Heidelberg über Mannheim
Interessierte melden sich bitte bei info@konfuzius-institut-heidelberg.de. Das Konfuzius-Institut organisiert eine Gruppenanfahrt von Heidelberg nach Stuttgart zum Selbstkostenpreis und kümmert sich um die Kartenreservierung.
Die Kosten tragen die Teilnehmer.

Wandertag – Pilgerpfad und Heerweg – auf dem Jakobsweg nach Lennep

Sonntag, 05. Mai 2019, ab 10:45 Uhr – Wanderparkplatz Spieckern/Walbrecken

Die Rundtour führt von Spieckern zur Herbringhauser Talsperre und über den Ortsrand von Beyenburg zurück zum Ausgangspunkt. Die Rundtour im Bergischen Land führt überwiegend über Wirtschafts- und Waldwege durch die freie Natur. Die Landschaft ist „wellig“, aber längere steile An- oder Abstiege gibt es nicht. Beschreibung der Wanderung: Pilgerpfad und Heerweg – auf dem Jakobsweg nach Lennep (externer Link). Gesamtlänge: 11,1 km, Gesamtgehzeit ca. 3 Std. (zzgl. Pausen). Kleidung: Wanderschuhe (knöchelhoch); je nach Wetter Schirm/Regenschutz, Sonnenhut. Wir gehen bei jedem Wetter, auch bei Regen. Daher Regenjacke/Schirm oder Sonnenhut in den Rucksack packen. Getränk und Picknick mitnehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos!

中国人的德语角 / Deutsche Sprachecke

Dienstag, 07. Mai 2019, 18:15 – 20:00 Uhr, Intern. Bildungszentrum DIE BRÜCKE, Clubraum im 3. OG, Kasernenstr. 6, 40213 Düsseldorf

Die deutsche Sprachecke ist ein Sprachtreff für Chinesen, die ihr Deutsch verbessern wollen. Auch Anfänger sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos!

GDCF-Stammtisch / 友谊桥活动

Donnerstag, 09.05.2019, 19:00 Uhr, China-Restaurant „Rosengarten“, Karlstraße 76, 40210 Düsseldorf (Nähe Hbf.)

Der ″GDCF-Stammtisch″ ist ein Anlaufpunkt für Mitglieder und alle, die sich für die Arbeit der GDCF interessieren. Auf unseren Treffen freuen wir uns auf chinesische und deutsche Teilnehmer, die bei gutem Essen hier auch ihre Veranstaltungswünsche an uns weitergeben können. Wir möchten mit dem ″GDCF-Stammtisch″ die Idee der deutsch-chinesischen Freundschaft nach dem Motto: ″Viele Teilnehmer beider Kulturen garantieren mehr Spaß!″ verwirklichen, indem wir auch gemeinsame Ausflüge und andere Veranstaltungen anbieten, an denen Chinesen und Deutsche mit ihren Freunden und Familien teilnehmen.

Chinas Rolle in einer globalisierten Welt Vortragsreihe im Sommersemester

Mittwoch, 15. Mai 2019, Konfuzius-Institut an der Fachhochschule Erfurt, Hamburger Straße 7, 99085 Erfurt

Das Konfuzius-Institut Erfurt organisiert in Kooperation mit der Professur für Internationale Beziehungen der Universität Erfurt eine Vortragsreihe zum Thema “Chinas Rolle in einer globalisierten Welt”. Im Fokus der Veranstaltungen steht Chinas Neue Seidenstraße und das Potential für die asiatisch-europäische Zusammenarbeit.
Los geht´s am 15.05.19!

Hu Shi (1891-1962) und die Bewegung für eine Neue Kultur

Ausstellung vom 16. Mai bis 30. Juli 2019, Vernissage Mittwoch 15. Mai 2019, ab 18.15 Uhr

Hu Shi nahm in seiner Ausbildung mit großem Interesse westlich geprägte Inhalte auf, war jedoch in der traditionellen chinesischen Kultur nicht minder bewandert, so dass er zu einem der wichtigsten Denker und Gelehrten im China des 20. Jahrhunderts werden konnte. Sein Esprit und seine Gelehrsamkeit strahlten weit über die Peking-Universität hinaus ins ganze Land und hatten enorme Wirkung auf das kulturelle, literarische und akademische Leben jener Tage. Als Herausgeber wichtiger Publikationsorgane förderte er das liberale Klima der zeitgenössischen öffentlichen Debatte. Gleichzeitig war Hu Shi fest verankert in der internationalen Wissenschaftsgemeinde und war nicht zuletzt auch mit deutschen Forschern seiner Zeit gut vernetzt, wie in dieser Ausstellung erstmals herausgearbeitet wird. Die Bewegung des vierten Mai als Teil der Bewegung für eine Neue Kultur jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses präsentiert das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin gemeinsam mit dem Institute of Humanities and Social Sciences der Peking-Universität diese Ausstellung über Hu Shis Rolle in der Bewegung für eine Neue Kultur. Eröffnung mit einem Vortrag des international ausgewiesenen Hu Shi-Forschers, Professor Ouyang Zhesheng 欧阳哲生, Fakultät für Geschichte, Peking-Universität.

FARBE UND KULTUR: VON QINGDAO ÜBER DIE GROSSE MAUER NACH DEUTSCHLAND

Donnerstag, 16. Mai – 25. Jul • Montag – Donnerstag, 14 – 18 Uhr

Yu Yuanlin ist ein Wanderer zwischen den Kulturen. Ende der 1980er studierte Yu Malerei in Shanghai und setzte anschließend sein Studium an der Yokohama National University in Japan fort. Nach erfolgreichen Ausstellungen im chinesisch-japanischen Kontext zog es ihn 2001 nach Deutschland. Aufgewachsen in Shandong, haben ihn die Spuren der deutschen Kolonialzeit in der Stadt Qingdao fasziniert und zu zahlreichen künstlerischen Arbeiten inspiriert. Geprägt durch seine Reisen und Studien in Europa entwickelte er einen eigenen Stil, bei dem er östliche Einflüsse mit westlicher Ölmalerei verbindet. 15. MAI • MI, 18.30 UHR Ausstellungseröffnung in Anwesenheit des Malers.

Die Freude der Fische – Ein Lesekonzert mit dem Trio Zhuangzi

Freitag, 17. Mai, 19:30; Chinesischer Garten Luisenpark Mannheim, Mannheim, Baden-Württemberg 68165 Deutschland

Vielleicht kennen Sie die musikalischen Vertreter dieses Abends bereits: Schon einige Male begeisterten sie als „Duo Dong Dix“ im Chinesischen Garten. Nun erfahren Ya Dong (Pipa) und Wolfram Dix (Percussion) durch die Rezitation von Viktor Kalinke eine bereichernde literarische Ergänzung: „Zhuangzi”, so der Titel von Kalinkes neuester Übersetzung, wird in Auszügen und mit musikalischer Begleitung vortragen. Seit den 1980er Jahren befasst sich Kalinke mit dem Daoismus und auch mit „Zhuangzi“ wird es philosophisch: Zhuangzi, der Legende nach ein begnadeter Gärtner und Wortkünstler, entdeckt Zusammenhänge, die selbst die größten Gelehrten seiner Zeit nicht zu erkennen vermochten. Das Geheimnis der glücklichen Fische jedenfalls wird an diesem Abend gelüftet!
Eintritt: 15 Euro

A New Chinese Culture Coming into Being: Confucianism, Marxism, Liberalism?

Donnerstag, 23. Mai 2019, 16–19 Uhr, Konfuzius-Institut an der FU-Berlin

Vorträge und Diskussionsrunde mit Yu Keping (Peking-Universität), Chen Hongjie (Peking- Universität), Bettina Gransow (Freie Universität Berlin) und Thomas Heberer (Universität Duisburg-Essen) zu aktuellen Tendenzen der wissenschaftlichen Diskussion in und über China zu Bedeutung und Entwicklung von Konfuzianismus, Marxismus und Liberalismus.
YU KEPING ist Universitätsprofessor, Dekan der School of Government und Direktor des Forschungszentrums für Politikwissenschaft an der Peking-Universität.
CHEN HONGJIE ist Universitätsprofessor an der Graduate School of Education, Peking-Universität.
BETTINA GRANSOW ist apl. Professorin am Institut für Sinologie/Chinastudien der FU Berlin.
THOMAS HEBERER ist Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas am Institut für Politikwissenschaft und am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

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Für Sie schreibt: Mohamed Mustafa

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