Mit der Harley von Rom nach Hamburg │Tag 2: "Roma eterna" ewiges Rom!

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Ein bisschen hat es sein Geheimnis gelüftet, was sonst Touris nie zu sehen bekommen. Und als solche haben wir uns zu keiner Sekunde gefühlt! Denn drei Members vom Forvm Roma – das v im Forum ist kein Schreibfehler, weil in der römischen Schrift das u als v geschrieben wurde – hat die deutsch-chinesische Delegation in einem einzigen Tag mit allen Sehenswürdigkeiten vertraut gemacht. Uns mit diesen wenigen Leuten durch einen Mörderverkehr geschleust und auf wundersame Weise die Bikergruppe nach dem Auseinanderreißen an roten Ampeln wieder zusammengefügt. „Bei diesen Verkehrsverhältnissen fahre ich meine Harley wie eine Vespa“, fand Wolfgang und fädelte sich geschmeidig zwischen Busse, LKWs und weitere Vespas ein.

Apropos Motorroller: Da fand auch so mancher Kontakt zwischen Harleybiker und hübscher Römerin auf einer Vespa statt, ein Jammer nur, dass die Ampelphasen hier so kurz sind.

Einige von den Breitenfeldern – nein, wir nennen keine Namen, wähnten sich wohl noch in China, mit Kamikaze-Aktionen bei rot über sechsspurige Kreuzungen, aber offenbar wachte wohl noch ein Höherer als der Papst über die Wahnsinnigen.

Rom sehen und erleben

Der Papst selber empfängt jeden Montag irgendeine Pilgergruppe, so dass wir den Petersdom zwar dreimal weiträumig umrundeten aber nicht wirklich ganz nah herankamen.

Dafür waren die HOGs mal wieder ein beliebtes Fotomotiv selbst bei Nonnen und Mönchen, allerdings ganz uneitel nicht als Selfie, versteht sich. So mancher männliche HOG hat natürlich sehr bedauert, dass die Zeiten einer nackt badenden Anita Eckberg ein für allemal vorbei sind und die Fontana di Trevi stattdessen ganz profan von hunderten Touris umzingelt ist.

Das absolute Highlight war der Stopp am Kolosseum, wo Harleys, die Breitenfelder und die chinesische Chapterflagge und auch das China Tour-Banner gezückt wurden, um das Ganze mit einem der berühmtesten Baudenkmäler der Welt zu einer fotogenen Komposition zu arrangieren (Foto seht Ihr voraussichtlich in der November-Ausgabe des HOG-Magazins).

Dann kamen wir noch in einen akkustischen Genuss der besonderen Art, weil am Garibaldi-Denkmal auf einem Hügel jeden Tag um 12 Uhr eine Kanone abgefeuert wird. Eugenio, Oscar und Paolo vom Forvum Roma hatten es super getimed,  dass wir eine Viertelstunde vorher schon vor Ort waren, um von dort aus auch den besten Blick über die Stadt zu haben. Wer kann das schon behaupten, dass ganz Rom ihm zu Füßen liegt! Und wohl keiner vergaß vor der Weiterfahrt, das Hinterteil des Pferdes zu grüßen, auf dem Garibaldi sitzt. Soll Glück fürs ganze Leben bedeuten.

Ich selber hatte sowieso das große Los gezogen an diesem ganz besonderen Tag in Rom, denn ich fuhr als Sozia bei Paolo mit, der dem Klischee eines gut aussehenden Römers ziemlich nahe kam und noch besser – während der Fahrt Pink Floyd auflegte. Eugenio, der Chapter Director, hatte heute Geburtstag, der beim Besuch des Dealers mit einem Prosecco begossen wurde. Das Emotionalste war aber, dass Eugenio den beiden Road Captains, also Rudi und Frank und der taffen Barbara je eine haltbare Sonnenblume ans Bike steckte, da die Sonnenblume das Logo des verstorbenen Harleyshop Betreibers Fabrizio war. Ging echt allen unter die Haut. „Bewegend“ fanden es selbst die Coolsten unter den Jungs.

„Wir haben Euch Rom mit Leidenschaft gezeigt“

Ein prallvoller Tag! Selbst was das Essen anbelangt im Ristorante Scarpone, das dem Harleybesitzer Antonello gehört ,der eine customized Fat Boy im Garten stehen hatte. Das Essen war jedenfalls um Klassen besser als im Hard Rock Café, das heute zwar seinen 45. Geburtstag feierte, aber vor lauter Feierlichkeiten kulinarisch etwas auf der Strecke blieb.

Zwischendurch haben wir die Chinesen etwas aus den Augen verloren, die sich nach dem Sightseeing ziemlich schnell verabschiedeten, um am Abend hochbeglückt mit je einer Pfeife (!) zurückzukehren. Weil Pfeiferauchen einfach cool aussieht, wie sie uns versicherten. Der Pfeifenladen in Hamburg wird jedenfalls schon angepeilt.

„Wir haben Euch Rom mit Leidenschaft gezeigt“, hatte Road Captain Oscar gesagt. Die Leidenschaft des harten Kerns der Breitenfelder, die noch auf der Via Veneto sitzen, scheint indes in ihren Smartphones zu verpuffen. In diesem Sinne cia e buona notte! Daggi

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Chinas Ostküste mit der Harley entdecken!

East Coast Blues

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