China Veranstaltungen: Unsere Tipps für März 2020

Auch im März finden in ganz Deutschland wieder tolle Veranstaltungen rund um das Thema China statt! Von interessanten Vorträgen über Ausstellungen bis hin zu Konzerten ist für jeden etwas dabei.

Hier sind unsere Tipps für März 2020:

Deutsch-chinesischer Tandemabend

Dienstag, 3. März 2020, 18:30 – 20:30 Uhr, Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg

Genug von Grammatik und Vokabellernen? Du möchtest dein erlerntes Sprachwissen aktiv einsetzen? Dann bist du richtig beim deutsch-chinesischen Tandemabend des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen!

Mit einem Muttersprachler zu sprechen, ist der effektivste Weg, eine Fremdsprache zu lernen. Wir bieten jeden ersten Dienstag im Monat einen Sprachtandemabend für Chinesisch- und Deutschlernende an. Willkommen sind Lernende aller Sprachniveaus und Altersstufen. Ziel der Tandemabende ist es, neue Menschen kennenzulernen, interessantes über die Kultur des Tandempartners zu erfahren und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Jeder Abend steht unter einem bestimmten Thema, über das ihr euch austauschen könnt. Das solltet ihr mitbringen: gute Laune, Interesse an der jeweils anderen Kultur und Lust sich zu unterhalten. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Thema: Onlinehandel und Konsumverhalten

Eintritt: frei

Mah-Jongg & Xiangqi Abend

Freitag, 06. März 2020, 17:30-19 Uhr, Bibliothekszentrum Sachsenhausen, Hedderichstraße 32, 60594 Frankfurt am Main

Möchten Sie die chinesische Sprache und Kultur durch Spiele kennenlernen? Dann laden wir Sie herzlich zu unserem Mah-Jongg- und Xiangqi-Abend ein.

Ob Anfänger oder „alte Hasen“: Jeder, der sich für die chinesische Spielekultur interessiert, ist herzlich willkommen. In ungezwungener Atmosphäre lernen Sie die Grundregeln des Mah-Jongg-Spiels kennen, oder aber Sie widmen sich den Strategien des chinesischen Xiangqi-Schachs.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Teilnahme am Spieleabend ist kostenlos.

Schnupperstunde Chinesisch

Freitag, 06. März 2020, 18:30-20 Uhr, Konfuzius-Institut, Max-Brauer-Allee 60, 22765 Hamburg

Sie interessieren sich für China und das Chinesische? In einer unserer kostenlosen Schnupperstunden lernen Sie die Besonderheiten der chinesischen Sprache kennen. Schon nach einem Abend beherrschen Sie erste Sätze und Schriftzeichen – Chinesisch ist nämlich gar nicht so schwer, wie man denkt!

Die Teilnahme am Spieleabend ist kostenlos.

Vortrag: Leben und ehrenamtliches Arbeiten in China: Zwischen Verstehen und Missverstehen

Samstag, 07. März 2020, 19 Uhr, Chinesisches Teehaus „Hamburg Yu Garden“,Großer Saal, OG, Feldbrunnenstraße 67, 20148 Hamburg

Was erleben junge Menschen während eines Freiwilligendienstes in China? Wie unterscheiden sich ihre Erfahrungen von denen in anderen Ländern? Und wie gehen sie nach ihrer Rückkehr damit um?
Ein buntes Mosaik entstand während der regelmäßigen Zusammenkommen, unzähligen Telefonate und Videokonferenzen von acht ehemaligen weltwärts-Freiwilligen, welche mit dem Baumhaus-Projekt der Peter-Jochimsen-Stiftung in China, Ghana und Peru gelebt haben. Im Zentrum des Projekts stand die kritische Auseinandersetzung mit dem Freiwilligendienst. Denn schon seit seiner Einführung 2007 gibt es Kritik an dem Programm, es würde koloniale Machtverhältnisse reproduzieren, und (nur) privilegierte junge Deutsche würden auf Kosten des Staats ein Jahr Urlaub machen.
Aus der Nachbereitung entstand das Buch „Zwischen Verstehen und Missverstehen“, das versucht darzustellen, wie die Freiwilligen, Angehörigen und Freunde aus den Gastländern den Dienst erlebt haben und wie sie nach der Rückkehr über das Jahr denken.
“Mit einer Sammlung von Geschichten und Anekdoten legen zwei Teilnehmerinnen der Freiwilligenprogramme an diesem Vortragsabend dar, dass es auf einfache Fragen selten einfache Antworten gibt. Und sie freuen sich im Anschluss daran auf eine angeregte Diskussion.

Referentinnen: Mariann Böhm, Julia Groth

Eintritt: 8 € (ermäßigt: 6 €)

Vortrag und Ausstellung: Eile und Weile

Dienstag, 10. März 2020 18:00-19:30, Stadtbibliothek Bremen, Am Wall 201, 28195 Bremen

Im Mai und Juni 2019 reiste Heide Marie Voigt als alte Frau allein mit dem Zug auf der Neuen Seidenstraße – von der Bremer Partnerstadt Dalian im Osten am Gelben Meer bis Khorgos an der Grenze zu Kasachstan. Sie berichtet von der Hilfsbereitschaft der Chinesen, aber auch von Begegnungen mit Uiguren und der Polizei – also nicht eindeutig sondern doppelt. Wie wird die Zukunft sein? Dort und bei uns?
Heide Marie Voigts Vortrag ist die Krönung einer Ausstellung der Bilder, die sie während ihrer Reise in China gemalt hat. Diese ist vom 2. bis 29. März 2020 in der Ringgalerie der Stadtbibliothek Bremen zu bestaunen.

Zur Geschichte der Maritimen Seidenstraße: Seerouten als mentale Konstrukte

Freitag, 13. März 2020, ab 19:30 Uhr, Konfuzius-Institut München, Gleichmannstraße 10, 81241 München

Ein Vortrag von Prof. Roderich Ptak

Die Maritime Seidenstraße ist inzwischen zu einem beliebten Thema geworden, das Vergangenheit und Gegenwart zusammenhält. Bereits 2017 hat der Referent hierzu vorgetragen. Dabei ging es in erster Linie um die Rolle der chinesisch-portugiesischen Beziehungen im 16. Jahrhundert. Auch eine wissenschaftliche Tagung, vom Konfuzius-Institut und dem Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität gemeinsam durchgeführt, war der Seidenstraße gewidmet, besonders dem Beitrag der Provinz Shandong zum Austausch zwischen China und der maritimen Welt. Inzwischen ist eine chinesische Übersetzung von Ptaks Buch „Die maritime Seidenstraße. Küstenräume, Seefahrt und Handel in vorkolonialer Zeit“ (ursprünglich 2007) erschienen.

Nicht zuletzt aus diesem Anlass knüpft der angekündigte Vortrag an das Thema an. Doch nunmehr werden allgemeine Fragen im Mittelpunkt stehen. So etwa kann die Maritime Seidenstraße als komplexes System von Seerouten verstanden werden. Aber was bedeutet das? Wie überhaupt müssen wir uns das Entstehen von Seerouten vorstellen? Und ferner: Verbindungen über See dienten nicht allein dem Umlauf von Waren und Gütern, sondern ebenso dem Austausch von Ideen; zudem hatten sie, wie wohl alle Verkehrswege, die Funktion von Informationskanälen. Wie lassen sich entsprechende Konzepte in bekannte Modelle von der maritimen Welt einbinden? Sichtweisen sind oftmals entscheidend für die Interpretation; das wiederum berührt die Dimensionen Raum und Zeit sowie ihre Wahrnehmung. Und natürlich unterliegen diese Komponenten stetem Wandel, der seinerseits von mehreren Faktoren beeinflusst wird, auch politischen.

Mithin befasst sich der Vortrag mit einem Thema, das für ein besseres Verständnis unserer inzwischen engmaschig verknüpften Welt von wachsendem Interesse ist. Zudem steht außer Frage: Die Gegenwart kann meist leichter gedeutet werden, wenn die Vergangenheit beleuchtet wird.

Roderich Ptak ist Professor für Sinologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Der Eintritt ist frei.

Chinesischer Filmabend, Legend of the Demon Cat 妖猫传

Freitag, 27. März 2020, 17:30-19 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt, Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Wir haben einige besonders erfolgreiche und interessante chinesische Filme der letzten Jahre für Sie ausgesucht: Die Themen beinhalten verschiedenste Bereiche und reichen von Geschichte über Fantasy, Animes bis hin zu Familienfilmen. Bei jedem Film wird es auch englische Untertitel geben, damit auch Gäste, die kein Chinesisch können, auf ihre Kosten kommen. Nach der Filmvorführung wird die Gelegenheit bestehen, sich in einer Diskussionsrunde über das Gesehene und Erlebte auszutauschen.

Film: “妖猫传 Legend of the Demon Cat“, 2 St 12 Min, Regisseur陳凱歌CHEN Kaige. Zur Zeit der Tang-Dynastie erscheint eine dämonische Katze, bricht den Frieden der Hauptstadt Chang’an und verursacht eine Reihe von merkwürdigen Ereignissen. Der Dichter BEI Letian und der Mönch Kukai vereinen ihre Kräfte und untersuchen den Tod der kaiserlichen Konkubine Lady Yang, indem sie die Spur der mysteriösen Katze verfolgen…

Die Teilnahme am Filmabend ist kostenlos.

Digitale Klangästhetik

Freitag, 27. März, 19:00 – 21:00,Betriebswerk, Am Bahnbetriebswerk 5, Heidelberg, 69115

Die Digitalisierung der Welt macht auch vor dem Bereich der Musik nicht Halt und so spielen elektronische Klänge eine immer wichtigere Rolle im Leben von Musikern und Komponisten. Ganz selbstverständlich arbeiten junge Hochschulabsolventen am PC und iPad mit Softwareanwendungen und Apps, um ihre Musik digital selbst zu „produzieren“. Das reicht von der Erschaffung eines virtuellen Sinfonieorchesters über die Bearbeitung von Klangschnipseln (Samples) bis hin zur Nachahmung von Geräuschen für Spielfilme und Werbeclips. Eine scheinbar unerschöpfliche neue Klangwelt erschließt sich ihnen.
Doch wie läuft der Prozess der digitalen Klangerzeugung eigentlich in der Praxis ab? Wie designt man Sound und spielen dabei kulturelle (Vor-)Prägungen eine Rolle?

Es erwartet Sie eine Live Vorführung mit Diskussionsrunde.

Teilnehmer:
Dong ZHOU | Multimediakomponistin (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)
Alexander F. Müller |Komponist und Sound-Designer (ehem. Center for Research in New Music an der University of Huddersfield)
Martina Seeber | Freie Moderatorin und Redakteurin (WDR, SWR, Deutschlandfunk Kultur)
Hannes Jedeck | Musikwissenschaftler und Sinologe (Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg)

Der Eintritt ist frei.

Workshop „Drums & Drama“

Samstag, 28. März 2020, 13-16:30 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt, Dantestr. 9, 60325 Frankfurt am Main

Alle Freunde chinesischer Sanges- und Musikkunst sind bei uns richtig: Zusammen mit dem Peking Oper Club Deutschland bieten wir allen Interessierten einmal pro Monat die Möglichkeit, in die Welt chinesischer Musik- und Schlaginstrumente und der Pekingoper hineinzuschnuppern.

In zwanglosem Rahmen führen Meister ihres Fachs in ihre Kunst ein: Mitmachen, zuhören, zuschauen – alles ist möglich!
Die Teilnahme ist kostenfrei!

Um Anmeldung wird gebeten! (069-79823296; info@konfuzius-institut-frankfurt.de).

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Für Sie schreibt: China Tours

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